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Artwork von Need for Speed
Artwork von Need for Speed (Bild: Electronic Arts)

Verfolgungsjagden und Fazit

Wer es beim Überschreiten von Verkehrsregeln zu wild treibt, macht regelmäßig Bekanntschaft mit der örtlichen Polizei. Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder kurz ranfahren und eine Strafgebühr zahlen oder aber sich auf eine Verfolgungsjagd einlassen - und am Ende bei Erfolg Geld sparen oder richtig zur Kasse gebeten zu werden.

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Die wichtigste Währung im Spiel sind sogenannte Rep-Punkte, die die eigene Reputation bestimmen. Mit Erfolgen im Spiel füllt sich nach und nach die jederzeit betretbare Garage mit immer besseren und schöner anzusehenden Karossen. Sind es zu Beginn eher Fahrzeuge von Herstellern wie Ford oder Mazda, kommen später immer mehr Autos von Porsche, BMW und dergleichen hinzu. In der Garage können auch sämtliche Schraubvorgänge ausgeführt werden, und die Optionen hierbei sind umfangreich. Sowohl Leistungs-Tuning von Differential bis Nitro als auch optische Veränderungen von Farbe bis Sticker können an nahezu allen Teilen vorgenommen werden. Wer an der Technik bastelt, merkt das auch durchaus auf der Piste: Need for Speed ist zwar grundsätzlich ein Arcade-Rennspiel, trotzdem ist etwa das Ausbrechverhalten in Kurven und bei Drifts sehr abhängig von den eigenen Einstellungen. Detailreich wie in echten Rennsimulationen ist das alles aber nicht.

  • Need for Speed (Bild: EA)
  • Need for Speed (Bild: EA)
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Need for Speed (Bild: EA)

Der Schwierigkeitsgrad ist sehr einsteigerfreundlich: Gerade die ersten Wettbewerbe sind auch für Fahrschüler einfach zu meistern - und wer kurz vor Schluss knapp zurückliegt, kann fast mit Sicherheit davon ausgehen, dass die Konkurrenz noch einen Fahrfehler einbaut. Erst im Spielverlauf steigt die Höhe der Herausforderungen spürbar an. Auch das Geschwindigkeitsgefühl wird im Verkauf mit höherwertigen Wagen besser. Insgesamt ist die Optik in der nächtlichen Stadt sehr ansehnlich, ab und zu trüben aber Ruckler das Bild. Mit dem Detailgrad eines Forza 6 kann das Spiel zudem nicht mithalten.

Need for Speed ist ab dem 5. November 2015 für Playstation 4 und Xbox One verfügbar und kostet etwa 60 Euro. Das Spiel ist von der USK ab 12 Jahren freigegeben und setzt eine permanente Online-Verbindung auch im Einzelspielermodus voraus. Wer will, kann zudem in kurzen Online-Rennen via Xbox Live oder PSN antreten.

Fazit

Eine beeindruckend inszenierte Story, einfache Bedienbarkeit, eine große und frei befahrbare Stadt: Need for Speed ist ein grundsolides und unterhaltsames Rennspiel geworden, das Fans von Underground und Shift gleichermaßen abholen will. Trotz aller Stärken reißt das Spiel aber nicht so richtig zu Begeisterungsstürmen hin - dafür ist die Geschichte zu klischeebeladen, und die spielerischen Herausforderungen sind sich auf Dauer zu ähnlich. Electronic Arts hat eher einen immer wieder unterhaltsamen Zeitvertreib, weniger einen dauerhaft motivierenden Dauerbrenner produziert.

Die Grafik wartet mit stimmungsvoll ausgeleuchteten nächtlichen Stadtkursen auf. Lichteffekte und Spiegelungen sorgen für viel Atmosphäre, von der Qualität von Vorzeigetiteln wie Forza 6 ist die Optik aber ein gutes Stück entfernt.

 Need for Speed im Test: Soap Opera mit Rennautos

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Anonymer Nutzer 07. Nov 2015

Ja so meinte ich das nicht. Für Anno und so is das immernoch ok. Aber der "perfekte...

schueppi 05. Nov 2015

Da gibt es aber nichts anzupassen bei einem Rennspiel. Auch wenn es mehr Arcade ist und...

Clown 04. Nov 2015

Mit der Frage geht EA meines Wissens nach recht offen um: Die Wurzel ist das, was beim...

b5g2k 04. Nov 2015

Das ist etwas missverständlich. Sie wollen wieder an die Underground Serie, der...

Cassiel 04. Nov 2015

Bin gestern auch schon mitten im Rennen raus geflogen - sehr nervig!



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