NC Soft: Wildstar startet mit Witz
Weitgehend ohne die sonst beim Start von Online-Rollenspielen gewohnten massiven Probleme mit Warteschlangen und entsprechend verärgerter Kundschaft hat NC Soft den Start von Wildstar hinbekommen. Spieler können seit ein paar Tagen vorab in die Fantasywelt eintauchen, offiziell ist das MMORPG seit dem 3. Juni 2014 online. Startschwierigkeiten gab es in erster Linie für Gilden, die geschlossen auf einem der früh angekündigten Server antreten wollen – Betreiber NC Soft(öffnet im neuen Fenster) versucht das Problem durch Charaktertransfers zu lösen.

In den vergangenen Tagen gab es zwar neben Serverproblemen offenbar auch mindestens eine DDoS-Attacke auf das Spiel. Trotzdem ist die Stimmung in den Foren unterm Strich gut(öffnet im neuen Fenster) : "Ich bin bislang noch total begeistert von Wildstar" , schreibt ein Nutzer. "An einigen Stellen hakt und knarzt es noch, aber das ist doch wohl zu vernachlässigen." Spieler loben vor allem die abwechslungsreichen Quests, eine glaubwürdige Welt, sehr viel Humor und die stimmungsvolle Grafik.
Kritik gibt es an Rucklern und an der noch hohen Bug-Dichte – und daran, dass viele Elemente bereits aus ähnlichen Spielen bekannt sind, allen voran World of Warcraft. Auch Golem.de fand das von den Carbine Studios produzierte Werk beim Anspielen der Beta Mitte 2013 insgesamt gelungen, aber auch uns hat es stark an den Blizzard-Klassiker erinnert.
In Wildstar kann der Spieler mit einem von acht Völkern auf dem Planeten Nexus antreten, und zwar mit der Fraktion der Verdammten oder des Dominion. Es gibt Menschen, aber auch eine Roboter-Rasse namens Mechari, deren Schöpfer ihren Maschinenwesen ein geheimes Ziel einprogrammiert haben – welches, wissen diese allerdings nicht. Außerdem gibt es süße kleine Waldgeister, die Aurin, sowie dicke Steingolems vom Stamm der Granok.
Eine Besonderheit ist das Geschäftsmodell von Wildstar. Die Standardversion des nur für Windows-PC erhältlichen Titels kostet rund 50 Euro. Damit kann der Spieler 30 Tage online mitmischen, danach sind Abogebühren fällig, die je nach Laufzeit bei rund 13 Euro im Monat liegen. Wahlweise können Spieler mit viel Zeit aber auch kostenlos antreten, indem sie in einem recht komplexen, auf der Webseite erklärten Verfahren(öffnet im neuen Fenster) das Ingame-Gold gegen Spielzeit tauschen.



