Abo
  • Services:

Navigation: Neue Navigon-App im Abo verfügbar

Garmin bietet seine Navigations-App Navigon neuerdings auch im Abo an. Interessenten können die App für Android und iOS kostenlos ausprobieren. Wer sich nicht auf ein Abo einlassen möchte, kann weiterhin eine dauerhaft gültige Lizenz beziehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Navigon-App mit neuem Bezahlmodell
Navigon-App mit neuem Bezahlmodell (Bild: Garmin)

Die Navigon-App für Android und iOS gibt es neuerdings auch in einem Abomodell. Wer die App nur bestimmte Zeit benötigt, muss weniger als bisher bezahlen. Außerdem kann die Navigon-App jetzt eine Woche kostenlos ausprobiert werden. Intensivnutzer haben weiterhin die Möglichkeit, eine zeitlich unbefristete Lizenz zu erwerben.

Zwei Abos verfügbar

Stellenmarkt
  1. Walter AG, Tübingen
  2. FR L'Osteria GmbH, München

Wer etwa die Navigon-App vor allem im Urlaub verwendet, kann ein Abo für 30 Tage abschließen und zahlt dafür 4,99 Euro. Dann hat er Zugriff auf das betreffende Kartenmaterial der Region und kann sich ohne Internetverbindung navigieren lassen. Das Abo für ein Jahr kostet 30 Euro. Wer eine unbegrenzt gültige Lizenz wünscht, zahlt dafür 80 Euro. Der Preis ist damit auf dem Niveau der Europaversion der bisherigen App, wenn diese nicht gerade im Angebot war.

Anders als bisher sind aber alle kostenpflichtigen Zusatzfunktionen Bestandteil der App, dazu gehören Live-Verkehrsmeldungen, Blitzerwarnungen, die Anzeige aktueller Kraftstoffpreise, Hilfe bei der Parkplatzsuche am Straßenrand sowie die Anzeige von Sonderzielen auf der Route.

Abo gilt für einen bestimmten Kartenbereich

Das Abo gilt immer für einen ausgewählten Kartenbereich, entweder für Europa, Nordamerika oder Australien und Neuseeland. Wer also etwa das ganze Jahr über das Kartenmaterial für Europa benötigt, kann dies buchen und etwa auf Reisen in den USA für diese Zeit das Kartenmaterial des Urlaubslandes für 30 Tage dazubuchen. Beim alten Bezahlmodell hätte der Kunde eine App für 30 Euro kaufen müssen, hätte diese allerdings auch länger als 30 Tage nutzen dürfen.

Für die neue App wurde eine neue Oberfläche gestaltet und es gibt eine umfangreichere Zielsuche. Damit soll die Navigation einfacher werden.

Garmin bietet die alten Bezahlmodelle der Navigon-App für Android und iOS weiterhin an und verspricht, dass Bestandskunden weiterhin mit Updates versorgt werden.

Die neue Version der Navigon-App gibt es im Play Store für Smartphones und Tablets ab Android 4.1 und im App Store für iPhones und iPads ab iOS 9.

Tomtom-Abos laufen mindestens ein Jahr

Der Garmin-Konkurrent Tomtom hat ein ähnliches Abomodell vor über einem Jahr eingeführt und zunächst mit der Android-Version begonnen. Anders als jetzt bei Navigon werden die alten Zahlungsoptionen nicht mehr angeboten. Außerdem gibt es bei Tomtom nur Abos mit einer Laufzeit von einem Jahr oder drei Jahren. Es gibt weder Monatsabos noch dauerhafte Lizenzen. Wer also die Navigation nur im Urlaub benötigt, muss ein Jahresabo abschließen. Ein Jahr später wurde das Abomodell auf die iOS-Version von Tomtom übertragen.

Sowohl Garmin als auch Tomtom haben damit zu kämpfen, dass es viele kostenlose Navigationslösungen am Markt gibt. Auf Android-Geräten ist Google Maps vorinstalliert und iOS-Kunden erhalten Apples Karten-App. Mit Here Maps gibt es eine komplett offline nutzbare Navigations-App und dann gibt es noch verschiedene Navigations-Apps, die das Kartenmaterial des Open-Street-Map-Projekts nutzen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. + Prämie (u. a. Far Cry 5, Elex, Assassins Creed Origins) für 62€
  2. 8,49€
  3. 14,99€
  4. 59,99€

root61 20. Jul 2016

Nach den Kommentaren wird _während der Fahrt_ Werbung eingeblendet. Ein Unding.


Folgen Sie uns
       


Oculus Go - Test

Virtual Reality für 220 Euro? Oculus Go überzeugt im Test.

Oculus Go - Test Video aufrufen
EU-Urheberrechtsreform: Wie die Affen auf der Schreibmaschine
EU-Urheberrechtsreform
Wie die Affen auf der Schreibmaschine

Nahezu wöchentlich liegen inzwischen neue Vorschläge zum europäischen Leistungsschutzrecht und zu Uploadfiltern auf dem Tisch. Sie sind dilettantische Versuche, schlechte Konzepte irgendwie in Gesetzesform zu gießen.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht VG Media darf Google weiterhin bevorzugen
  2. EU-Verhandlungen Regierung fordert deutsche Version des Leistungsschutzrechts
  3. Fake News EU-Kommission fordert Verhaltenskodex für Online-Plattformen

Kryptographie: Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator
Kryptographie
Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator

Einer der schwerwiegendsten Fehler in der Geschichte der Kryptographie beschäftigte vor zehn Jahren Nutzer der Debian-Distribution. Wenn man danach sucht, findet man noch heute vereinzelt verwundbare Schlüssel.
Von Hanno Böck


    Oneplus 6 im Test: Neues Design, gleich starkes Preis-Leistungs-Verhältnis
    Oneplus 6 im Test
    Neues Design, gleich starkes Preis-Leistungs-Verhältnis

    Das Oneplus 6 hat einen schnellen Prozessor, eine Dualkamera und ein großes Display - mit einer Einbuchtung am oberen Rand. Der Preis liegt wieder unter dem der meisten Konkurrenzgeräte. Das macht das Smartphone trotz fehlender Innovationen zu einem der aktuell interessantesten am Markt.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Android-Smartphone Neues Oneplus 6 kostet ab 520 Euro
    2. Oneplus 6 Oneplus verkauft sein neues Smartphone auch direkt in Berlin

      •  /