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Need for Speed Heat angespielt: Mit Vollgas durch Florida

Keine Lootboxen und kein Onlinezwang, aber eine schicke Grafik und spannende Verfolgungsjagden: Golem.de hat Need for Speed Heat probegefahren.

Artikel von veröffentlicht am
Artwork von Need for Speed Heat
Artwork von Need for Speed Heat (Bild: Electronic Arts)

Natürlich fahren wir mit dem Fahrrad und der S-Bahn zur Arbeit. Aber wenn ein Autoblech so schön blitzt wie das vom Mercedes AMG GT in Need for Speed, können wir uns doch für Luxusautos begeistern, jedenfalls für virtuelle. Der Wagen funkelte uns beim Anspielen einer Demoversion des kommenden Serienteils Heat fast direkt nach dem Programmaufruf an - da war Widerstand zwecklos.

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In der Demoversion gab es zwar nur zwei Rennen zum Fahren, aber wir hätten uns vermutlich stundenlang mit den Tuningoptionen beschäftigen können. Allein der Klick auf die Felgen brachte unzählige Untermenüs zum Vorschein, in denen wir vom Hersteller bis zur primären und sekundären Farbe alle relevanten Details unseren Vorlieben anpassen konnten. Wir konnten die Federung einstellen, das Auto auf drei Achswinkeln höher- oder tieferlegen und vieles mehr.

Allerdings: Ob wir mit der Bastelei viel an sinnvoller Rennperformance herausgeholt hätten, ist uns unklar. Uns machten die Rennen in Heat gerade deshalb Spaß, weil es relativ arcadig zuging, und wir ohne allzu viel Mühe im dritten Anlauf aufs Siegertreppchen sausen konnten. Ein Menü zum Aktivieren oder Deaktivieren von Fahrhilfen haben wir nicht gefunden - im fertigen Spiel könnte es das dennoch geben.

In den Rennen konnten wir fast durchgehend mit Vollgas fahren. Straßenlaternen oder die Seitenbegrenzungen fuhren wir einfach über den Haufen. An zwei Stellen mit fester Begrenzung wurden wir sogar mehrfach so zurückgeschleudert, dass wir ohne großen Zeitverlust gleich wieder durchstarten konnten.

Das erste Rennen fand bei Tag in einer Art Hafenumgebung mit Raffinerien und Ähnlichem statt - ohne Polizei. Die war dafür beim zweiten Rennen sehr präsent, weil das bei Nacht stattfand und deshalb verboten war. Fast noch mehr als unser eigenes Verfolgungsrennen mit den Cops hat uns gefallen, dass wir die Duelle und Rempeleien der anderen computergesteuerten Fahrer beobachten konnten - fahren und zuschauen gleichzeitig macht Spaß. Als wir selbst von der Polizei gestellt wurden, war das Rennen einfach vorbei. Wir nehmen an, dass das im fertigen Spiel anders sein wird.

Grafik und Fahrgefühl sowie die an Miami Vice und ähnliche Formate angelehnte 80er-Jahre-Atmosphäre haben uns gefallen, wegen der vielen offenen Fragen sind wir aber noch vorsichtig mit einer Einschätzung. Schön: Das zu EA gehörende Entwicklerstudio Ghost Games kündigte an, dass es weder Lootboxen noch einen Onlinezwang geben solle - in den Vorgängern störten solche Elemente einen großen Teil der Community.

Need for Speed Heat soll rund 130 Autos von fast allen relevanten Herstellern bieten. Nur Toyota ist wegen einer Exklusivvereinbarung mit Gran Turismo Sports nicht dabei. Das Rennspiel erscheint laut Electronic Arts am 8. November 2019 für Xbox One, Playstation 4 und Windows-PC.

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sfe (Golem.de) 05. Sep 2019

Bevor der Thread noch weiter abrutscht wird er geschlossen. Sebastian Fels (golem.de)

unterhosendieb 05. Sep 2019

Gerade bei Arcade Games gibt es wesentliche Unterschiede. Bei Nfs waren oft schon die...

Bluejanis 05. Sep 2019

#3

plastikschaufel 26. Aug 2019

Irrelevant, technischer Realismus war bei den Titeln doch selten existent. Meist gibt es...

FranzJosephStra... 26. Aug 2019

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