Navigation: Sony baut Niedrig-Energie-GPS-Chips

Mit einem besonders stromsparenden GPS-Sensor will Sony Herstellern von kleinen Mobilgeräten, die mit schwachen Akkus ausgestattet sind, entgegenkommen. Bewegungssensoren sollen die Genauigkeit der Ortsbestimmung verbessern.

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Sonys GPS-Sensoren
Sonys GPS-Sensoren (Bild: Sony)

GPS-Funktionen in mobilen Geräten sorgen aufgrund ihres hohen Energiebedarfs für kurze Laufzeiten - doch das soll der neue GPS-Chip von Sony ändern. Er benötigt nur 10 Milliwatt und kann neben GPS-Signalen auch das Glonass-System nutzen. Auch das Quasi-Zenith Satellite System (QZSS) sowie das Indoor Messaging System (IMES) werden unterstützt.

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Der Chip ist mit Sonys Sensor-Fusion-Technik ausgerüstet. Damit können auch noch weitere Sensordaten herangezogen werden, um die Genauigkeit zu verbessern. In Smartphones und Tablets integrierte Beschleunigungssensoren und der Kompass, aber auch ein Gyroskop sollen dabei herangezogen werden können. So lassen sich Richtungs- und Geschwindigkeitsänderungen erkennen und dazu nutzen, die Positionsbestimmung zu verbessern. Bei einem Versuch der Universität Madrid, die ein GPS-System mit entsprechenden Zusatzsensorinformationen unterstützte, konnte die Genauigkeit von 15 Metern auf 0,9 bis 2,1 Meter verbessert werden.

Sony will die GPS-Sensoren ab der zweiten Jahreshälfte 2013 ausliefern, so dass mobile Endgeräte, die damit ausgerüstet werden, frühestens gegen Ende des Jahres zu erwarten sind.

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