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So klein könnten Drahtlos-Ohrhörer sein.
So klein könnten Drahtlos-Ohrhörer sein. (Bild: NXP)

Near Field Magnetic Induction Hands on: Drahtlos-Ohrhörer noch drahtloser

So klein könnten Drahtlos-Ohrhörer sein.
So klein könnten Drahtlos-Ohrhörer sein. (Bild: NXP)

Drahtlose Ohrhörer kommen nicht ganz ohne Kabel aus. Mit einer neuen Nahfunktechnik soll das jedoch möglich werden. Die Ohrhörer können besonders klein gebaut werden und sollen trotzdem noch eine anständige Akkulaufzeit liefern.

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Musik drahtlos mit Ohrhörer oder Kopfhörern genießen ist sehr angenehm. Allerdings funktionieren vor allem die kleineren Ohrhörer eben nicht komplett drahtlos. Zwischen den beiden Ohrhörern wird noch immer zwingend eine Kabelverbindung benötigt. Das will das Unternehmen NXP Semiconductors ändern und hat auf dem Mobile World Congress die neue drahtlose Nahfunktechnik Near Field Magnetic Induction (NFMI) vorgestellt.

  • NXPs NFMI-Kopfhörer als Prototyp (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • NXPs NFMI-Kopfhörer als Prototyp (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • NXPs NFMI-Kopfhörer als Prototyp (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • NXPs NFMI-Kopfhörer als Prototyp (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • NXPs NFMI-Kopfhörer als Prototyp (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • NXPs NFMI-Kopfhörer als Prototyp (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • NXPs NFMI-Kopfhörer als Prototyp (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • So könnten NFMI-Ohrhörer mal aussehen. (Bild: NXP)
NXPs NFMI-Kopfhörer als Prototyp (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Die Nahfunktechnik NFMI soll besonders stromsparend arbeiten. Das erlaubt, die Geräte kleiner zu machen und dennoch eine akzeptable Akkulaufzeit zu liefern oder eine entsprechend verlängerte Akkulaufzeit bei größeren Geräten zu erhalten. NXP erklärte dazu auf Nachfrage, dass es bei den Geräteherstellern liegt, wie sich das in der Praxis auswirkt. Es ist also noch unklar, ob der Trend eher zu möglichst kleinen Geräten oder zu größeren Geräten führt, die dann eine im Vergleich zu einem Bluetooth-Headset deutlich längere Akkulaufzeit haben könnten.

Maximale Bitrate von 596 Kbps

Der in Barcelona gezeigte Prototyp verwendet NXPs NxH2280, einen NFMI-basierten Funktransceiver, mit dem sich Sound kabellos von Ohr zu Ohr streamen lässt. Dieser soll nur 1,5 mW verbrauchen. Dabei unterstützt der Chip eine maximale Bitrate von 596 Kbps. Zwischen den beiden Ohrhörern wird quasi ein kleines Mininetzwerk aufgebaut, das weniger störanfällig als eine Bluetoothverbindung sein soll. Über NFMI lassen sich bis zu 15 Geräte miteinander verbinden.

Langfristig ist geplant, dass die Ohrhörer besonders klein werden. Der gezeigte Prototyp bestand lediglich aus zwei nicht besonders kompakten Kopfhörermuscheln, mit denen das Funktionsprinzip erklärt werden konnte. Die beiden Kopfhörer hatten keine Kabelverbindung und wenn man sich beide an das Ohr hielt, war komplett drahtloses Musikhören möglich. Wenn der Abstand zwischen den beiden Hörmuscheln erhöht wurde, gab es nur noch auf der einen Muschel Klang. Bei der anderen ist der Musikstream dann abgebrochen, weil der maximal mögliche Abstand unterbrochen wurde.

Die Funkdistanz liegt bei weniger als einem Meter. Das ist für Ohrhörer absolut kein Problem, weil der Abstand zwischen den Ohren entsprechend kurz ist. Mit dem Prototyp war ein störungsfreier Musikgenuss möglich. Mit der NFMI-Technik lassen sich also komplett drahtlos arbeitende Ohrhörer realisieren. Nun hängt es davon ab, ob Hersteller passende NFMI-Ohrhörer auf den Markt bringen. Bislang gibt es dafür keine weiteren Informationen.


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HerrMannelig 09. Mär 2015

ist doch, dass die Dinger nicht weg sind, wenn sie aus irgend einem Grund aus den Ohren...

Niaxa 09. Mär 2015

Ich wüsste auch nicht, dass bereits irgendwo nachgewiesen wäre, dass z.B. ein MRT...

Efried 08. Mär 2015

neu wäre eine soundcloud, für Paare...

dabbes 07. Mär 2015

Störgeräte wären sinnvoller. Der Sender kann genausogut 2 Klassenräume weiter sein...



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