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Berliner Stadtplan als Kunstobjekt
Berliner Stadtplan als Kunstobjekt (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Nestpick: Rocket Internet bringt Airbnb-Konkurrenten nach Deutschland

Berliner Stadtplan als Kunstobjekt
Berliner Stadtplan als Kunstobjekt (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Vermieter sucht Mieter: Die Samwer-Brüder starten ihre Wohnungsvermittlungsbörse Nestpick in Deutschland. Zielgruppe seien laut Rocket Internet vor allem Studenten. Die sollten aber wohlhabend sein.

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Der Startup-Inkubator Rocket Internet startet seine Vermittlung von Wohnungen jetzt auch in Deutschland. Für acht deutsche Großstädte soll die Online-Plattform Nestpick zum Start zur Verfügung stehen, schreibt der Spiegel in einer Vorabmeldung. Eine Konzernsprecherin bestätigte den Bericht der Nachrichtenagentur Reuters.

Ab kommenden Dienstag, dem 10. Februar 2015, könnten Vermieter ähnlich wie bei der Wohnungsbörse Airbnb für eine begrenzte Zeit eine voll ausgestattete Unterkunft vermitteln. Die Buchung erfolgt ausschließlich über das Internet. Zielgruppe seien vor allem internationale Studenten, sagte die Sprecherin.

Nur für wohlhabende Studenten

Der Spiegel vermutet, dass sich das Angebot von Nestpick an wohlhabende Wohnungssuchende richte. Ein Preisvergleich bei Unterkünften in Berlin habe ergeben, dass die Miete der angebotenen Unterkünfte deutlich über den ortsüblichen Preisen liege. Neben Angeboten in Berlin werden zurzeit auch Unterkünfte in München angeboten. Dort kostet unter anderem ein 14 Quadratmeter großes Zimmer in der Altstadt 799 Euro pro Monat.

Nestpick wurde im Mai 2014 in den Niederlanden gegründet. Rocket Internet stieg Ende 2014 ein. Nestpick gibt es in fünf europäischen Ländern: England, Frankreich, Spanien, Italien und den Niederlanden. Nach Deutschland sollen dieses Jahr noch Österreich, die Schweiz, Skandinavien, Australien und die USA dazukommen.

Wohnungsbörsen wie Airbnb waren immer wieder kritisiert worden, weil über die Plattform Wohnungen an Touristen vermietet werden, ohne dass der Vermieter davon weiß. Großstädte wie Berlin befürchten, dass dem Markt durch Angebote wie Airbnb Wohnraum entzogen werde.


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Safran01 10. Feb 2015

Nie, weil die Politik das leider auch noch unterstützt.

User_x 09. Feb 2015

hab da was gegen kopieren... immerhin sind wir ja auch nur welche unserer ahnen ;) es ist...

picaschaf 09. Feb 2015

Ja, richtig toller Typ bin ich - hast du gut erkannt ;) Klar kann sich jeder einfach ein...

Bouncy 09. Feb 2015

Ihr versteift euch aber auch immer ausschließlich auf die wenigen Extremstfälle, die...

Bouncy 09. Feb 2015

Wie ironisch, weil Wohnraum knapp ist werden also nicht einfach leerstehende Wohnung...



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