NDR und Media Broadcast: Fernsehen über 5G wird breit ausgestrahlt

Fernsehen kann auch über 5G laufen. Auf 578 MHz kann das jetzt ausprobiert werden. NDR und Media Broadcast machen es möglich.

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5G und Fernsehen können zusammen existieren.
5G und Fernsehen können zusammen existieren. (Bild: ARD und ZDF)

In Hamburg startet Fernsehen über 5G in einem Modellversuch von NDR und Media Broadcast. Das gaben der öffentlich-rechtliche Sender und Media Broadcast am 26. Oktober 2021 bekannt. An den Standorten Hamburg-Moorfleet und Heinrich-Hertz-Turm wurde ein 5G-Broadcast-Netz in Betrieb genommen.

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Ausgestrahlt werden verschiedene Live- und Testinhalte auf K34 im Bereich 578 MHz, die im Playout-Center des Norddeutschen Rundfunks in Hamburg-Lokstedt erzeugt werden. Marktreife Empfangsgeräte für diese erst jüngst als Teil des 5G-Mobilfunkstandards spezifizierte Rundfunk-Technologie gibt es nicht im Handel.

Der vom NDR initiierte Modellversuch ist bis Ende 2023 geplant und soll Erkenntnisse über die Leistungsfähigkeit der Broadcast-Technologie erbringen, bei der Standorte und Frequenzen des Rundfunks genutzt werden, um großflächig mobile Endgeräte zu erreichen. Dies könnten künftige Smartphones, aber auch selbstfahrende Fahrzeuge mit Displays sein.

Mobilfunkbetreiber und Fernsehsender können zusammenarbeiten

Im Modellversuch werden die Ausbreitungs- und Empfangsbedingungen von 5G Broadcast anhand unterschiedlicher Parameter analysiert und anschließend für die Frequenz- und Sendernetzplanung genutzt. Damit sollen inhaltliche Angebote erprobt und Anwendungsbeispiele entwickelt werden. Ein enger Austausch mit Herstellern und weiteren 5G-Broadcast-Projekten in Europa werde angestrebt.

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Laut Uwe Ladebusch, Leiter der Abteilung Zentrale Aufgaben Programmverbreitung im NDR, sei es eine "faszinierende Vorstellung", auf Basis des 5G-Standards künftig die Rundfunktechnik und On-Demand mit Sportberichterstattung auf einem Endgerät kombinieren zu können. "Das ist neu und eröffnet vielfältige Möglichkeiten für interessante Angebote, die auf die zunehmend mobile Nutzung zugeschnitten sind", sagte Ladebusch. "Die Durchführung dieses Modellversuchs ist vor allem auch bezüglich der zukünftigen Nutzung des Ultra-High-Frequency-Spektrums für Rundfunkanwendungen ein wichtiges Projekt für uns", betonte Verena Schmitz, Leiterin Strategie bei Media Broadcast.

Die 5G-Broadcast-Technologie ermöglicht es, die Vorteile von Rundfunk (one-to-many) mit mobilem Breitband (one-to-one) zu kombinieren. Dazu können existierende Rundfunksendeanlagen (High Tower High Power) verwendet werden, von denen ähnlich wie bei DVB-T2 ein Signal von einem Sender gleichzeitig an eine unbegrenzte Anzahl von Empfängern gesendet wird.

Dies erlaubt einen unabhängigen Netzbetrieb durch Rundfunknetzbetreiber über große Funkzellen mit Radien von bis zu 60 Kilometern. 5G Broadcast, eine Erweiterung des globalen 5G-Standards, ist technisch gesehen FeMBMS (Further evolved Multimedia Broadcast Multicast Service).

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Norcoen 27. Okt 2021

das macht Sinn, ich hätte es mir komplizierter vorgestellt, danke :)

dummzeuch 27. Okt 2021

,,, die dann anderweitig wieder fehlt. Interessant ist das höchstens für das genannte...

Amilo1 27. Okt 2021

Eine Aufgabe ist es sicherzustellen, dass der ÖR auch dort zu empfangen ist, wo sich die...

Pantsu 27. Okt 2021

Es gab mal eine ganz krasse Technologie, faszinierend, es war Antennenfernsehen und es...

regiedie1. 26. Okt 2021

Der Reiz des 5G-Übertragungswegs ist auch durchaus, dass potentiell Smartphones zum...



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