Netflix, Disney+ und Prime Video: Philips-TVs zeigen Streaming nur in geringer Auflösung

Das Problem wird vom Hersteller untersucht. Möglicherweise hängt es mit Digital Rights Management zusammen.

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Auf Philips-TVs laufen Filme und Serien nur in geringer Auflösung.
Auf Philips-TVs laufen Filme und Serien nur in geringer Auflösung. (Bild: Pixabay.com/CC0)

Etliche TV-Modelle der Marke Philips zeigen derzeit bei der Nutzung von Netflix, Prime Video oder Disney+ keine Inhalte mehr in hoher Auflösung. Inhalte der Abos werden weder in HD-Auflösung noch in 4K-Qualität abgespielt. Stattdessen werden Filme und Serien lediglich in 480p oder 540p wiedergegeben. Bei entsprechend großen Bildschirmdiagonalen sieht das Material entsprechend schlecht aus. Bei Reddit berichten Betroffene von diesen Problemen. Die niederländische Webseite Tweakers hat sich das Problem vom Hersteller bestätigen lassen.

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TP Vision ist seit einigen Jahren der Hersteller von Fernsehern der Marke Philips. Das Unternehmen untersucht nach Angaben von Tweakers das Problem. Nähere Informationen liegen dazu derzeit nicht vor. Der Hersteller hat bisher auch keinen klaren Grund für die Probleme genannt. Zu den betroffenen Geräten gehören OLED- sowie LCD-Fernseher der Marke Philips, die 2017 und 2018 auf den Markt gekommen sind.

Auf diesen Geräten lassen sich Trailer für Filme und Serien weiterhin in Full-HD-Auflösung oder auch in 4K-Auflösung abspielen. Im Forum von Tweakers wird daher die Vermutung geäußert, dass die Probleme mit dem Digital Rights Management (DRM) auf den Fernsehern zusammenhängen. Denn bei der Wiedergabe von Trailern wird üblicherweise kein Rechtemanagement verwendet. Sind Filme und Serien in einem Abo enthalten, greift üblicherweise ein DRM-System.

Viele Fragen sind derzeit offen

Die Widevine-Zertifikate für das DRM-System einer TP-Vision-Hardware-Plattform für Fernsehgeräte soll modifiziert worden sein. Die Sicherheitsstufe wurde von Level 1 auf Level 3 geändert. Nur bei Level 1 werden Inhalte in hoher Auflösung ausgestrahlt. Es ist derzeit nicht klar, warum es Änderungen am Widevine-Zertifikat gegeben hat. Es wäre denkbar, dass es mit einem Sicherheitsproblem zu tun hat.

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Alle betroffenen Geräte sollen den Mediatek-Prozessor MT5891 nutzen, aber allein am Prozessor scheinen die Probleme nicht zu liegen. Denn dieser Prozessor wird auch in Smart-TVs von Sony verwendet und bislang liegen keine Berichte von vergleichbaren Schwierigkeiten bei der Nutzung von Streamingdiensten auf Sony-Fernsehern vor.

TP Vision hofft, in den nächsten Tagen weitere Informationen zu den Vorfällen bereitstellen zu können. Der Support von TP Vision soll Betroffenen bereits zugesichert haben, dass der Fehler mit einem Software-Update korrigiert wird.

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