Abo
  • IT-Karriere:

Nearby Connections 2.0: Android-API vernetzt Geräte offline miteinander

Das Hosten von Spielen im lokalen Netzwerk oder simple Dateitransfers sollen mit Googles Android-API Nearby Connections 2.0 möglich sein. Das Besondere: Netzwerke werden von Client zu Client offline eingerichtet.

Artikel veröffentlicht am ,
Über die neue Android-API können Apps offline geräteübergreifend kommunizieren.
Über die neue Android-API können Apps offline geräteübergreifend kommunizieren. (Bild: Google)

Google hat die Anwendungsschnittstelle Nearby Connections 2.0 vorgestellt. Diese API soll es Geräten erlauben, eine Peer-to-Peer-Verbindung von einem Smartphone zum anderen aufzubauen, ohne dabei den Umweg über Internetrouter zu gehen. Das Konzept dafür gab es erstmals auf der Entwicklermesse Google I/O 2017 zu sehen. Smartphones verbinden sich offline miteinander, um Daten auszutauschen. Die Technik nutzt eine Mischung aus den kabellosen Verbindungen Bluetooth Low Energy, Bluetooth und WLAN, um eine solche Verbindung über kurze Strecken aufzubauen.

Stellenmarkt
  1. Südzucker AG, Mannheim
  2. i-SOLUTIONS Health GmbH, Bochum

Google nutzt diese vorhandenen Standards, da unabhängig der sonstigen Hardware grundlegend alle Android-Smartphones darüber verfügen. Das gibt die Basis für eine Schnittstelle, die für alle Smartphones mit installierten Google Play Services der Version 11.0 oder höher verwendet werden kann. Laut Google soll die Schnittstelle für eine hohe Bandbreite bei einer geringen Latenz optimiert sein. Außerdem werden alle Daten verschlüsselt übertragen.

Lokale Spiele oder Meshes im Klassenraum

Für die Offline-Peer-to-Peer-Verbindung gibt es laut Google viele Anwendungsmöglichkeiten. Die offensichtlichste ist eine einfache Dateiübertragung von Client zu Client. Ein weiteres Szenario ist, dass innerhalb eines Mobile Games lokale Server gehostet werden können. Spieler in der Nähe sehen diese und treten Offline-Matches für Mehrspielerpartien bei.

Es sollen aber auch vermaschte Netzwerktopologien erstellt werden können, in denen jedes Gerät beispielsweise als Offline-Chat-Client verwendet werden kann. Diverse Partner nutzen die API bereits für ihre Projekte, wie es heißt. Der Streamingdienst Hotstar nutzt sie für das Offline-Streamen von Videodateien. Der Weather Channel verbreitet über On-Demand-Mesh-Netzwerke Wetterinformationen an nahe gelegene Geräte.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 339,00€
  2. 269,00€
  3. (u. a. Far Cry New Dawn für 19,99€, Ghost Recon Wildlands für 15,99€, Rayman Legends für 4...
  4. (u. a. PUBG für 13,99€, Final Fantasy XIV - Shadowbringers für 27,49€, Mordhau für 19,99€)

Bigfoo29 07. Aug 2017

Ähm... genau DAS tue ich ja auch und ärger mich drüber, dass diese neuen Features nicht...

Spaghetticode 02. Aug 2017

Ich vermute mal, dass genau das Google nicht will. Und ich glaube, dass auch die meisten...

Mixermachine 02. Aug 2017

Such dir eine app die auf WiFi direct aufbaut. Einfach im Store suchen und auf beiden...

Fissler 02. Aug 2017

Es gibt für diese Technologie doch auch im Rahmen von Smart Home (Geräten) einen...

Anonymer Nutzer 01. Aug 2017

Wenn das Feature wirklich auf allen Android Geräten verfügbar sein wird dann wäre das ein...


Folgen Sie uns
       


Raspberry Pi 4B vorgestellt

Nicht jedem dürften die Änderungen gefallen: Denn zwangsläufig wird auch neues Zubehör fällig.

Raspberry Pi 4B vorgestellt Video aufrufen
Mobilfunktarife fürs IoT: Die Dinge ins Internet bringen
Mobilfunktarife fürs IoT
Die Dinge ins Internet bringen

Kabellos per Mobilfunk bringt man smarte Geräte am leichtesten ins Internet der Dinge. Dafür haben deutsche Netzanbieter Angebote für Unternehmen wie auch für Privatkunden.
Von Jan Raehm

  1. Smart Lock Forscher hacken Türschlösser mit einfachen Mitteln
  2. Brickerbot 2.0 Neue Schadsoftware möchte IoT-Geräte zerstören
  3. Abus-Alarmanlage RFID-Schlüssel lassen sich klonen

Raumfahrt: Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen
Raumfahrt
Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen

Seit Donnerstag senden die Satelliten des Galileo-Systems keine Daten mehr an die Navigationssysteme. SAR-Notfallbenachrichtigungen sollen aber noch funktionieren. Offenbar ist ein Systemfehler in einer Bodenstation die Ursache. Nach fünf Tagen wurde die Störung behoben.

  1. Satellitennavigation Galileo ist wieder online

Energie: Wo die Wasserstoffqualität getestet wird
Energie
Wo die Wasserstoffqualität getestet wird

Damit eine Brennstoffzelle einwandfrei arbeitet, braucht sie sauberen Wasserstoff. Wie aber lassen sich Verunreinigungen bis auf ein milliardstel Teil erfassen? Am Testfeld Wasserstoff in Duisburg wird das erprobt - und andere Technik für die Wasserstoffwirtschaft.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Autos Elektro, Brennstoffzelle oder Diesel?
  2. Energiespeicher Heiße Steine sind effizienter als Brennstoffzellen
  3. Klimaschutz Großbritannien probt für den Kohleausstieg

    •  /