• IT-Karriere:
  • Services:

Navigations-App: Google soll für Waze 1,3 Milliarden US-Dollar zahlen

Google steht nach einem Medienbericht kurz vor der Übernahme von Waze. Der Preis soll bei 1,3 Milliarden US-Dollar liegen. Das würde bedeuten, dass sich das Durchhaltevermögen von Waze ausgezahlt hat, das zuvor deutlich niedrigere Angebote von Apple und Facebook ausgeschlagen haben soll.

Artikel veröffentlicht am , /
Waze soll angeblich für 1,3 Milliarden US-Dollar an Google verkauft werden.
Waze soll angeblich für 1,3 Milliarden US-Dollar an Google verkauft werden. (Bild: Waze)

Nach einem Bericht der israelischen Wirtschaftszeitung Globes hat Google den Preis für den Kauf von Waze auf 1,3 Milliarden US-Dollar erhöht. Zuvor hieß es laut einem unbestätigten Medienbericht, dass auch Facebook an Waze interessiert gewesen sei und eine Milliarde US-Dollar geboten habe. Auch Apple soll zuvor an Waze interessiert gewesen sein und fast 500 Millionen US-Dollar für das Unternehmen geboten haben. Dem Bericht zufolge steht Google kurz vor der Bekanntgabe der Übernahme. Google verhandelt bereits länger mit Waze.

Stellenmarkt
  1. Vodafone GmbH, Düsseldorf
  2. Interhyp Gruppe, München

Facebook soll schon Mitte 2012 ein Angebot von 200 bis 300 Millionen US-Dollar gemacht haben, was Waze jedoch angeblich ablehnte, da es eine Milliarde US-Dollar verlangt haben soll. Facebook soll zwar bereit gewesen sein, auch diesen Preis zu zahlen. Möglicherweise ist Facebook bei dem Angebot jedoch ein entscheidender Fehler unterlaufen, den Google nicht gemacht hat.

Die israelische Zeitung schreibt, dass Google den Zuschlag bekommen habe, weil man den Managern und dem Kernteam von Waze zugesagt habe, in Israel bleiben zu können. Angeblich habe Facebook darauf bestanden, dass Waze größtenteils in die USA verlegt werde. Waze hat dort zwar schon jetzt Büros, aber der Hauptsitz liegt in Israel.

Google hat bereits zwei Übernahmen in Israel vollzogen und dort eine Niederlassung. Facebook dagegen habe bisher die meisten übernommenen Firmen geschlossen, schreibt Globes. Das sei auch mit israelischen Startups schon passiert.

Waze wurde 2008 von Ehud Shabtai, Amir Shinar und Uri Levine gegründet. Das Unternehmen bietet eine kostenlose, GPS-basierte Navigations-App und ein Verkehrsinformationssystem für Smartphones an, das Daten und Informationen von den fast 50 Millionen Anwendern enthalten soll. Die Nutzer können auch Nachrichten für andere Fahrer hinterlassen. Waze hat 110 Beschäftigte.

Ende Oktober 2012 hatte Waze nach eigenen Angaben weltweit 30 Millionen Nutzer. Damit konnte das Unternehmen seine Nutzerschaft im Jahr 2012 verdreifachen.

Im November 2012 stellte Waze ein Anzeigennetzwerk vor, das lokalisierte Werbeplätze anbietet. Unternehmenschef Noam Bardin lebt in den USA und hat bisher 67 Millionen US-Dollar Risikokapital erhalten. Zu den Investoren gehören Li Ka Shing, der Digital Growth Fund von Kleiner Perkins Caufield & Byers (KPCB), iFund, Blue Run Ventures, Magma Venture Partners, Microsoft, Qualcomm und Vertex Venture Capital.

Die Waze-App für iOS kann kostenlos über den iTunes-App-Store heruntergeladen werden. Auch für Android steht die App zur Verfügung.

Nachtrag vom 11. Juni 2013, 19:28 Uhr

Google hat die Übernahme von Waze bestätigt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. 328€ (mit Rabattcode "YDENUEDR6CZQWFQM" - Bestpreis!)
  2. 689€ (mit Rabattcode "PRIMA10" - Bestpreis!)
  3. 274,49€ (mit Rabattcode "PFIFFIGER" - Bestpreis!)
  4. 749€ (mit Rabattcode "PERFECTEBAY10" - Bestpreis!)

consulting 12. Jun 2013

WAZE darf unter anderem... Zitat: "Die Berechtigung erlaubt der App, die Kamera jederzeit...

Maxiklin 10. Jun 2013

Wenn ich solchen Mist immer lese ;-( Mal die App benutzt zur Navigation ? Kenne kaum...

SaSi 10. Jun 2013

+1


Folgen Sie uns
       


Yakuza - Like a Dragon - Gameplay (Xbox Series X)

Im Video zeigt Golem.de, wie Yakuza - Like a Dragon auf der Xbox Series X aussieht.

Yakuza - Like a Dragon - Gameplay (Xbox Series X) Video aufrufen
Mafia Definitive Edition im Test: Ein Remake, das wir nicht ablehnen können
Mafia Definitive Edition im Test
Ein Remake, das wir nicht ablehnen können

Familie ist für immer - nur welche soll es sein? In Mafia Definitive Edition finden wir die Antwort erneut heraus, anders und doch grandios.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Mafia Definitive Edition angespielt Don Salieri wäre stolz
  2. Mafia Definitive Edition Ballerei beim Ausflug aufs Land
  3. Definitive Edition Das erste Mafia wird von Grund auf neu erstellt

Pinephone im Test: Das etwas pineliche Linux-Phone für Bastler
Pinephone im Test
Das etwas pineliche Linux-Phone für Bastler

Mit dem Pinephone gibt es endlich wieder ein richtiges Linux-Telefon, samt freier Treiber und ohne Android. Das Projekt scheitert aber leider noch an der Realität.
Ein Test von Sebastian Grüner

  1. Linux Mehr Multi-Touch-Support in Elementary OS 6
  2. Kernel Die Neuerungen im kommenden Linux 5.9
  3. VA-API Firefox bringt Linux-Hardwarebeschleunigung auch für X11

Corsair K60 RGB Pro im Test: Teuer trotz Viola
Corsair K60 RGB Pro im Test
Teuer trotz Viola

Corsair verwendet in der K60 Pro RGB als erster Hersteller Cherrys neue preiswerte Viola-Switches. Anders als Cherrys günstige MY-Schalter aus den 80ern hinterlassen diese einen weitaus besseren Eindruck bei uns - der Preis der Tastatur hingegen nicht.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Corsair K100 RGB im Test Das RGB-Monster mit der Lichtschranke
  2. Corsair Externes Touchdisplay ermöglicht schnelle Einstellungen
  3. Corsair One a100 im Test Ryzen-Wasserturm richtig gemacht

    •  /