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NBA 2K17 im Test: Weniger Drama auf dem Court

Der Sommer 2016 hatte Basketballfans einiges an Aufregung zu bieten. NBA 2K17 ist etwas zurückhaltender mit großen Veränderungen, bietet aber gewohnt umfangreiche Sportspiel-Spannung - mit kleinem Haken.

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Auf dem Court sind alle Superstars vertreten.
Auf dem Court sind alle Superstars vertreten. (Bild: 2K Games)

Durant im blau-goldenen Jersey, Dwayne Wade bei den Bulls, Derrick Rose bei den New York Knicks, und Paul Zipser von Bayern München schafft den Sprung zu den Chicago Bulls: Die spektakulären Wechsel der Offseason sind in NBA 2K17 verarbeitet, die Teams laufen weitgehend mit den aktuellen Kadern auf. Und Spieler haben wieder die freie Wahl, wie sie sich dem riesigen Basketball-Paket nähern: Ein kurzes Freundschaftsspiel ist ebenso möglich wie eine ganze Meistersaison, ein schnelles Match auf dem Freiplatz kann ebenso gespielt werden wie die Option, als Manager die Geschicke des eigenen Lieblingsteams zu lenken.

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Neulinge lassen sich im Tutorial von Coach K in die grundsätzliche Bedienung des Spiels einführen, NBA-2K-Veteranen werden aber schnell merken: Viel hat sich auf dem Court nicht geändert. Das Gefühl beim Jumpshot ist noch etwas authentischer, das Passspiel einen Tick dynamischer, die Läufe der Teamkollegen minimal besser abgestimmt - grundsätzlich wird aber das hohe Niveau der vergangenen Jahre beibehalten.

Ähnliches gilt für die Grafik: Die war in den vergangenen Jahren schon spektakulär - und dafür in diesem Jahr aber nur minimal besser. Gerade die NBA-Superstars in den Clubs und im ebenfalls spielbaren Nationalteam sehen ihren Vorbildern weiterhin erstaunlich ähnlich. Wer hingegen zu den ebenfalls zur Auswahl stehenden Euroleague-Teams wie Brose Bamberg oder Real Madrid greift, wird kaum in vertraute Gesichter blicken.

Die größten Veränderungen gibt es im Karrieremodus. Statt pathosgeladener Story von Spike Lee wartet diesmal ein eher klassischer Aufstieg vom Rookie zum Superstar. Der allerdings hart erkauft werden will, denn nicht ohne Grund erzählt Kobe Bryant zu Beginn davon, dass ohne regelmäßiges Trainieren kein Erfolg möglich ist. Neben dem Spielen, Gesprächen mit Beratern sowie den Sponsorenterminen geht es nun vor allem darum, die eigenen Fähigkeiten immer wieder zu verbessern - was häufig in Fleißarbeit ausartet.

Echtgeld auf dem Spielfeld

Auch unschön: Durch sportlichen Einsatz wird virtuelle Währung verdient, die trotzdem immer knapp ist und durch den Einsatz von Echtgeld aufgebessert werden kann. Das führt dazu, dass Spieler mit hoher Zahlungsbereitschaft deutlich schneller in den Genuss spektakulärer Aktionen des Alter Egos kommen.

Der eigene Fortschritt ist sehr von der anfänglichen Auswahl abhängig: So kann nicht nur, wahlweise auch per Gesichtsscan, jedes optische Detail dem eigenen Geschmack angepasst werden. Auch die anfänglich getroffene Positionsauswahl hat massiven Einfluss darauf, welche Fähigkeiten in welchem Umfang verbessert werden können.

Zum Verkaufsstart hatte NBA 2K17 einige technische Probleme, die mittlerweile zum Großteil durch Patches behoben wurden. Immer noch kann es allerdings zu gelegentlichen Abstürzen und Verbindungsproblemen mit den Servern kommen. Auch die langen Ladezeiten zehren immer wieder an den Nerven.

Ansonsten gibt es das gewohnt erstklassige Sportpaket: Angefangen bei der Inszenierung inklusive Vorbericht im TV-Stil mit Kommentatoren wie Shaq, den toll eingefangenen Arenen mit unterschiedlichen Soundkulissen oder dem passenden Hip-Hop-Soundtrack bis hin zu Details wie den Original-Sneakern der jeweiligen Akteure gibt es genügend Inhalt, um auf Wochen beschäftigt zu sein.

NBA 2K17 ist für Xbox One, Windows-PC und Playstation 4 erhältlich und kostet etwa 50 Euro. Außerdem sind Umsetzungen für Xbox 360 und Playstation 3 verfügbar. Das Spiel hat eine USK-Freigabe ohne Altersbeschränkung erhalten.

Fazit

Der Einsatz der In-Game-Währung sorgt für einige Missstimmung, technische Mängel hindern den Spielfluss, zudem sind die inhaltlichen Veränderungen zum Vorjahr eher überschaubar als gravierend. Das ändert aber nichts daran, dass auch NBA 2K17 zu den besten Sportspielen allgemein zählt und für Fans der Sportart ohnehin alternativlos ist. Vom gigantischen Umfang über die zahlreichen Schwierigkeitsgrade bis zum tollen Spielgefühl und der grandiosen Inszenierung ist das Spiel wieder einmal eine Klasse für sich.

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der_wahre_hannes 02. Nov 2016

Wie sieht's denn mit der Defense aus? Letztes Jahr war's so, dass die eigenen...


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