Abo
  • Services:
Anzeige
Smart-TVs können sich dieses Logo verdienen.
Smart-TVs können sich dieses Logo verdienen. (Bild: Netflix)

Netflix: Aktualisiertes Smart-TV-Logo bringt Verwirrung

Smart-TVs können sich dieses Logo verdienen.
Smart-TVs können sich dieses Logo verdienen. (Bild: Netflix)

Netflix legt sein Empfehlungsprogramm für geeignete Smart-TVs neu auf - mit verschärften Anforderungen für die TV-Hersteller. Käufer haben es damit aber schwerer, den Überblick zu behalten. Und eine Kaufempfehlung ist es vielfach nicht.

Netflix will Käufern von Smart-TVs eigentlich beim Erwerb eines Gerätes helfen. Dafür hatte der Streamingdienst bereits vor über einem Jahr das Logoprogramm "Netflix Recommended TV" ins Leben gerufen. Jetzt ist dieses Programm erweitert worden und in mehr Ländern verfügbar - unter anderem erstmals in Deutschland. Im Zuge dessen wurden neue Anforderungen an Hersteller von Fernsehgeräten gestellt. Das Problem dabei: Der Käufer erkennt nicht ohne Weiteres, wenn ein Smart-TV mit einem Logo angeboten wird, das noch nach den alten Bedingungen geprüft wurde.

Anzeige

Zu wenig Transparenz

Außerdem erfährt der Käufer nicht, warum sich ein bestimmter Fernseher für das Logoprogramm qualifiziert hat. Denn Netflix nennt sieben Bedingungen, von denen ein Gerät aber nur fünf erfüllen muss. Ein Smart-TV kann also in zwei Punkten versagen und würde das Logo "Netflix Recommended TV" dennoch erhalten.

Mit dem Logoprogramm will Netflix vor allem sicherstellen, dass der eigene Abo-Video-Dienst auf einem Smart-TV bequem nutzbar ist. Mit den verschärften Anforderungen hätte kein Vorjahres-Smart-TV das Logo noch einmal bekommen, heißt es von Netflix, um auf die härteren Bedingungen für Smart-TV-Hersteller hinzuweisen.

Altes Logo wird weiter verwendet

Das Logo selbst bleibt aber optisch unverändert. Damit wird es für Käufer schwer zu erkennen, ob ein Smart-TV die bisherigen oder die neuen Anforderungen erfüllt. Eine der Forderungen lautet, dass der Smart-TV nach dem Einschalten sofort verwendet werden kann, wie man es von Smartphones und Tablets gewohnt ist.

Ebenfalls aus der Smartphone- und Tablet-Welt kommt die Anforderung, dass der Smart-TV beim Einschalten den gleichen Zustand zeigt, wie beim Ausschalten. Das Gerät muss sich also merken, was der Zuschauer zuletzt gemacht hat. Außerdem muss das verwendete Smart-TV-Betriebssystem die Netflix-App zügig aufrufen - eine maximal erlaubte Wartezeit wird hier nicht genannt. Ferner muss die Netflix-App sofort mit der Wiedergabe beginnen, wenn sie aufgerufen wird.

Schließlich muss die Fernbedienung für den Smart-TV mit einer speziellen Netflix-Taste versehen sein. Dann gibt es noch einige wenig überraschende Forderungen: Es muss immer die aktuelle Netflix-Version vorinstalliert und die Netflix-App gut sichtbar auf der Oberfläche zu finden sein.

Logo deutet besondere Leistungen nur an

Da ein Smart-TV nur fünf der oben genannten Kriterien erfüllen muss, muss ein solches Gerät nicht unbedingt eine besondere Leistung bieten. Es genügt, wenn es die speziellen Netflix-Bedürfnisse erfüllt: Schneller Start der Netflix-App, sofortige Wiedergabe in der App, aktuelle App vorinstalliert, prominente Platzierung auf der Smart-TV-Oberfläche und die Netflix-Taste auf der Fernbedienung.

Derzeit würden nur Smart-TVs von LG und Sony fünf der sieben Kriterien erfüllen, heißt es von Netflix. Der Anbieter geht aber nicht darauf ein, welche der Bedingungen von den jeweiligen Herstellern erfüllt werden.


eye home zur Startseite
Enter the Nexus 23. Mär 2016

Eine Set-Top-Box, für die man dann keine Updates bekommt? :-D

bofhl 23. Mär 2016

Dann solltest du eigentlich alle derzeit hier in der EU vertriebenen TVs vergessen! Alle...

Crossfire579 22. Mär 2016

Wer nutzt denn bitte noch die normalen Fernbedienungen? Aber du hast schon recht, man...

plutoniumsulfat 22. Mär 2016

Wird vermutlich genauso erfolgreich wie die Facebook-Taste auf Handys...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. LEDVANCE GmbH, Garching bei München
  2. T-Systems International GmbH, Berlin
  3. Robert Bosch GmbH, Böblingen
  4. Bundesdruckerei GmbH, Berlin


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 13,98€ + 5,00€ Versand
  2. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  3. (u. a. The Big Bang Theory, The Vampire Diaries, True Detective)

Folgen Sie uns
       


  1. Project Zero

    Google-Entwickler baut Windows-Loader für Linux

  2. Dan Cases A4-SFX v2

    Minigehäuse erhält Fenster und wird Wakü-kompatibel

  3. Razer Core im Test

    Grafikbox + Ultrabook = Gaming-System

  4. iPhone-Hersteller

    Apple testet 5G-Technologie

  5. Cern

    Der LHC ist zurück aus der Winterpause

  6. Jamboard

    Googles Smartboard kommt in den USA auf den Markt

  7. Überwachung

    Wikipedia darf nun doch die NSA verklagen

  8. Prototypen

    BOE zeigt AMQLED-Displays mit 5 und 14 Zoll

  9. Passwortmanager

    1Password bietet sichere Passwörter beim Grenzübertritt

  10. QD-LCD mit LED-BLU

    Forscher kritisieren Samsungs QLED-Marketing



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Yodobashi und Bic Camera: Im Rausch der Netzwerkkabel
Yodobashi und Bic Camera
Im Rausch der Netzwerkkabel
  1. Sicherheitslücke Fehlerhaft konfiguriertes Git-Verzeichnis bei Redcoon
  2. Preisschild Media Markt nennt 7.998-Euro-Literpreis für Druckertinte

Vernetzte Hörgeräte und Hearables: Ich filter mir die Welt widdewiddewie sie mir gefällt
Vernetzte Hörgeräte und Hearables
Ich filter mir die Welt widdewiddewie sie mir gefällt
  1. The Dash Pro Bragis Drahtlos-Ohrstöpsel können jetzt auch übersetzen
  2. Beddit Apple kauft Schlaf-Tracker-Hersteller
  3. Smartwatch Huawei Watch bekommt Android Wear 2.0

In eigener Sache: Die Quanten kommen!
In eigener Sache
Die Quanten kommen!
  1. id Software "Global Illumination ist derzeit die größte Herausforderung"
  2. In eigener Sache Golem.de führt kostenpflichtige Links ein
  3. In eigener Sache Golem.de sucht Marketing Manager (w/m)

  1. Überschaubare Zielgruppe

    blariog | 13:59

  2. Re: Unterschied OLED zu QLED

    furam | 13:59

  3. Re: Wieso nicht gleich noch Prozessor in das Gehäuse?

    No name089 | 13:57

  4. Re: Taugen Passwortmanager was?

    david_rieger | 13:56

  5. Re: Kommt mir auch auf Kundenseite bekannt vor.

    My1 | 13:55


  1. 13:22

  2. 12:41

  3. 12:01

  4. 11:57

  5. 11:32

  6. 11:21

  7. 10:52

  8. 10:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel