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Neptune Pine: Mini-Smartphone fürs Handgelenk

Die Smartwatch Neptune Pine erinnert stark an ein kleines Smartphone, das sich ihr Träger einfach auf den Arm schnallen kann. Dennoch hat das Modell, mit dem auch telefoniert und gesurft werden kann, auf Kickstarter in kurzer Zeit enormen Zuspruch erfahren.

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Neptune Pine
Neptune Pine (Bild: Kickstarter)

Die Android-Smartwatch Neptune Pine wird mit einem Armband am Handgelenk befestigt und lässt sich daraus auch schnell wieder herausnehmen. Das ist auch notwendig, damit die 5-Megapixel-Kamera benutzt werden kann, die neben der VGA-Frontkamera in dem Gerät steckt. In der Neptune Pine steckt als Prozessor ein Qualcomm Snapdragon S4 (Dual Core) mit 1,2 GHz, 512 MByte RAM und je nach Ausführung 16 oder 32 GByte Flashspeicher. Auf der Smartwatch läuft Android Jelly Bean 4.1.2. Die Bedienung erfolgt wie bei Smartphones üblich mit Onscreen-Bildschirmtastatur und Touchscreen-Gesten. Das 2,4 Zoll große TFT-Display erreicht eine Auflösung von 320 x 240 Pixeln.

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Die Smartwatch kann dank 4-Band-Mobilfunk-Modul auch zum Telefonieren und zum Surfen verwendet werden. Unterstützt werden im GSM-, GPRS- und Edge-Bereich die Blöcke 850, 900, 1700, 1900 und im Bereich UMTS, HSPA+ und WCDMA die Blöcke 850, 1700, 1900, 2100. Auch eine CDMA-Version soll nun gebaut werden, weil ein Finanzierungs-Etappenziel erreicht wurde.

Der eingebaute Lithium-Polymer-Akku mit 810 mAh soll bis zu 8 Stunden Sprechzeit im 2G und 6 Stunden im 3G-Netz ermöglichen. Wer nur Musik abspielt, soll mit 10 Stunden Laufzeit rechnen können. Bei Videos halbiert sich die Laufzeit. Über WLAN soll die Betriebszeit 7 Stunden betragen und als Standby-Zeit werden bis zu 120 Stunden genannt. Das Gehäuse der Uhr soll spritzwasserfest (IP67) sein.

Neben WLAN (802.11 b.g/n) sind A-GPS und ein Beschleunigungsmesser, ein Kompass sowie ein Gyroskop und Bluetooth 4.0 in dem kleinen Gehäuse untergebracht worden. Als Zubehör wird im Rahmen des Kickstarterprojekts eine Helmhalterung angeboten, mit der die Smartwatch zur Actionkamera wird. Auch ein Pulsmesser, der seine Daten per Bluetooth an die Smartwatch weitergibt, soll entwickelt werden.

Die Pine-Uhr wiegt ohne Armband 60 Gramm und mit diesem rund 100 Gramm. Für die Massenproduktion werden 100.000 kanadische Dollar (70.000 Euro) benötigt, die längt zugesagt wurden. Mittlerweile sind über 320.000 kanadische Dollar zusammengekommen, obwohl die Finanzierungsphase noch bis zum 21. Dezember 2013 läuft.

Die Pine mit 16 GByte Flashspeicher wird mit rund 230 kanadischen Dollar (160 Euro) veranschlagt. Die Version mit 32 GByte kostet rund 290 kanadische Dollar (200 Euro). Dazu kommen jeweils noch einmal umgerechnet 10 Euro für den internationalen Versand. Besteller aus Deutschland sollten bedenken, dass außerdem Zoll und Einfuhrumsatzsteuer fällig werden. Der Hersteller Neptune aus dem kanadischen Montreal will schon im Januar 2014 mit der Auslieferung beginnen.



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Anonymer Nutzer 26. Nov 2013

Die Uhr die dein Smartphone ergänzt? Du spricht nur von einem kleinem Display am...

Anonymer Nutzer 25. Nov 2013

Das Bild zeigt eine Deutsche Spionage-Uhr der Protona GmbH von 1962. Hauptabnehmer...

spyro2000 25. Nov 2013

Ist schon ein großer Schritt vorwärts, wirkt aber noch arg klobig. Wenn man mehr in die...

Nomis est 25. Nov 2013

nah, da vertust du dich ja schonwieder XD du meintest wohl mit "in der eile" den "super...

Anonymer Nutzer 25. Nov 2013

Erinnert uns nicht jede Uhr mit beleuchteter Anzeige an ein Smartphone, das wir uns...


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