Netcologne: Lokaler Netzbetreiber will eigenes 5G-Netz aufbauen

Interessenten für lokale 5G-Netze gibt es einige. Im Raum Köln-Bonn will Netcologne gerne etwas Eigenes anbieten, doch seitens der Bundesnetzagentur sind die Rahmenbedingungen noch nicht geklärt.

Artikel veröffentlicht am ,
Netzausbau bei Netcologne
Netzausbau bei Netcologne (Bild: Netcologne)

Der lokale Netzbetreiber Netcologne will ein eigenes 5G-Netz errichten. Unternehmenssprecherin Verena Gummich sagte Golem.de auf Anfrage: "Ja, wir sind sowohl an den lokalen als auch den regionalen Frequenzen - sofern es diese geben wird - interessiert."

Stellenmarkt
  1. Software Engineer (m/w/d) im Bereich Application Integration / Integrationsarchitektur Dell Boomi/IDS
    Hannover Rück SE, Hannover
  2. IT-Support 1st/2nd Level (m/w/d)
    easyCOSMETIC Recruiting Ltd, Großbeeren
Detailsuche

Eine Beantragung bei der Bundesnetzagentur gebe es aktuell noch nicht, da die Vergabebedingungen erst kurz vor Beginn der Auktion der bundesweiten 5G-Frequenzen veröffentlicht werden, erklärte Gummich. Bei einem negativen Ergebnis würden laut einem früheren Bericht die 5G-Netze von Industriebetrieben den Vorzug bekommen. Der schnelle Aufbau von 5G-Netzen für die Fabrik 4.0 habe Vorrang, hieß es aus Regierungskreisen. Siemens, Volkswagen, Daimler und BASF wollen sich um regionale Frequenzen bemühen. Auch Bosch erwägt den Aufbau eigener 5G-Netze.

Der Sprecher der Bundesnetzagentur, Fiete Wulff, erklärte Golem.de: "Für lokale Zuteilungen sollen im Bereich von 3.700 MHz bis 3.800 MHz Frequenzen bereitgestellt werden, insbesondere für 5G-Anwendungen. Die Bundesnetzagentur erarbeitet derzeit die grundsätzlichen Rahmenbedingungen. Dieses Verfahren ist noch nicht abgeschlossen, Anträge auf Zuteilung konnten daher noch nicht gestellt werden."

Die drei Netzbetreiber Deutsche Telekom, Telefónica und Vodafone wollen lokale und regionale 5G-Netze verhindern und üben hier starken Einfluss auf die Bundesnetzagentur und die Regierung aus.

Theo Weirich, Geschäftsführer des Stadtnetzbetreibers Wilhelm.tel, sagte bereits im Dezember 2017 Golem.de auf Anfrage: "Ob wir selber 5G machen wollen? Aber natürlich. Wir wollen nicht nur die nützlichen Idioten sein."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Xbox-Plattform
Microsoft wettet auf Starfield als Systemseller

E3 2021 Es kam, was kommen musste: Nach der Bethesda-Übernahme erscheint Starfield exklusiv für Xbox-Systeme statt auch für die Playstation 5.
Eine Analyse von Marc Sauter

Xbox-Plattform: Microsoft wettet auf Starfield als Systemseller
Artikel
  1. Elektro-Mobilität: Curtiss stellt E-Motorrad ab 90.000 US-Dollar vor
    Elektro-Mobilität
    Curtiss stellt E-Motorrad ab 90.000 US-Dollar vor

    Das Curtiss One ist ein aufsehenerregendes Elektromotorrad mit starkem Design und Retro-Charme. Preiswert ist das Bike nicht.

  2. Coronapandemie: Einige Microsoft-Admins schliefen direkt in Rechenzentren
    Coronapandemie
    Einige Microsoft-Admins schliefen direkt in Rechenzentren

    Um weite Arbeitswege und Verspätungen zu vermeiden, hatten es sich einige Microsoft-Mitarbeiter in den eigenen Rechenzentren bequem gemacht.

  3. Trådfri: Doom läuft auf einer Ikea-Lampe
    Trådfri
    Doom läuft auf einer Ikea-Lampe

    Nicola Wrachien hat es geschafft, Doom auf einer Ikea-Trådfri-Lampe zum Laufen zu bringen. Etwas Zusatzhardware war aber erforderlich.

Folgen Sie uns
       


Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Dualsense 59,99€ • Battlefield 2042 PC 53,99€ • XXL Sale bei Alternate • Rainbow Six Extraction Limited PS5 69,99€ • Sony Pulse 3D-Headset PS5 99,99€ • Snakebyte Gaming Seat Evo 149,99€ • Bethesda E3 Promo bei GP [Werbung]
    •  /