Neckar-Odenwald-Kreis: Vectoring-Netz der Telekom wird weitgehend überbaut

Die Preise des BBV zu senken und die Vertragslaufzeit auf einen Monat zu verkürzen, hat den FTTH-Ausbau vorangetrieben - zulasten des Vectoring-Netzes der Telekom.

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Ausbau wird ausgeführt.
Ausbau wird ausgeführt. (Bild: BBV Deutschland)

Viele Menschen im Neckar-Odenwald-Kreis im Norden von Baden-Württemberg haben sich in der Vorvermarktung für einen Glasfaserausbau bis in die Gebäude entschieden. Das gab der Netzbetreiber BBV Deutschland am 13. April 2021 bekannt. Von den rund 61.000 Haushalten unterschrieben 21.000 einen Vertrag mit BBV Deutschland.

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Eine Besonderheit ist, dass der Vectoring-Ausbau in dem Landkreis seit Jahren fast flächendeckend abgeschlossen wurde. "Die Wechselstimmung von der 2018 zu 97 Prozent ausgebauten Vectoring-Technologie hin zur Glasfaser hält ungebrochen an", sagte BBV-Vertriebschef Sascha Bender.

Dabei wird das Netz der Deutschen Telekom von BBV ausdrücklich überbaut: "Wir bauen aus nachvollziehbaren Gründen ein komplettes eigenes Glasfasernetz für den gesamten Landkreis. Natürlich darf im Rahmen Open Access die Telekom dann gerne auf unser Netz", sagte Unternehmenssprecher Thomas Fuchs Golem.de auf Anfrage. Eine kreisweite Super-Vectoring-Kampagne der Telekom wurde durch relativ niedrige Preise und sehr günstige Vertragslaufzeiten von der Konkurrenz entwertet.

BBV hatte zuerst erhebliche Probleme bei der Vorvermarktung. Trotz großem Werbeaufwand wurden im Neckar-Odenwald-Kreis bis zum 12. Februar nur 6.000 Vorverträge unterzeichnet. BBV bot daraufhin seine Internetzugänge in einem Landkreis mit einer monatlichen Kündigungsfrist an. Die vier Tarife des BBV haben zudem symmetrische Datenraten. So kosten 300 MBit/s im Up- und Download monatlich 40 Euro. Die Datenübertagungsrate von 500 MBit/s ist für monatlich 50 Euro erhältlich. Für 700 MBit/s zahlt der Nutzer 70 Euro. Der stärkste Zugang mit 1 GBit/s kostet 90 Euro im Monat. Die Preise gelten für die Toni-Produkte, wie der Betreiber in der Region seine Internetzugänge nennt.

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Abhängig vom Abschluss der bereits laufenden Planungen will die BBV spätestens im Juni mit dem Spatenstich in Aglasterhausen mit dem Ausbau der ersten Kommune beginnen. Der schrittweise Ausbau des Kreises wird voraussichtlich bis Ende 2024 dauern. Die Investitionssumme von mehr als 120 Millionen Euro für das Projekt bringt der Infrastrukturinvestor und BBV-Gesellschafter Infracapital auf. Es soll keine staatliche Förderung geben.

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