Abo
  • Services:
Anzeige
Netflix-Chef Reed Hastings auf dem MWC 2017 in Barcelona
Netflix-Chef Reed Hastings auf dem MWC 2017 in Barcelona (Bild: Paul Hanna/Reuters)

Netflix-Chef: Deutsche sehen wenig Filme und Serien illegal

Netflix-Chef Reed Hastings auf dem MWC 2017 in Barcelona
Netflix-Chef Reed Hastings auf dem MWC 2017 in Barcelona (Bild: Paul Hanna/Reuters)

Der Netflix-Chef schätzt am deutschen Markt, dass angeblich relativ wenig Inhalte aus illegalen Kopien gesehen werden. Gratiskultur komme von den öffentlich-rechtlichen Sendern.

Die Deutschen sehen "zum Glück vergleichsweise wenige Filme und Serien illegal". Das sagte Netflix-Unternehmenschef Reed Hastings der Rheinischen Post. "Andererseits sind sie es auch gewohnt, nichts für relativ gutes Programm bezahlen zu müssen. ARD, ZDF und Co. sind ja mit Milliarden Euro besser finanziert als die BBC, so gut wie kein anderer öffentlich-rechtlicher Rundfunk der Welt."

Anzeige

Finanziert werden die Sender aber von den Zuschauern über den Rundfunkbeitrag als Haushaltsgebühr, die jeder zahlen muss, auch Menschen, die kein Rundfunkgerät besitzen. Die Höhe liegt gegenwärtig bei 17,50 Euro.

Die Werbefreiheit bei Netflix sei ein Grund für den Erfolg des Unternehmens in Deutschland. "Die Deutschen hassen Werbeunterbrechungen mehr als die Menschen im Rest der Welt. Dass es bei Netflix keine gibt und geben wird, zieht als Verkaufsargument", sagte Hastings. Der Umsatz werde in diesem Jahr bei etwa zehn Milliarden Dollar (9,5 Milliarden Euro) liegen, kündigte Hastings an. Netflix hat weltweit etwa 93 Millionen Kunden. Kundenzahlen für Deutschland gibt der Konzern nicht bekannt.

Preise für Serien steigen

Dort, wo Netflix seinen Dienst anbietet, lizenziert das Unternehmen keine eigenen Produktionen mehr an andere Anbieter. Rechte für fremde Produktionen würden häufig nur für bestimmte Regionen vergeben. Deswegen könne Netflix auch nicht weltweit denselben Film- und Serien-Katalog anbieten. Netflix werde bei seinem Mix aus eigenen und fremden Inhalten bleiben. Eigene Produktionen würden in Zukunft ein bis zwei Drittel des Angebotes ausmachen, sagte Hastings im Gespräch mit der Welt am Sonntag.

Weil immer mehr Unternehmen ihr Geschäft mit Video-Streaming ausbauten, darunter Google mit Youtube, Amazon, Facebook und Apple, werde der Wettbewerb immer härter. Darum stiegen die Preise für Filme und Serien. "Es stimmt, Serien und Filme werden immer teurer", sagte Hastings. "Es sind also gute Zeiten für Filmemacher, denn die Nachfrage lässt auch das Angebot steigen. Daher werden immer mehr Inhalte produziert."


eye home zur Startseite
plutoniumsulfat 07. Mär 2017

Für mich nicht, aber für den Umstand, solche Programme interessanter zu machen. Die...

Themenstart

BLi8819 07. Mär 2017

Oder es liegt einfach an der Sprache, wodurch BBC eine viel größere Reichweite hat und...

Themenstart

ElTentakel 07. Mär 2017

Ich lebe seit 12 Jahren ohne lineares Fehrnsehen. Anfangs mit recht vielen Inhalten aus...

Themenstart

bazoom 06. Mär 2017

Es steht doch da, das wir Werbung _mehr_ hassen, als der Rest der Welt. Also hassen die...

Themenstart

Sharra 06. Mär 2017

Naja ich will es mal so ausführen: User X lädt sich Software/Film/Musik runter, die er...

Themenstart

Kommentieren



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über HRM CONSULTING GmbH, Saarbrücken
  2. arago GmbH, Frankfurt am Main
  3. Robert Bosch GmbH, Plochingen
  4. ifm electronic gmbh, Tettnang, Essen


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 289,00€ + 3,99€ Versand (Bestpreis!)

Folgen Sie uns
       


  1. Cloud Native Con

    Kubernetes 1.6 versteckt Container-Dienste

  2. Blizzard

    Heroes of the Storm 2.0 bekommt Besuch aus Diablo

  3. APT29

    Staatshacker nutzen Tors Domain-Fronting

  4. Stellenanzeige

    Netflix führt ausgefeilten Kampf gegen illegale Kopien

  5. Xbox One

    Neue Firmware mit Beam und Erfolgsmonitoring

  6. Samsung

    Neue Gear 360 kann in 4K filmen

  7. DeX im Hands On

    Samsung bringt eigene Desktop-Umgebung für Smartphones

  8. Galaxy S8 und S8+ im Kurztest

    Samsung setzt auf langgezogenes Display und Bixby

  9. Erazer-Serie

    Medion bringt mehrere Komplett-PCs mit AMDs Ryzen heraus

  10. DJI

    Drohnen sollen ihre Position und ihre ID funken



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Vikings im Kurztest: Tiefgekühlt kämpfen
Vikings im Kurztest
Tiefgekühlt kämpfen
  1. Nier Automata im Test Stilvolle Action mit Überraschungen
  2. Torment im Test Spiel mit dem Text vom Tod
  3. Nioh im Test Brutal schwierige Samurai-Action

WLAN-Störerhaftung: Wie gefährlich sind die Netzsperrenpläne der Regierung?
WLAN-Störerhaftung
Wie gefährlich sind die Netzsperrenpläne der Regierung?
  1. Telia Schwedischer ISP muss Nutzerdaten herausgeben
  2. Die Woche im Video Dumme Handys, kernige Prozessoren und Zeldaaaaaaaaaa!
  3. Störerhaftung Regierung will Netzsperren statt Abmahnkosten

In eigener Sache: Golem.de sucht Marketing Manager (w/m)
In eigener Sache
Golem.de sucht Marketing Manager (w/m)
  1. In eigener Sache Golem.de geht auf Jobmessen
  2. In eigener Sache Golem.de kommt jetzt sicher ins Haus - per HTTPS
  3. In eigener Sache Unterstützung für die Schlussredaktion gesucht!

  1. Re: Das Problem ist nur...

    m9898 | 00:47

  2. Re: Und nach 1,5 Jahren auch wieder Schrott wegen...

    DerSkeptiker | 00:44

  3. Re: Auch für RC-Helikopter?

    m9898 | 00:36

  4. Re: Scheint so als würde denen das Geld langsam...

    Vaako | 00:33

  5. Re: Was wurde eigentlich aus dem HDMI-In?

    Hellsingexe | 00:30


  1. 18:40

  2. 18:19

  3. 18:01

  4. 17:43

  5. 17:25

  6. 17:00

  7. 17:00

  8. 17:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel