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Nest Wifi: Googles Mesh-Router priorisiert Stadia

Googles eigener Nest Wifi wird eine Quality-of-Service-Funktion bieten, die den Traffic von Google Stadia priorisiert. Das soll die Latenzen zwischen den Servern des Unternehmens und dem heimischen Gerät verringern. Dem steht aber theoretisch die Beschränkung auf WLAN bei Nest-Access-Points im Weg.

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Stadia darf zuerst kommunizieren, die anderen Dienste müssen warten.
Stadia darf zuerst kommunizieren, die anderen Dienste müssen warten. (Bild: Amazon/Google/Microsoft/Netflix/Montage: Golem.de)

Google hat einige Details zu seinen Nest-Wifi-Routern bekanntgegeben. Ein damit aufgebautes Heimnetz soll den Traffic durch Gaming-Dienste priorisieren können. Speziell ist hier Googles eigener Cloud-Gaming-Service Stadia gemeint. Die genannte Einstellung nennt sich Gaming Preferred. "Für das beste Gaming-Erlebnis, speziell bis zu 4K, benötigt Gaming-Traffic einen schnellen Pfad zu und von den Cloud-Servern", schreibt Google in einem Support-Dokument für seine Router.

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Gemeint sind damit die offensichtlichen Beeinträchtigungen der Verbindungsstabilität durch andere Dienste im Heimnetz, etwa Smart-Home-Geräte oder andere Nutzer, die gerade Serien streamen. Cloud-Gaming-Dienste wie Stadia sind latenzempfindlich und benötigen eine möglichst geringe Verzögerung zwischen Nutzereingaben und der berechneten Aktion im Spiel. Das bestätigen Erfahrungen mit Cloud-Gaming-Diensten wie Blade Shadow und Nvidia Geforce Now.

WLAN ist bereits ein Flaschenhals

Nest Wifi ist das von Google im Oktober vorgestellte Mesh-System. Es besteht aus einem Gateway-Knoten und beliebig vielen Access Points. Für Stadia könnte es schon ein Problem werden, dass Access Points ausschließlich über WLAN funken, welches oftmals inkonsistente Latenzen liefert und sich stärker von Störsignalen und -quellen beeinflussen lässt. Für Cloud Gaming würde sich ein kabelgebundenes Ethernet empfehlen. Zumindest hat das Gateway zwei RJ-45-Anschlüsse zur Verfügung.

Auch andere Router, gerade Geräte die sich als Gaming-Systeme bewerben, haben oftmals Quality-of-Service-Funktionen integriert, die Gaming-Traffic priorisieren. Die Netgear-Nighthawk-Serie oder Asus-Geräte können als Beispiele genannt werden. Für Nutzer, die sich nicht mit Netzwerktechnik auseinandersetzen können oder möchten, ist die Kombination aus Google-Mesh-System und Google Stadia allerdings eine Alternative.

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