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Navya: Schweizer Postauto will selbstfahrende Busse betreiben

Mit Bussen von Navya will die Schweizer Postauto AG künftig autonom fahren. Die Stadt Sitten im Kanton Wallis soll zusammen mit der ETH Lausanne die Fahrzeuge in den kommenden zwei Jahren testen.
/ Andreas Donath
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Navya-Bus ist ab Dezember unterwegs. (Bild: Postauto)
Navya-Bus ist ab Dezember unterwegs. Bild: Postauto

Der französische Hersteller Navya liefert für die Schweizer Postauto AG(öffnet im neuen Fenster) die Kleinbusse, die künftig in der Stadt Sitten(öffnet im neuen Fenster) ohne Fahrer unterwegs sein sollen. Zwar gibt es einen Aufpasser, der jederzeit den Not-Aus-Knopf drücken kann, doch ein Lenkrad oder ein Brems- beziehungsweise Gaspedal sind nicht vorhanden. Die Elektrofahrzeuge können neun Personen mit maximal 20 km/h befördern.

Die Busse sind 4,80 Meter lang und sollen ab Dezember 2015 unterwegs sein - allerdings bis zum Frühjahr 2016 zunächst in einem Testgebiet abseits regulärer Straßen. Dazu sind noch Sondergenehmigungen erforderlich. Sind die Tests erfolgreich, werden die Busse auch in der Öffentlichkeit genutzt. Die Steuerungssoftware stammt vom schweizerischen Startup Bestmile(öffnet im neuen Fenster) .

Nach Angaben von Postauto setzt ein Transportunternehmen in der Schweiz zum ersten Mal autonome Fahrzeuge zur Passagierbeförderung ein. Postauto und die Stadt Sitten wollen herausfinden, ob der Einsatz von autonomen Shuttles im öffentlichen Raum den Kunden einen Mehrwert biete. Vor allem soll ergründet werden, ob es möglich sei, sie in Fußgängerzonen und autofreien Ortschaften einzusetzen.

In den Niederlanden soll ab November ein Wepod der Firma Easymile sechs Personen elektrisch zum Ziel bringen. Das Fahrzeug ist mit zahlreichen Sensoren ausgerüstet und fährt die Strecke selbstständig ab, ist dabei aber sehr langsam und darf nur tagsüber unterwegs sein. Der Kleinbus soll eine etwa sieben Kilometer lange Strecke zwischen den niederländischen Städten Wageningen und Ede befahren. Das Fahrzeug des französischen Herstellers Easymile pendelt nicht einfach zwischen zwei Endpunkten hin und her, sondern kann von potenziellen Fahrgästen per App zu einem Abholpunkt entlang der Strecke bestellt werden.


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