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Neon gibt es für Windows und MacOS.
Neon gibt es für Windows und MacOS. (Bild: Opera Software)

Neon: Opera hat einen Experimentier-Browser

Neon gibt es für Windows und MacOS.
Neon gibt es für Windows und MacOS. (Bild: Opera Software)

Opera Software hat mit Neon einen speziellen Experimentier-Browser vorgestellt. Damit will der Hersteller neue Bedienkonzepte umsetzen, die bei Bedarf in die reguläre Opera-Version integriert werden. Neon soll den normalen Opera-Browser nicht ersetzen.

Neon nutzt die gleiche Rendering-Engine wie der normale Opera-Browser, der vor einigen Jahren auf die Google-Engine gewechselt ist. Mit Neon führt Opera also keineswegs eine neue Rendering-Engine ein. Berühmt geworden ist Opera durch seine eigene Rendering-Engine, die besonders wenig Speicher belegt hat - und diesbezüglich auch heute noch Maßstäbe setzt. Aber diese Rendering-Engine wird schon seit Jahren nicht mehr unterstützt.

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Mit Neon will Opera vor allem neue Möglichkeiten bei der Gestaltung der Browseroberfläche erproben. Schnellwahlsymbole und Tabs werden als Kugeln dargestellt - wenn eine Schnellwahl gelöscht wird, zerplatzt die Kugel wie eine Seifenblase. Die Tab-Leiste ist vertikal auf der rechten Bildschirmseite untergebracht - bei entsprechend vielen offenen Tabs wird die Leiste also schnell voll.

Neon führt eine automatische Tab-Sortierung ein. Der Browser registriert, welche Browsertabs besonders oft aufgerufen werden und sortiert diese nach oben in der Liste. Weniger oft benötigte Tabs rutschen ans Ende der Liste. Für Anwender, die meistens nur eine Handvoll Tabs geöffnet haben, kann das eine sinnvolle Verbesserung sein. Wer mit mehr als zehn Browsertabs hantiert, wird das wohl eher als Verschlechterung empfinden. Der Nutzer weiß dann nicht mehr, an welcher Stelle welches Tab zu finden ist.

Browser für Windows und MacOS

Die Startseite des Browsers kann das gleiche Hintergrundbild nutzen wie der Desktop des Betriebssystems und auf der linken Bildschirmseite gibt es eine Leiste für den Videoplayer, eine Bildergalerie und einen Downloadmanager. Videos können wie in der normalen Opera-Version in kompakten Tab-Fenstern beliebig auf dem Bildschirm verschoben werden. Es ist eine Art Bild-in-Bild-Funktion von Fernsehern. Während das Video läuft, kann der Nutzer auf anderen Seiten weitersurfen.

Beim Anlegen von Screenshots können diese direkt im Browser zugeschnitten werden und die Omnibox soll auch lokale Inhalte finden. Mit einem Split-Screen-Modus sollen sich zwei Webseiten parallel nutzen lassen.

Opera Neon steht für Windows und MacOS zum Herunterladen bereit. In welchen Zeitabständen Opera neue Neon-Versionen veröffentlicht, ist nicht bekannt.


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war10ck 13. Jan 2017

Mit unvollständigen und nicht andockbaren Developer-Tools ist das Teil leider komplett...

rnarrc 13. Jan 2017

Das muss wohl die Zielgruppe sein: https://www.youtube.com/watch?v=orxXlAltFQg

GNexLR 13. Jan 2017

Ich hab mal mit dem bisschen auf meinem Surface rum gespielt und muss sagen das der mit...

Alcatraz 13. Jan 2017

Das wird ja das totale chaos wenn ich den Browser mit meinen +1000 Bookmarks und 50...



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