Mobiltelefonie: Swisscom kämpfte mit vierter größerer Netzstörung

Überlast bei der Mobiltelefonie durch Softwarefehler bei der Swisscom. Jetzt will die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrates die Gründe erfahren.

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Die vielen Ausfälle sind alarmierend.
Die vielen Ausfälle sind alarmierend. (Bild: Swisscom)

Nach der vierten größeren Netzstörung in fünf Monaten muss die Swisscom sich nun vor der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF) des Nationalrates rechtfertigen. "Wir erwarten, dass die Swisscom da Rede und Antwort steht und auch Transparenz schafft über die Ursachen dieser Pannenserie", sagte Kommissionsvizepräsident Jon Pult dem Radio SRF. "Wir werden Druck machen."

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Swisscom-Kunden meldeten am Dienstagmittag eine flächendeckende Störung im Mobilnetz. Gegen 16 Uhr funktionierte das Netz in fast allen Kantonen wieder. Allein im Januar und Februar hatte es drei Störungen gegeben. Swisscom und Sunrise hatten im März Probleme bei den Verbindungen zwischen ihren Netzen eingeräumt. Dies habe in Spitzenzeiten zu Kapazitätsengpässen bei den Interkonnektionspunkten, also dem Netzübergang für Anrufe zwischen Swisscom- und Sunrise-Kunden im Mobilfunk und im Festnetz geführt.

"Swisscom bedauert die Störung außerordentlich. Bei Erneuerungsarbeiten auf einem Mobilfunksystem in der Nacht zum den 26. Mai wurden Kunden auf neue Systeme migriert. Ein unerwartetes Software-Verhalten von Netzwerkgeräten führte in diesem Zusammenhang mittags zu einer Überlast bei der Mobiltelefonie (VoLTE), worauf die Services nicht mehr zur Verfügung standen", sagte Unternehmenssprecherin Annina Merk Golem.de auf Anfrage.

Man werde der Politik die Fakten und Hintergründe der Störung darlegen und was man unternommen habe, um solche Ausfälle in Zukunft zu vermeiden. "In der Schweiz investieren wir jährlich etwa 1,6 Milliarden Franken in die Infrastruktur. Davon fließen etwas mehr als 500 Millionen Franken in die Wartung und in den Unterhalt. Diese Ausgaben sind konstant hoch", betonte Merk.

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