Abo
  • Services:
Anzeige
Google startet Google Transit.
Google startet Google Transit. (Bild: Screenshot Golem.de)

Navigation: Google Maps berechnet Zugverbindungen der Deutschen Bahn

Google startet Google Transit.
Google startet Google Transit. (Bild: Screenshot Golem.de)

In Google Maps wurde für Deutschland die Navigation per Fernzug und S-Bahn integriert. Dazu ist Google eine Kooperation mit der Deutschen Bahn eingegangen.

Innerhalb Deutschlands beherrscht Google Maps ab sofort die Navigation per Fernbahn oder S-Bahn. Dazu ist Google eine Kooperation mit der Deutschen Bahn eingegangen. In anderen Ländern bietet Google Maps bereits eine Navigation mit öffentlichen Verkehrsmitteln. In Deutschland startet die Funktion jetzt, deckt aber noch nicht alle Verkehrsmittel ab. So fehlen derzeit noch U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse. Google nannte die Routenplanung mit öffentlichen Verkehrsmitteln Transit und startet damit in Deutschland.

Anzeige

In Google Maps werden dazu die aktuellen Fahrpläne eingebunden, so dass der Nutzer sieht, wann die nächste S-Bahn oder der nächste Fernzug fährt. Parallel dazu wird die Fahrdauer angezeigt. Außerdem besteht eine Anbindung an die Webseite der Deutschen Bahn. Dadurch können Nutzer auf bahn.de gleich das passende Ticket kaufen, ohne die Reisedaten erneut eingeben zu müssen.

Bisher bot Google Maps eine Routenberechnung mit dem Auto oder zu Fuß. Bei der Routenberechnung gibt der Nutzer Abfahrtsort und Zielort ein und es werden die nächstmöglichen Verbindungen abhängig von der aktuellen Uhrzeit angezeigt. Wenn dazu eine andere Uhrzeit oder ein Datum eingegeben wird, kann auch für eine spätere Tageszeit oder einen anderen Tag eine Zugverbindung herausgesucht werden.

Weil Google Transit noch keine Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen berücksichtigt, ist das Navigieren in deutschen Großstädten nur ratsam, wenn der Nutzer weiß, dass der Startpunkt und das Ziel ausschließlich mit der S-Bahn zu erreichen sind. Denn ansonsten schlägt die Routenberechnung von Google Maps unnötig lange Fußwege vor, anstatt einen Bus, eine Straßenbahn oder eine U-Bahn zu nehmen. Für Touristen gibt es nicht einmal eine Warnung, dass es alternative Verkehrsmittel gibt, die Google nur nicht kennt. Damit ist der Dienst für den Nahverkehr nur sehr eingeschränkt nutzbar.

Das Finden von Fernbahnverbindungen klappt noch nicht immer wie erwartet, was besonders bei der Kombination mit dem Ticketkauf von Nachteil ist. So zeigt die Eingabe von Hamburg nach München nicht die Fernbahnverbindung vom Hauptbahnhof in Hamburg zum Hauptbahnhof in München, sondern verortet den Nutzer am Hamburger Rathaus als Startort und am Münchner Marienplatz als Zielort.

Nachtrag vom 18. September 2012, 14:15 Uhr

Wie Giga.de bemerkt hat, zeigt Google Transit nur alle Fernbahnverbindungen, die direkt von der Deutschen Bahn angeboten werden. Konkurrenten kennt Googles Suche nicht, wie ein kurzer Test zeigt. Während die Konkurrenz eine Direktverbindung zwischen Rostock und Berlin anbietet, zeigt einem Google Maps nur den Umweg über Hamburg. Die Suche auf Bahn.de zeigt einem die alternative Route an.


eye home zur Startseite
Spaghetticode 18. Sep 2012

1. Google muss mit allen Bahn- und ÖPNV-Unternehmen erst einmal Gespräche führen. 2. Dann...

Cyruss1989 18. Sep 2012

Ich habe soeben meinen drei Verkehrsunternehmen geschrieben und gebeten das man ebenfalls...

leafymind 18. Sep 2012

Kennt leider noch keine U-Bahnlinien für Berlin. Also ich muss laut Google mit der S-Bahn...

Spitfire777 18. Sep 2012

Was dann ähnlich aufgebaut wäre, wie die aktuelle (von mir häufig genutzte) App von der...

devhd 17. Sep 2012

Sucheingabe: "... Hbf nach ... Hbf". Ausgabe beim Zielbahnhof für eine große Stadt: :-)



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bechtle GmbH & Co. KG, Mannheim
  2. Daimler AG, Sindelfingen
  3. BMF Media Information Technology GmbH, Augsburg
  4. über Ratbacher GmbH, Raum Dresden


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 179,99€
  2. 17,99€ statt 29,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Konkurrenz zu Amazon Echo

    Hologramm-Barbie soll digitale Assistentin werden

  2. Royal Navy

    Hubschrauber mit USB-Stick sucht Netzwerkanschluss

  3. Class-Action-Lawsuit

    Hunderte Ex-Mitarbeiter verklagen Blackberry

  4. Rivatuner Statistics Server

    Afterburner unterstützt Vulkan und bald die UWP

  5. Onlinewerbung

    Youtube will nervige 30-Sekunden-Spots stoppen

  6. SpaceX

    Trägerrakete Falcon 9 erfolgreich gestartet

  7. Hawkeye

    ZTE bricht Crowdfunding-Kampagne ab

  8. FTTH per NG-PON2

    10 GBit/s für Endnutzer in Neuseeland erfolgreich getestet

  9. Smartphones

    FCC-Chef fordert Aktivierung ungenutzter UKW-Radios

  10. Die Woche im Video

    Die Selbstzerstörungssequenz ist aktiviert



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mobile-Games-Auslese: Schiffbruch auf der Milchstraße für mobile Spieler
Mobile-Games-Auslese
Schiffbruch auf der Milchstraße für mobile Spieler

München: Wie Limux unter Ausschluss der Öffentlichkeit zerstört wird
München
Wie Limux unter Ausschluss der Öffentlichkeit zerstört wird
  1. US-Präsident Zuck it, Trump!
  2. Begnadigung Danke, Chelsea Manning!
  3. Glasfaser Nun hängt die Kabel doch endlich auf!

Pure Audio: Blu-ray-Audioformate kommen nicht aus der Nische
Pure Audio
Blu-ray-Audioformate kommen nicht aus der Nische

  1. Einzige nervige Werbung hat Golem

    Kenterfie | 22:17

  2. Re: Geht bitte nicht wählen!

    plutoniumsulfat | 22:10

  3. Re: Ohne UKW-Sender hört man trotzdem nur Rauschen

    kazhar | 22:07

  4. Re: Die Musik im Herstellervideo..

    nf1n1ty | 21:45

  5. Re: Angst vor FB? Wieso?

    azeu | 21:39


  1. 14:00

  2. 12:11

  3. 11:29

  4. 11:09

  5. 10:47

  6. 18:28

  7. 14:58

  8. 14:16


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel