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Artwork von Need for Speed
Artwork von Need for Speed (Bild: Electronic Arts)

Need for Speed im Test: Soap Opera mit Rennautos

Artwork von Need for Speed
Artwork von Need for Speed (Bild: Electronic Arts)

Nächtliche Verfolgungsjagden mit der Polizei, Tuning und Drifts: EA legt mit Need for Speed einen Serienneustart hin und versucht, Elemente aus früheren Serienteilen zu einer Art Best-of zusammenzubauen. Hinzu kommt eine grandios inszenierte - aber auch unfassbar klischeebeladene Story.
Von Thorsten Wiesner

Auch das neue Need for Speed erzählt eine altbekannte Geschichte: Ein junger, unbekannter Nachwuchsfahrer macht durch spektakuläre Aktionen auf sich aufmerksam. Er feierte erste Erfolge in der Szene, dringt immer tiefer in die elitären Zirkel der nächtlichen Straßenrennen ein und versucht so nach und nach, seinen Namen und seinen Fuhrpark aufzubessern. Need for Speed erzählt all das mit sehr vielen Zwischensequenzen, die mit realen Schauspielern aufwarten und im wahrsten Sinne des Wortes filmreif sind - es fühlt sich an, als wäre der Spieler selbst Teil eines Kinostreifens.

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Schade nur, dass die imposante Aufmachung und die stimmige deutsche Synchronisation inhaltlich so wenig zu bieten haben. Die Passagen in Garagen, bei Diners und auf Partys strotzen nur so vor dumpfen, klischeebeladenen Dialogen. Eine wirkliche Entwicklung der Charaktere gibt es nicht - es geht immer nur um Preisgeld, hübsche Frauen und das gegenseitige Provozieren. Für ein Rennspiel ist das zwar nicht ungewöhnlich - angesichts der Mühe, die in die Filmpassagen investiert wurde, hätte eine etwas weniger platte Geschichte aber noch mehr Atmosphäre bringen können.

Zentrum des Spiels ist Ventura Bay - eine Fantasie-Stadt, die an diverse nordamerikanische Metropolen erinnert und frei befahrbar ist. Highways und normale Straßen, Industriegebiete und Hinterhöfe können inspiziert werden, was nicht nur Selbstzweck ist, sondern den Spieler auch weiterbringt. Überall gibt es Extras, etwa besonders schöne Aussichtspunkte, die entdeckt werden können und dafür den eigenen Punktestand nach oben bringen. Ansonsten klingelt während der freien Ausfahrten regelmäßig das Telefon und der Freundeskreis erzählt von neuen Herausforderungen, die sich irgendwo in der Stadt gerade aufgetan haben.

  • Need for Speed (Bild: EA)
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Need for Speed (Bild: EA)

Per Knopfdruck wird in die Kartensicht geschaltet, wo alle verfügbaren Wettbewerbe markiert sind. Hier kann auch festgelegt werden, was der Spieler als nächstes fahren will. Das Ziel wird aktiviert, daraufhin wird auf der kleinen Karte links auf dem Bildschirm die Route angezeigt. Angesichts der Größe der Stadt ist das nicht nur hilfreich, sondern durchaus notwendig.

Die Wettbewerbe unterscheiden sich nach Zielsetzung. Es gibt klassische Wettbewerbe mit Sprint-Duellen gegen einen Herausforderer, Platzierungsrennen gegen mehrere sowie Zeitfahrten, in denen ein Limit vorgegeben ist. Hinzu kommen Drift-Wettbewerbe, in denen die gekonnte Handhabung der Handbremse gefragt ist, Team-Aufgaben für die gesamte Crew und Tuning-Wettkämpfe, in denen besonders aufgemotzte Karossen vorausgesetzt werden. Gute Platzierungen bringen ebenso Geld und Punkte wie gekonnte Fahrmanöver, etwa Fahren im Windschatten, fehlerfreie Abschnitte, besonders große Zerstörung beim Ignorieren von Straßensperren oder Rasen im Gegenverkehr.

Verfolgungsjagden und Fazit 

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Anonymer Nutzer 07. Nov 2015

Ja so meinte ich das nicht. Für Anno und so is das immernoch ok. Aber der "perfekte...

schueppi 05. Nov 2015

Da gibt es aber nichts anzupassen bei einem Rennspiel. Auch wenn es mehr Arcade ist und...

Clown 04. Nov 2015

Mit der Frage geht EA meines Wissens nach recht offen um: Die Wurzel ist das, was beim...

b5g2k 04. Nov 2015

Das ist etwas missverständlich. Sie wollen wieder an die Underground Serie, der...

Cassiel 04. Nov 2015

Bin gestern auch schon mitten im Rennen raus geflogen - sehr nervig!



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