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Nerf Laser Ops Pro: Nerf-Laser-Tag-Blaster verschießen Licht statt Schaumpfeile

Laser Ops Pro ist ein moderner Ansatz eines alten Konzepts: Hasbro bringt Laser-Tag-Markierer mit integriertem Sender und Empfänger. Die Alphapoint und Deltaburst können per Bluetooth auch mit Smartphones gekoppelt werden: für Mehrspieler-Partien und einen Augmented-Reality-Shooter.

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Die Deltaburst ist eine von zwei Laser-Ops-Pro-Markierern.
Die Deltaburst ist eine von zwei Laser-Ops-Pro-Markierern. (Bild: Hasbro)

Der Spielwarenhersteller Hasbro bringt unter seiner bekannten Marke Nerf eine neue Laser-Tag-Variante namens Laser Ops Pro heraus, berichtet das Online-Magazin Geek.com. Statt weichen Schaumstoffpfeilen oder Bällen bei den in Büros und Kinderzimmern bekannten Nerf-Dartblastern verschießen die neuen Markierer Infrarotstrahlen in eine Richtung. Das Besondere daran ist, dass sich sowohl Sender als auch Empfänger auf dem Markierer selbst befinden. Spieler zielen also immer auf den Lauf eines Gegners und benötigen keine zusätzliche Ausrüstung. Die beiden ersten Produkte der Reihe werden die semiautomatische Pistole Alphapoint und das Gewehr Deltaburst sein, welches in Drei-Schuss-Salven feuert.

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Hasbro gibt in einem Teaser-Trailer bereits einige wenige Informationen preis. So soll die Reichweite der Blaster bis zu 65 Meter betragen. Zum Vergleich: Ein unmodifizierter Dart-Blaster der Marke Nerf N-Strike Elite erreicht etwa 10 Meter, etwas mehr bei angewinkelten Schüssen. Zudem ist die Projektilgeschwindigkeit und -genauigkeit für einen Infrarotmarkierer kein Problem. Alphapoint und Deltaburst haben zudem integrierte Microcontroller, mit denen Spieler direkt anfangen können zu spielen oder ihre Markierer per Bluetooth mit einem Smartphone verbinden können. Eine passende App liefert Hasbro dazu.

Augmented Reality und Team Deathmatch

Der Nerf-Youtuber Coop772 konnte beide Produkte bereits vorab ausprobieren. Ohne Smartphone ist es demnach möglich, die Spielmodi Deathmatch oder Team Deathmatch zu spielen. Im Deathmatch werden alle teilnehmenden Blaster so eingestellt, dass die LEDs lila leuchten. So werden Treffer von allen ebenfalls so eingestellten Blastern vom Empfänger registriert. Im Team Deathmatch weisen Spieler ihre Markierer dem roten oder blauen Team zu. Teambeschuss gibt es dort nicht. Auf einer LED-Anzeige werden die verbleibenden Leben und die verbleibende virtuelle Munition im Magazin angezeigt. Die Alphapoint gibt dies durch Farben an, die Deltaburst hat ein integriertes LCD-Display, auf dem die Munition in Zahlen und die Lebensenergie in einem Balken erscheinen. Beim Schießen bewegt sich zudem der Verschluss der Deltaburst vor und zurück.

Mithilfe einer Bluetooth-Koppelung können Blaster mit der App kommunizieren. Dort werden Statistiken und die Punkte der jeweiligen Spieler angezeigt. Außerdem können Spieler auf dem jeweils gekoppelten Smartphone Power-Ups im Spiel aktivieren, die verschiedene Effekte haben. Hasbro liefert zu jedem Produkt ein entsprechendes Armband, an welches sich Telefone anbringen lassen. Es gibt auch eine Smartphone-Halterung für den Einzelspielermodus. In einem Augmented-Reality-Spiel lassen sich so auf dem Bildschirm erscheinende Ziele abschießen.

Beide Nerf-Laser-Ops-Pro-Produkte sollen ab August 2018 in den USA verfügbar sein. Der Preis für die Alphapoint wird mit 30 US-Dollar angegeben. Ein Zweierpack kostet 45 US-Dollar. Die technisch ausgereiftere Version Deltaburst kostet einzeln 50 US-Dollar. Hierzulande wird es die Laser-Tag-Markierer wohl auch geben. Der Spielwarenhändler Mytoys.de listet die Alphapoint für etwa 38 Euro und im Zweierpack für 57 Euro. Sie sollen aber erst ab 1. September 2018 erscheinen.



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CopyUndPaste 23. Jul 2018

Stimmt.. weswegen Lasertag auch nur eine Randerscheinung ist

eag1e1 23. Jul 2018

Mich würde mal interessieren, ob es schon Ideen für Teams bzw. Clubs gibt, um damit auch...

Eheran 23. Jul 2018

Tagt das denn auch was? Oder muss man das in einer dunklen Halle spielen weil jedes...


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