Native ARM-Version ausprobiert: Microsoft Teams für Apple Silicon endlich benutzbar

Die native ARM-Version von Teams für Macs mit Apple Silicon hat es in sich: Neben deutlichen Performance-Gewinnen überrascht die Akkulaufzeit.

Ein Bericht von Martin Böckmann und veröffentlicht am
Microsoft Teams' native ARM64-Version hat einen klaren Vorteil.
Microsoft Teams' native ARM64-Version hat einen klaren Vorteil. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Nachdem Microsoft vergangene Woche ein natives ARM64-Teams veröffentlicht hat, wollten wir wissen: Wie läuft die Version im Vergleich zur bisherigen mit Rosetta? In der Golem.de-Redaktion nutzen wir mehrere Systeme mit Apple Silicon, sodass uns die Herausforderungen bekannt sind. Auf einem Macbook Pro mit viel RAM und großem Akku sind diese verkraftbar, auf einem Macbook Air hingegen stören die Probleme umso mehr.

Inhalt:
  1. Native ARM-Version ausprobiert: Microsoft Teams für Apple Silicon endlich benutzbar
  2. Performance hui, Akku pfui

Zur ohnehin schon teils hakeligen Bedienung und der allgemein schlechten Leistung kommen Abstürze oder gar ein vollständiger Stillstand der Anwendung - sehr zum Leid der Person, die vor dem Mac sitzt. Zwar hat Apple bei Rosetta 2 gut gearbeitet, dennoch gibt es einen Leistungsverlust. Rosetta 2 ist die in MacOS integrierte Übersetzungsschicht, welche im Hintergrund ältere x86-Instruktionen für den ARM-Apple-Silicon-Prozessor übersetzt, damit dieser damit umgehen kann.

Der Nutzer bekommt davon üblicherweise nichts mit, denn die Anwendung wird normal ausgeführt - einzig beim allerersten Mal wird Rosetta 2 installiert. Bei einer Anwendung wie Teams, die ohnehin schon berüchtigt für Leistungsprobleme und ineffiziente Ressourcennutzung ist, ist der Leistungsverlust jedoch problematisch.

Teams per Video-Konferenz getestet

Seit die native ARM64-Version verfügbar ist, haben wir einige Versuche durchgeführt, um festzustellen, wie sie sich im Alltag verglichen mit dem per Rosetta 2 ausgeführten x86-Pendant schlägt. Die häufigsten Probleme traten bisher auf, wenn nebenbei bei einer längeren Videokonferenz beispielsweise noch ein paar Texte bearbeitet werden.

Stellenmarkt
  1. (Junior) Software Entwickler:in (m/w/d) Druck- und e-Marketing
    DKMS gemeinnützige GmbH, Köln, Tübingen
  2. Automotive Test Lab Engineer - Connected Infotainment (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Ingolstadt
Detailsuche

Bei einem Macbook Air M1 (Late 2020) in der Basisversion mit 8 GByte RAM haben wir einen Videoanruf per Teams über genau drei Stunden getätigt. Hierzu haben wir die native v1.5.00.21352 und die per Rosetta 2 übersetzte v1.5.00.17261 verwendet, beide können bei Microsoft heruntergeladen werden. Vorher haben wir das Gerät jeweils voll aufgeladen, alle Hintergrundanwendungen deaktiviert und das Display fest auf mittlere Helligkeit eingestellt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Performance hui, Akku pfui 
  1. 1
  2. 2
  3.  


t_e_e_k 20. Aug 2022 / Themenstart

Jetzt muss man aber auch sagen, das die Electron Version von Teams, eine Chrome 86 engine...

Hasenbauer 12. Aug 2022 / Themenstart

Wer auf ein paar Features wie Video-Effekte verzichten kann, der nutzt einfach die Web...

Sharazz 10. Aug 2022 / Themenstart

Auf meinem Firmenschlepptop läuft die CPU in calls auch immer auf Anschlag; wenn ich dann...

postemi 10. Aug 2022 / Themenstart

Muss mir mal wieder Chrominium anschauen. Bin auch noch bei FF. Chrominum war für mich...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
e.Go Life getestet
Abgesang auf ein schwer erfüllbares Versprechen

Der e.Go Life aus Aachen sollte Elektromobilität erschwinglich machen. Doch nach 1.500 ausgelieferten Exemplaren ist nun Schluss. Was nachvollziehbar ist.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

e.Go Life getestet: Abgesang auf ein schwer erfüllbares Versprechen
Artikel
  1. Elektroauto: Hyundai Ioniq 6 soll 614 km pro Ladung fahren
    Elektroauto
    Hyundai Ioniq 6 soll 614 km pro Ladung fahren

    Beim Ioniq 6 zeigt sich wieder einmal, dass ein niedriger Luftwiderstandsbeiwert essentiell ist.

  2. Lochstreifenleser selbst gebaut: Lochstreifen für das 21. Jahrhundert
    Lochstreifenleser selbst gebaut
    Lochstreifen für das 21. Jahrhundert

    Früher wurden Daten auf Lochstreifen gespeichert - lesen kann man sie heute nicht mehr so leicht. Es sei denn, man verwendet Jürgen Müllers Lesegerät auf Arduino-Basis.
    Von Tobias Költzsch

  3. BDI: Industrieverband hält Satellitennetz für verwundbarer
    BDI
    Industrieverband hält Satellitennetz für verwundbarer

    Satellitenkommunikation sei anfälliger für Angriffe als Seekabel, meint der Abteilungsleiter Sicherheit des BDI. Das Militär hat hier gerade ISDN-Technik ersetzt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 jetzt bestellbar • MindStar (Gigabyte RTX 3090 Ti 1.099€, RTX 3070 539€) • Alternate (Team Group DDR4/DDR5-RAM u. SSD) • Günstig wie nie: MSI Curved 27" WQHD 165Hz 289€, Philips LED TV 55" Ambilight 549€, Inno3D RTX 3090 Ti 1.199€ • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /