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Nationales Roaming: Telekom, Telefónica und Vodafone wollen Pakt gegen Ausfälle

An einer Zusammenarbeit beim Netzausfall ist jetzt auch die Telefónica mit ihren Mobilfunknetzen interessiert. Über ein nationales Roaming könnten sich die Konkurrenten Telekom, Vodafone, O2/E-Plus helfen.

Artikel veröffentlicht am ,
Vodafone-Station
Vodafone-Station (Bild: Vodafone)

Die Telefónica bietet der Deutschen Telekom an, bei Netzausfällen im Mobilfunk zusammenzuarbeiten. Das berichtet die Bild-Zeitung in ihrer Onlineausgabe. Nach einem Telekom-Netzausfall vor einigen Wochen sandte der spanische Konzern ein Angebot an den Konkurrenten, sich bei Ausfällen zu unterstützen.

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Zuvor wurde berichtet, dass zwischen Telekom und Vodafone Gespräche auf technischer Ebene über eine Lösung für Netzausfälle laufen. "Wir stehen hier noch ganz am Anfang", sagte ein Telekom-Sprecher. Denkbar wäre ein nationales Roaming, bei dem zumindest bei der Maschine-zu-Maschine-Kommunikation das jeweils andere Netz einspringt. Angaben zu einem Zeitplan für eine Einigung machten die Betreiber nicht.

Die Telekom wolle mit zehn Partnern aus der IT-Branche einen Verein gründen, in dem Industriestandards dazu festgelegt und deren Einhaltung überwacht werden, wie die Reaktionszeiten bei Störungen sein müssen. Festgelegt werden soll auch, welche Komponenten in kritischen Infrastrukturen verbaut werden dürfen und wie die Mindestqualifikation von Beschäftigten sein soll.

Erste Gespräche haben nach den Informationen von Bild am Sonntag bereits stattgefunden. Technisch seien noch einige Fragen zu klären. Bei Vodafone hieß es, zunächst gehe es um Lösungen für kritische Infrastrukturen wie Energieversorger und Krankenhäuser.

2016: Störungen bei Vodafone und Telekom

Im Mai gab es im Mobilfunknetz der Telekom dann sogleich eine Störung. Die Einwahl war eingeschränkt und auch das mobile Internet betroffen. Darauf folgte im Juni ein Problem mit der zentralen Datenbank und deren Authentifizierung der SIM-Karten mit massiven Ausfällen des Mobilfunknetzes.

Im April war das Mobilfunknetz von Vodafone gestört. Die Internetzugänge der Red-GB-Tarife waren überregional betroffen. Erst wenige Wochen zuvor kam es in einigen Regionen Deutschlands zu "temporären Einschränkungen" für Vodafone-Mobilfunkkunden: "Etwa 400.000 Kunden, die SMS-, Sprach- oder Internetdienste nutzen wollten, konnten dies nicht oder nur eingeschränkt tun. Grund war der technische Ausfall einer Datenbank in Essen", sagte ein Firmensprecher.



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s.bona 04. Jul 2016

Und Oligopole gehören zu was? Richtig, zur freien Marktwirtschaft. ;) Würde das Netz vom...

Prinzeumel 04. Jul 2016

Sowas wie nationales roaming gab es schon mal... Zwischen viag interkom und telekom.

mahennemaha 04. Jul 2016

Ist doch bei der Versteigerung der 800 MHz Frequenzen für LTE damals geschehen. Es...


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