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Netcologne: 5G-Ausbau ohne regionale Anbieter verlangsamt

Netcologne sieht den Ausschluss der Stadtnetzbetreiber bei 5G als einen Grund dafür an, dass das Netz langsamer aufgebaut wird. Der Wettbewerb mit Glasfaser sei auch im Festnetz wichtig gewesen.

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Vermittlungssysteme von Netcologne
Vermittlungssysteme von Netcologne (Bild: Netcologne)

Beim Aufbau des 5G-Netzes werden regionale Anbieter wie Netcologne und Wilhelm.tel bei der Frequenzvergabe ausgeschlossen. Netcologne-Geschäftsführer Timo von Lepel sagte am 19. März 2019: "Regionale Anbieter wie die Netcologne werden bei der Vergabe von 5G-Lizenzen ausgeschlossen, da die ursprünglich vorgesehenen regionalen Frequenzen zurückgezogen wurden. Dennoch haben wir weiterhin großes Interesse daran, den 5G-Ausbau voranzutreiben." M-net hat sich auf Anfrage von Golem.de nicht geäußert.

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Leistungsstarke Glasfasernetze dienten laut von Lepel als Grundlage von 5G, und beim Bau dieser Netze sei der lokale Betreiber Experte. "Deshalb stehen wir möglichen Ausbaukooperationen künftig offen gegenüber", betonte von Lepel.

Aufgrund des Ausschlusses regionaler Anbieter verpasse Deutschland die Chance, zu einem wirklichen 5G-Leitmarkt zu werden. "Wir werden sehen, wo uns das hinführt, denn bislang war Wettbewerb zwischen regionalen und nationalen Anbietern immer der Garant für Innovation, verbraucherfreundliche Angebote und vor allem schnellen Ausbau", sagte von Lepel.

Die Bundesnetzagentur hat am 11. März 2019 die Rahmenbedingungen für lokale 5G-Anwendungen veröffentlicht. Danach können Industriebetriebe den Bereich von 3.700 MHz bis 3.800 MHz nutzen, nicht aber lokale Glasfasernetzbetreiber. Ermöglicht werden sollen nur noch innerbetriebliche Anwendungen, keine Angebote für die Öffentlichkeit.

Die Frequenzen werden nicht versteigert, sondern interessierten Parteien auf Antrag zugeteilt. Damit haben die großen Mobilfunkbetreiber in dem Bereich ihre Forderungen teilweise durchgesetzt. Deutsche Telekom, Telefónica und Vodafone wollten im Vergabeverfahren lokale und regionale 5G-Netze verhindern und haben hierbei starken Einfluss auf die Bundesnetzagentur und die Regierung ausgeübt.

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