Netflix: 70 Prozent der Daten im Festnetz durch Streaming
In Nordamerika werden zur Hauptsendezeit 70 Prozent des Datenvolumens im Festnetz-Internet durch Videostreams und Musik generiert. Das berichtet das Onlinemagazin Recode(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf Angaben von Sandvine(öffnet im neuen Fenster). Netflix und Amazon haben Recode die Sandvine-Messungen bestätigt.
Laut Sandvine lag vor fünf Jahren der Anteil des Datenvolumens von Video und Audio noch bei 35 Prozent. Den Angaben zufolge kommen im Downstream 37,05 Prozent von Netflix. Youtube generiert 17,85 Prozent, gefolgt von Amazon Video mit 3,11 Prozent und Hulu mit 2,58 Prozent.
Im Upstream ist Bittorrent mit 28,56 Prozent die am meisten genutzte Anwendung. Hier hat Netflix mit 6,78 Prozent einen unerwartet hohen Anteil.
Mobiles Internet: Youtube liegt vorn
Amazons Agentur erklärte Recode auf Anfrage, dass der Streaminganbieter nun unter den ersten drei in der Sandvine-Statistik in Nordamerika liege. Im Sandvine Report des Jahres 2014 lag Amazon noch auf dem achten Platz. Netflix bezeichnete laut Recode die Daten von Sandvine als guten Anhaltspunkt für seine Rolle auf dem Streamingmarkt.
Beim mobilen Internet fallen die Ergebnisse anders aus: Hier kommt der Bereich Real-Time-Entertainment auf 40,89 Prozent des Datenvolumens. Soziale Netzwerke erzeugen 22,06 Prozent des Traffics. Aufgeschlüsselt nach Unternehmen liegt in dieser Statistik Youtube mit 20,78 Prozent ganz vorne und das soziale Netzwerk Facebook auf dem zweiten Platz (15,96 Prozent). Snapchat erzeugt 4,33 Prozent der Daten im mobilen Downstream. Beim Upstream ist Facebook mit 19,09 Prozent führend.
- Anzeige Hier geht es zu Amazon Prime Video Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.