Abo
  • IT-Karriere:

Navigation: Tomtoms iOS-App wird zum Abodienst

Tomtoms Navigations-App für iOS gibt es jetzt in Form eines Abos. Für kurze Distanzen kann die App kostenlos genutzt werden. Als Tomtom vor einem Jahr das Abomodell für die Android-App einführte, gab es viel Aufruhr.

Artikel veröffentlicht am ,
Tomtoms neue Navigations-App für iOS erscheint im Abomodell.
Tomtoms neue Navigations-App für iOS erscheint im Abomodell. (Bild: Screenshot Golem.de)

Fast ein Jahr ließ sich Tomtom damit Zeit, das Abomodell für die Navigations-App für iOS einzuführen. Fast auf den Tag genau vor einem Jahr hatte der Hersteller das Abomodell für die Tomtom-Android-App eingeführt. Jetzt ist die iOS-Version dran, das Bezahlmodell ist komplett identisch mit dem für die Android-Variante. Anders als bei der Android-Version vor einem Jahr sind die bisherigen Tomtom-Apps für iOS mit einer einmaligen Bezahlung weiterhin verfügbar.

Kostenlose Nutzung für 75 km im Monat

Stellenmarkt
  1. Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg (KDO), Oldenburg
  2. Pongs Technical Textiles GmbH, Düsseldorf, Pausa-Mühltroff

Künftig gibt es für iOS-Nutzer die neue App namens Tomtom Go Mobile. Diese erlaubt eine kostenlose Nutzung, die aber stark eingeschränkt ist: Der Nutzer darf die App für eine Strecke von maximal 75 Kilometern im Monat ohne Aufpreis nutzen. Damit kann die App ausprobiert werden, eine generelle Nutzung ist nur machbar, wenn sie zum einen selten und dann auch nur auf sehr kurzen Strecken genutzt wird.

Sind die 75 Kilometer aufgebraucht, muss der Nutzer ein Abo abschließen. Hier hat der Käufer die Wahl zwischen einem Abo für ein Jahr oder für drei Jahre. Der Preis für ein Jahr beträgt 20 Euro und drei Jahre kosten 45 Euro - im Vergleich zum Jahresabo ergibt sich eine Gesamtersparnis von 15 Euro. Im Abopreis sind der Stauwarndienst Traffic (früher: HD Traffic) und Radarwarner enthalten. Diese waren bei den bisherigen App als Abos dazu buchbar.

Tomtom-App zum Festpreis weiterhin verfügbar

Bisher gab es die Tomtom-App für iOS zu einem Festpreis und erstmal wird diese weiterhin angeboten. Abhängig vom Umfang des Kartenmaterials kostet die App regulär zwischen 45 und 70 Euro. Wenn es die App in zeitlich befristeten Aktionen vergünstigt gab, bekam man sie auch schon für 35 Euro mit Kartenmaterial für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Wer zusätzlich den Stauwarndienst Traffic haben will, zahlt dafür 30 Euro pro Jahr, der Radarwarner kostet jährlich nochmals 20 Euro.

Im neuen Abopreis sind die beiden Dienste ohne weiteren Aufpreis enthalten. Wer diese bisher verwendet hatte, musste dafür bislang zusammen 50 Euro bezahlen. Umgekehrt zahlen Kunden jetzt deutlich mehr, wenn ihnen die Basisfunktionen der Tomtom-App genügt haben.

Kartenmaterial für alle Länder

Mit dem neuen Abomodell entfallen auch die bisherigen Länderrestriktionen: Bislang gab es die Tomtom-App mit Kartenmaterial von einer Auswahl bestimmter Länder. Wer also für die täglichen Aufgaben mit der Deutschlandkarte ausgekommen ist, hätte nur für einen Urlaub in einem europäischen Land zusätzlich die entsprechende Europavariante kaufen müssen. Mit dem Abomodell entfällt diese Beschränkung: Der Nutzer kann selbst wählen, welches Kartenmaterial er für die Offlinenutzung herunterlädt.

Wer bereits eine alte Tomtom-App für iOS gekauft hat, soll ein kostenloses Upgrade auf die neue Version erhalten. Wer die Version für Deutschland, Österreich und die Schweiz zunächst als Testversion genutzt und dann freigeschaltet hat, muss sich aber gedulden, das Updgrade funktioniert derzeit nicht, warnt Tomtom. Bei dem Upgrade handelt es sich um ein Drei-Jahres-Abo. Nach den drei Jahren muss der Tomtom-Kunde dann wieder ein Abo abschließen, um die App uneingeschränkt nutzen zu können. Ein vergleichbares Angebot gab es auch für die Android-Version der neuen Tomtom-Version, die nach Herstellerangaben innerhalb eines Jahres mehr als vier Millionen Downloads zu verzeichnen hat.

Android-Nutzer waren verärgert

Als Tomtom bei der Android-Version anfing, das Bezahlmodell zu verändern, waren viele Kunden verärgert - daran änderte auch das Drei-Jahres-Abo nichts. Während iOS-Kunden im Grunde seit einem Jahr damit rechnen müssen, dass die Umstellung passiert, gab es für die Android-Kunden keine vergleichbare Vorwarnung. Außerdem gibt es für Android-Kunden seitdem nur noch die Abo-Variante, derzeit werden die bisherigen Versionen für iOS-Kunden hingegen weiterhin angeboten. Android-Bestandskunden hatten sich darüber beklagt, dass sie für die App bezahlt haben und eigentlich davon ausgingen, dass keine weiteren Kosten auf sie zukämen. Für die alte Android-App wird kein aktualisiertes Kartenmaterial mehr angeboten.

Die neue Tomtom-App für iOS steht im App Store bereit. Das Smartphone oder Tablet muss mindestens mit iOS 7 versehen sein.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 179,90€ (Bestpreis!)
  2. 24,99€ (Bestpreis!)
  3. 44,90€ (Bestpreis!)
  4. (u. a. Assassin's Creed Odyssey für 24,99€, Monster Hunter World - EU Key für 30,49€)

Danielx 14. Mär 2016

Bei Scout gibt es auch noch detaillierte Städte Karten. (z.B. für Radfahrer und Füßgänger)

u21 14. Mär 2016

MIR ist nichts zu kompliziert ..,. (*nice try*), sondern es geht darum, dass trotz eines...

nonameHBN 14. Mär 2016

Das Lebenslang bezieht sich immer auf das Produkt selbst, das war auch bei den Einbau...

u21 14. Mär 2016

Tja, Logik hilft einem anscheinend nicht immer weiter, denn das Bedienen ist keineswegs...

Niaxa 14. Mär 2016

Und wie oft fährst du im Jahr wo hin, wo du ein Navi benötigst? Ich habe da so einen...


Folgen Sie uns
       


Mordhau Gameplay

Klirrende Klingen und packende Kämpfe mit bis zu 64 Spielern bietet das in einem mittelalterlichen Szenario angesiedelte Actionspiel Mordhau.

Mordhau Gameplay Video aufrufen
Sicherheitslücken: Zombieload in Intel-Prozessoren
Sicherheitslücken
Zombieload in Intel-Prozessoren

Forscher haben weitere Seitenkanalangriffe auf Intel-Prozessoren entdeckt, die sie Microarchitectural Data Sampling alias Zombieload nennen. Der Hersteller wusste davon und reagiert mit CPU-Revisionen. Apple rät dazu, Hyperthreading abzuschalten - was 40 Prozent Performance kosten kann.
Ein Bericht von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Open-Source Technology Summit Intel will moderne Firmware und Rust-VMM für Server
  2. Ice Lake plus Xe-GPGPU Intel erläutert 10-nm- und 7-nm-Zukunft
  3. GPU-Architektur Intels Xe beschleunigt Raytracing in Hardware

Das andere How-to: Deutsch lernen für Programmierer
Das andere How-to
Deutsch lernen für Programmierer

Programmierer schlagen sich ständig mit der Syntax und Semantik von Programmiersprachen herum. Der US-Amerikaner Mike Stipicevic hat aus der Not eine Tugend gemacht und nutzt sein Wissen über obskure Grammatiken, um Deutsch zu lernen.
Von Mike Stipicevic

  1. Programmiersprachen, Pakete, IDEs So steigen Entwickler in Machine Learning ein
  2. Software-Entwickler Welche Programmiersprache soll ich lernen?

Kontist, N26, Holvi: Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer
Kontist, N26, Holvi
Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer

Ein mobiles und dazu noch kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler versprechen Startups wie Kontist, N26 oder Holvi. Doch sind die Newcomer eine Alternative zu den Freelancer-Konten der großen Filialbanken? Ja, sind sie - mit einer kleinen Einschränkung.
Von Björn König


      •  /