Abo
  • Services:

Netbooks: Intel schließt den Appup-Store und zahlt Geld zurück

Der ursprünglich für Netbooks vorgesehene Appup-Store von Intel, in dem sich Programme für die langsam aussterbende Gerätekategorie beziehen ließen, schließt im März 2014.

Artikel veröffentlicht am ,
Werbung für Appup am Rande des IDF 2010
Werbung für Appup am Rande des IDF 2010 (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Am 11. März 2014 schließt der Appup-Store von Intel, wie das Unternehmen auf seiner Webseite bekanntgab. Auf diese Mitteilung wird inzwischen auch der Aufruf von Appup.com umgeleitet. Gestartet hatte Intel seinen eigenen Appstore zum IDF 2010, als Netbooks noch eine beliebte Gerätekategorie waren - die Idee der App an sich aber vor allem auf Smartphones und Tablets immer populärer wurde. Intel wollte mit dem eigenen Store ein solches Konzept auch für die Netbooks anbieten, denn konkurrenzfähige Chips für Smartphones und Tablets hatte das Unternehmen damals noch nicht zu bieten. Inzwischen sieht das anders aus.

Stellenmarkt
  1. Ärztekammer Westfalen-Lippe, Münster
  2. Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG, Frankfurt am Main

Die App, über die Programme aus dem Appup-Store geladen werden können, soll laut einer FAQ zu der Schließung weiterhin installiert bleiben. Einige Apps, so Intel, laufen ohne die Store-App nicht richtig. Auch nach der Schließung sollen die Programme in der Regel funktionsfähig bleiben. Wohl weil das nicht für alle Apps garantiert werden kann, will Intel den vollen Kaufpreis für alle über Appup bezogenen Programme zurückerstatten. Dass es dafür Einschränkungen - etwa für weiter lauffähige Apps - gebe, geht aus der FAQ nicht hervor. Kunden von Appup können die Rückerstattung über ein Webformular beantragen. Das ist bis zum 19. Dezember 2014 möglich.

Wie viele solcher Nebenprojekte des Chipherstellers war auch der Appup-Store von Intels hauseigenem Finanzdienstleiter "Intel Capital" mit Geld versorgt worden. Zum Start von Appup legte Intel Capital dafür einen Fonds mit 100 Millionen US-Dollar an. Ob davon noch etwas übrig ist und die Rückerstattung der App-Käufe davon gedeckt wird, ist bisher nicht bekannt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 39,88€ (Bestpreis!)
  2. 39€ (Vergleichspreis 59,99€)
  3. 169€ (Vergleichspreis 198€)
  4. 104,90€ + 5,99€ Versand oder versandkostenfrei bei Zahlung mit paydirekt oder 25€ Rabatt bei...

Moe479 31. Jan 2014

wo soll man sonst seine gewinne steuerlich besser unterbringen als in ventures die man...


Folgen Sie uns
       


Volocopter auf der Cebit 2018 angesehen

Im autonomen Volocopter haben zwei Personen mit zusammen höchstens 160 Kilogramm Platz - wir haben uns auf der Cebit 2018 trotzdem reingesetzt.

Volocopter auf der Cebit 2018 angesehen Video aufrufen
VR-Rundschau: Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?
VR-Rundschau
Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?

Der mediale Hype um VR ist zwar abgeflaut, spannende Inhalte dafür gibt es aber weiterhin - und das nicht nur im Games-Bereich. Mit dabei: das beliebteste Spiel bei Steam, Jedi-Ritter auf Speed und ägyptische Grabkammern.
Ein Test von Achim Fehrenbach

  1. Oculus Core 2.0 Windows 10 wird Minimalanforderung für Oculus Rift
  2. Virtual Reality BBC überträgt Fußball-WM in der virtuellen VIP-Loge
  3. VR-Brillen Google experimentiert mit Lichtfeldfotografie

Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Nasa-Teleskop: Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
Nasa-Teleskop
Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig

Seit 1996 entwickelt die Nasa einen Nachfolger für das Hubble-Weltraumteleskop. Die Kosten dafür stiegen seit dem von 500 Millionen auf über 10 Milliarden US-Dollar. Bei Tests fiel das Prestigeprojekt zuletzt durch lockere Schrauben auf. Wie konnte es dazu kommen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  2. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen
  3. Raumfahrt Nasa startet neue Beobachtungssonde Tess

    •  /