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Verfügbarkeit und Fazit

Google verkauft das Nest Hub für 130 Euro. Damit ist es das mit Abstand preisgünstigste Smart Display auf dem Markt. Lenovos Smart Display 8 kostet 180 Euro und Amazon verlangt für den Echo Show der ersten Generation regulär 220 Euro.

Fazit

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Viele Enttäuschungen gibt es beim ersten Smart Display von Google. Das Display des Nest Hub ist ordentlich, die verbauten Lautsprecher sind hingegen eine Blamage. Hier hat Google an der falschen Stelle gespart. Wer unbedingt ein kompaktes smartes Display mit Google Assistant wünscht, sollte die 50 Euro Aufpreis für Lenovos Smart Display 8 ausgeben und erhält dafür einen viel besseren Klang.

Wer mit dem Nest Hub kaum Musik hört und unbedingt ein Google-Assistant-Display haben will, der hat immerhin den Vorzug, dass er nicht viel Geld ausgeben muss. Allerdings ist Googles Smart-Display-Plattform derzeit mit so vielen unnötigen Beschränkungen versehen, dass die Nutzung keine Freude macht. Es ist ein großes Problem, dass sich die Oberfläche des Displays nicht durchgehend mit der Stimme steuern lässt. Hier macht Amazon ganz klar den besseren Job.

Google vergeudet ganz viel Potenzial: Wir haben auf einem Nest Hub weniger Möglichkeiten als mit dem Google Assistant auf einem Smartphone - ohne dass es dafür einen triftigen Grund gibt. Uns fehlt vor allem die Google-Suche, aber auch ein Browser. Beides könnte verwendet werden, um Antworten zu erhalten, falls der Google Assistant nicht weiter weiß. Viel Hoffnung haben wir nicht, dass es passiert, aber Google sollte hier so schnell wie möglich nachbessern.

Aber auch anderer Stelle beweist Google kein glückliches Händchen. Bisher war es ein gewaltiger Vorzug der Google-Assistant-Plattform, dass alle Geräte den gleichen Funktionsumfang bieten. Lediglich eine Equalizer-Einstellung war für die Google-eigenen Lautsprecher reserviert. Diesen Vorzug setzt Google unnötigerweise aufs Spiel: Für den Nest Hub gibt es viele praktische Einstellungen, die es nur für die Google-eigenen Geräte gibt. Hiermit benachteiligt Google also Dritthersteller ähnlich wie es Amazon schon länger praktiziert - das ist bedauerlich.

  • Google Nest Hub (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Google Nest Hub (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Google Nest Hub (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Google Nest Hub (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Google Nest Hub (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Google Nest Hub (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Schiebeschalter auf der Rückseite schaltet die Mikrofone des Nest Hub aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Google Nest Hub (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Rechts hinten befinden sich die Lautstärketasten am Nest Hub. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links Lenovos Smart Display 8, rechts Googles Nest Hub (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovos Smart Display (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovos Smart Display (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lenovos Smart Display 8 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Google Nest Hub (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wer derzeit ein Smart Display sucht, ist mit Amazons Plattform viel besser bedient. Die Echo-Show-Geräte sind ganz klar das bessere Gesamtpaket, weil sich die Oberfläche umfangreich mit der Stimme bedienen lässt. Die Google-Plattform wirkt an zahlreichen Stellen unfertig, sodass sich Käufer mit zu vielen Kompromissen herumplagen müssen. Das ist schade, denn Googles Smart-Display-Plattform hat eigentlich viel Potenzial.

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 Google Assistant auf dem Smart Display ist unfertig
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ip (Golem.de) 05. Jun 2019

Wir haben Antwort von Google erhalten. Demnach ist es korrekt, dass die Lenovo-Geräte mit...

Anonymer Nutzer 31. Mai 2019

Ich wüsste gar nicht, warum ich für so ein Gerät Geld bezahlen sollte. Google sammelt...

quineloe 29. Mai 2019

Die wenigen Anwendungszwecke, die ich bislang gesehen habe, lassen sich mit einem...

Hotohori 28. Mai 2019

Dennoch hat er recht, es ist einfach Unsinn zu behaupten, dass es für Netbooks...

Unix_Linux 28. Mai 2019

hab den nachtmodus schon eingestellt, aber das ist trotzdem nicht zufriedenstellend. es...


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