Abo
  • IT-Karriere:

Neptune Duo: Die Smartwatch mit dem Smart-Dings

Einmal ist das Startup Neptune mit einer Smartwatch gescheitert, jetzt will es den Markt mit einer neuen Uhr revolutionieren: Sie hat alle Basistechnik integriert und arbeitet nicht mit einem Smartphone zusammen, sondern mit einem Smartphone-ähnlichen 5-Zoll-Gerät. Ein gewagtes Unterfangen.

Artikel veröffentlicht am ,
Neptune Duo
Neptune Duo (Bild: Neptune)

Das kanadische Startup Neptune will mit seinem neuen Projekt das bisherige Konzept von Smartwatches auf den Kopf stellen: Die Smartwatch soll hier nicht als Zubehör für ein Smartphone dienen, sondern das Neptune Duo ist das Herz des Konzepts. Dazu soll es ein 5-Zoll-Gerät als Zubehör geben - das ausdrücklich kein Smartphone ist, obwohl es so aussieht.

Stellenmarkt
  1. Lidl Digital, Neckarsulm
  2. über SCHLAGHECK + RADTKE Executive Consultants GmbH, Ravensburg, Biberach, Sigmaringen, Pfullendorf

Der neue Ansatz erfordert daher auch, dass beide Geräte zusammen gekauft werden. Alle relevante Technik, wie Prozessor, LTE-Modul, WLAN-Funktion und Ähnliches sollen komplett in der Smartwatch stecken. Der Nutzer soll alles mit der Smartwatch erledigen können, was er auch mit dem Smartphone tut - sogar telefonieren.

  • Neptune Duo (Bild: Neptune)
  • Neptune Duo (Bild: Neptune)
  • Neptune Duo (Bild: Neptune)
  • Neptune Duo (Bild: Neptune)
  • Neptune Duo (Bild: Neptune)
Neptune Duo (Bild: Neptune)

Zu den technischen Daten der Armbanduhr liegen nur wenige Eckdaten vor. So soll die Smartwatch einen Quad-Core-Prozessor, ein LTE-Modul, einen NFC-Chip, WLAN, Bluetooth und einen GPS-Empfänger haben. Zur Größe des Smartwatch-Displays und zur Auflösung sowie Speicherausstattung macht das Startup noch keine Angaben. Die Smartwatch soll mit Android 5.0 alias Lollipop laufen.

Das Smart-Dings heißt Pocket

Die Smartwatch wird von Neptune als Hub bezeichnet, das 5-Zoll-Gerät nennt sich Pocket. Das Pocket werde dann herangezogen, wenn das Smartwatch-Display zu klein sei, so der Plan der Macher. Auf dem Pocket werden keinerlei Daten abgelegt, diese befinden sich auf der Smartwatch. Das Pocket soll auch dazu dienen, den Smartwatch-Akku zu laden.

Nach Auffassung des Startups ergibt das einen guten Diebstahlschutz: Wenn das Pocket gestohlen wird oder verloren geht, sind noch alle Daten auf der Smartwatch. Allerdings sind alle Daten weg, wenn diese verloren geht oder liegengelassen wird.

Neptune hatte Ende 2013 eine Smartwatch namens Pipe über Kickstarter finanziert, sie blieb auf dem Markt aber bedeutungslos. Nach Angaben von Wired wurden weltweit gerade mal 7.000 Exemplare verkauft.

Wer anzahlt, spart Geld

Neptune will das Duo Ende 2015 auf den Markt bringen. Derzeit testet das Startup, wie groß das Interesse daran ist. Smartwatch und Pocket als Zubehör sollen zusammen 800 US-Dollar kosten. Wer sich für das Konzept interessiert, kann sich dafür registrieren und erhält es dann zu dem genannten Preis.

Wer bereits jetzt Geld spendet, erhält die Kombo zu einem reduzierten Preis. Wer 500 US-Dollar anzahle, bekomme es zu diesem Preis geliefert, verspricht das Startup. Wer 200 US-Dollar anzahle, müsse zur Auslieferung noch 400 US-Dollar dazulegen - das ergibt eine Ersparnis von 200 US-Dollar. Bei einer Anzahlung von 50 US-Dollar bleibt noch eine Ersparnis von 100 US-Dollar, dann zahlt der Kunde bei Lieferung noch einmal 650 US-Dollar.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 34,99€
  2. 59,99€ für PC/69,99€ für PS4, Xbox (Release am 4. Oktober)
  3. (-25%) 14,99€
  4. (-60%) 11,99€

pogster 17. Mär 2015

Hättet Ihr Informationen zum Hersteller? Zum Beispiel, dass der Hersteller ein 20...

TheUnichi 19. Feb 2015

Fein, machen wir aus einem MS Monopol ein Google Monopol, es kann quasi nur besser...

Bouncy 19. Feb 2015

Wozu? Das hat weder Display noch sonst einen zusätzlichen Nutzen, dagegen hätte das...

Dwalinn 19. Feb 2015

Bescheuerte Montags Idee passt wirklich besser :)


Folgen Sie uns
       


Katamaran Energy Observer angesehen

Die Energy Observer ist ein Schiff, das ausschließlich mit erneuerbaren Energien betrieben wird und seinen Treibstoff zum Teil selbst produziert. Wir haben es in Hamburg besucht.

Katamaran Energy Observer angesehen Video aufrufen
Minecraft Dungeons angespielt: Fehlt nur noch ein Klötzchen-Diablo in der Tiefe
Minecraft Dungeons angespielt
Fehlt nur noch ein Klötzchen-Diablo in der Tiefe

E3 2019 Von der Steuerung bis zu den Schatzkisten: Minecraft Dungeons hat uns beim Anspielen bis auf die Klötzchengrafik verblüffend stark an Diablo erinnert - und könnte gerade deshalb teuflisch spaßig werden!

  1. Augmented Reality Minecraft Earth erlaubt Klötzchenbauen in aller Welt
  2. Microsoft Augmented-Reality-Minecraft kommt zum zehnten Jubiläum
  3. Jubiläum ohne Notch Microsoft feiert Minecraft ohne Markus Persson

Wolfenstein Youngblood angespielt: Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?
Wolfenstein Youngblood angespielt
"Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?"

E3 2019 Der erste Kill ist der schwerste: In Wolfenstein Youngblood kämpfen die beiden Töchter von B.J. Blazkowicz gegen Nazis. Golem.de hat sich mit Jess und Soph durch einen Zeppelin über dem belagerten Paris gekämpft.
Von Peter Steinlechner


    Projektmanagement: An der falschen Stelle automatisiert
    Projektmanagement
    An der falschen Stelle automatisiert

    Kommunikationstools und künstliche Intelligenz sollen dabei helfen, dass IT-Projekte besser und schneller fertig werden. Demnächst sollen sie sogar Posten wie den des Projektmanagers überflüssig machen. Doch das wird voraussichtlich nicht passieren.
    Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel


        •  /