Bei der Software ist Amazon Google weit voraus

Wir haben die beiden Smart-Display-Plattformen von Google und Amazon zuletzt vor knapp zwei Jahren miteinander verglichen. Seitdem gibt es einige kleine Änderungen, die grundsätzlichen Unterschiede sind aber geblieben. Beim Google-Gerät fehlt uns eine Verzahnung zwischen digitalem Assistenten und Touchscreen-Oberfläche. Es gibt keine Sprachbefehle, um sich durch die Oberfläche zu navigieren. Beim Echo Show ist das anders.

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Diese Unterschiede fallen bereits bei der Einrichtung auf: Ein Echo Show 8 wird komplett über das Display eingerichtet, eine Alexa-App auf einem anderen Gerät wird dafür nicht benötigt. Ganz anders beim Nest Hub: Nur mit der Google-Home-App auf einem zusätzlichen Gerät kann der Nest Hub eingerichtet werden.

Die Echo-Show-Modelle versuchen zum Teil ein Tablet zu ersetzen: Auf dem Amazon-Gerät gibt es die Browser Silk und Firefox über die jede beliebige Webseite angesteuert werden kann. Wir können also im Zweifel jederzeit auf die Google-Suche ausweichen oder etwas im Internet nachschlagen. Das alles ist auch mangels Browser mit dem Nest Hub nicht möglich.

Nest Hub liest Listen immer vor

Google unterscheidet weiterhin nicht zwischen Befehlen, mit denen wir uns etwas vorlesen oder anzeigen lassen können. Wollen wir uns etwa eine Einkaufsliste nur anzeigen lassen, ist das mit einem Echo Show 8 möglich, mit dem Nest Hub wird immer noch zusätzlich vorgelesen. Eine praktische Funktion des Nest Hub ist, dass er bei Sprachbefehlen am unteren Bildrand weitergehende Befehle anzeigt. Das fehlt dem Echo Show 8.

  • Echo Show 8 (Bild: Amazon)
  • Echo Show 8 (Bild: Amazon)
  • Echo Show 8 (Bild: Amazon)
  • Echo Show 8 (Bild: Amazon)
  • Echo Show 8 (Bild: Amazon)
  • Echo Show 8 (Bild: Amazon)
  • Beim Echo Show 8 kann die Kameralinse mit einem Schiebeschalter deaktiviert werden. (Bild: Amazon)
  • Nest Hub der zweiten Generation (Bild: Google)
  • Nest Hub der zweiten Generation (Bild: Google)
  • Nest Hub der zweiten Generation (Bild: Google)
  • Nest Hub der zweiten Generation (Bild: Google)
  • Nest Hub der zweiten Generation (Bild: Google)
  • Links der Nest Hub der zweiten Generation, rechts daneben der Echo Show 8 (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links der Nest Hub der zweiten Generation, rechts daneben der Echo Show 8 (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links der Nest Hub der zweiten Generation, rechts daneben der Echo Show 8 mit einer 3,5-mm-Klinkenbuchse auf der Rückseite (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links der Nest Hub der zweiten Generation, rechts daneben der Echo Show 8 (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links der Nest Hub der zweiten Generation, rechts daneben Nest Hub der ersten Generation - beide sehen sehr gleich aus. (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links der Nest Hub der zweiten Generation, rechts daneben Nest Hub der ersten Generation - auch von hinten gibt es kaum Unterschiede, den alten Farbton gibt es auch bei der neuen Generation. (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links der Nest Hub der zweiten Generation, rechts daneben der Echo Show 8 (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links der Nest Hub der zweiten Generation, rechts daneben der Echo Show 8 (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links der Nest Hub der zweiten Generation, rechts daneben der Echo Show 8 (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links der Nest Hub der zweiten Generation, rechts daneben der Echo Show 8 (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links der Nest Hub der zweiten Generation, rechts daneben der Echo Show 8 (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
Echo Show 8 (Bild: Amazon)
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Auch viele Jahre nach der Einführung erster smarter Lautsprecher haben weder Amazon noch Google eine Lösung dafür gefunden, dass einen die digitalen Assistenten oft anbrüllen. Stellen wir die Lautstärke für Musik lauter, werden auch die digitalen Assistenten lauter, wenn wir mit ihnen reden. Eine eigene fixe Lautstärke für die digitalen Assistenten gibt es weiterhin nicht.

Amazon und Google unterstützen jeweils vier Musikabos

Sowohl Amazon als auch Google bieten für ihre Smart Displays vier Musikstreamingabos an. Auf beiden Plattformen laufen Apple Music, Deezer und Spotify. Sowohl Deezer als auch Spotify können dabei ohne Abogebühren mit Werbeschaltungen genutzt werden. Auf dem Echo Show 8 gibt es zudem Amazon Music, auf dem Nest Hub Youtube Music.

Echo Show 8 | Durch Alexa in Verbindung bleiben, Anthrazit Stoff

Wir haben Apple Music vor kurzem mit allen drei digitalen Assistenten auf smarten Lautsprechern getestet und dabei bemerkt, dass sich Apple Music abhängig vom gewählten digitalen Assistenten ganz anders verhält. Auch viele Jahre nach der Einführung der smarten Lautsprecher zeigen sich etwa bei der Nutzung von Deezer mit Alexa große Probleme, wenn es darum geht, bestimmte Songs oder Alben mittels Sprachbefehl abzuspielen.

Musikstreaming bei Amazon mit mehr Komfort

Betreiben wir die beiden smarten Displays mit den hauseigenen Musikstreamingdiensten der jeweiligen Hersteller, zeigen sich erhebliche Unterschiede. Spielen wir Songs von Youtube Music, werden uns parallel keine Songtexte angezeigt. Beim Echo Show können wir uns im Karaoke-Stil die Texte des aktuellen Songs auf dem Display anzeigen lassen.

  • Echo Show 8 (Bild: Amazon)
  • Echo Show 8 (Bild: Amazon)
  • Echo Show 8 (Bild: Amazon)
  • Echo Show 8 (Bild: Amazon)
  • Echo Show 8 (Bild: Amazon)
  • Echo Show 8 (Bild: Amazon)
  • Beim Echo Show 8 kann die Kameralinse mit einem Schiebeschalter deaktiviert werden. (Bild: Amazon)
  • Nest Hub der zweiten Generation (Bild: Google)
  • Nest Hub der zweiten Generation (Bild: Google)
  • Nest Hub der zweiten Generation (Bild: Google)
  • Nest Hub der zweiten Generation (Bild: Google)
  • Nest Hub der zweiten Generation (Bild: Google)
  • Links der Nest Hub der zweiten Generation, rechts daneben der Echo Show 8 (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links der Nest Hub der zweiten Generation, rechts daneben der Echo Show 8 (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links der Nest Hub der zweiten Generation, rechts daneben der Echo Show 8 mit einer 3,5-mm-Klinkenbuchse auf der Rückseite (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links der Nest Hub der zweiten Generation, rechts daneben der Echo Show 8 (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links der Nest Hub der zweiten Generation, rechts daneben Nest Hub der ersten Generation - beide sehen sehr gleich aus. (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links der Nest Hub der zweiten Generation, rechts daneben Nest Hub der ersten Generation - auch von hinten gibt es kaum Unterschiede, den alten Farbton gibt es auch bei der neuen Generation. (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links der Nest Hub der zweiten Generation, rechts daneben der Echo Show 8 (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links der Nest Hub der zweiten Generation, rechts daneben der Echo Show 8 (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links der Nest Hub der zweiten Generation, rechts daneben der Echo Show 8 (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links der Nest Hub der zweiten Generation, rechts daneben der Echo Show 8 (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Links der Nest Hub der zweiten Generation, rechts daneben der Echo Show 8 (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
Nest Hub der zweiten Generation (Bild: Google)

Sagen wir zum Nest Hub "zeige Alben von XYZ" wird uns eine Übersicht der Werke der entsprechenden Person oder Band gezeigt. Allerdings gibt es keine Verknüpfung zum Musikstreamingabo. Tippen wir auf eines der Alben, passiert nichts. Viel besser gefällt uns dabei das Verhalten des Echo Show 8.

Beim gleichen Sprachbefehl werden die Alben der entsprechenden Band oder der Person auf dem Display angezeigt und wir können dann bequem das gewünschte Album antippen, um es abzuspielen. Diese Komfortfunktion gibt es bei Amazon Music und Spotify, bei Apple Music und Deezer hingegen nicht. Das ist sehr schade, weil es eigentlich eine komfortable Möglichkeit ist, sich die passende Musik auszuwählen.

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 Nest Hub 2021 und Echo Show 8 im Test: Google ist chancenlos gegen AmazonNest Hub kann Disney+ und Netflix 
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Pecker 31. Mär 2021

Was ein ganz klares Zeichen ist, dass man sich aus dem Rennen verabschiedet hat. Man...

Oktavian 31. Mär 2021

Oh ja, die fehlen. Es gibt inzwischen zumindest die Möglichkeit einen in Raum A...

Michagnom 30. Mär 2021

Das hat ganz einfach was damit zu tun, das Amazon dafür keine Rechte eingekauft hat...

oknel 30. Mär 2021

weil ich einfach nur ein bischen TV auf der Kiste schauen möchte. Zattoo premium oder...



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