Nationale Sicherheit: Obama verhindert Aixtron-Verkauf nach China

Aixtron darf nicht nach China verkauft werden. Die US-Regierung befürchtet, dass der Käufer damit Zugriff auf militärisch relevante Technik bekäme und hat die Übernahme untersagt.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Anlage von Aixtron: Deutsche Behörden zogen Übernahmegenehmigung zurück
Anlage von Aixtron: Deutsche Behörden zogen Übernahmegenehmigung zurück (Bild: Aixtron)

Aus Gründen der nationalen Sicherheit der USA darf das chinesische Investmentunternehmen Fujian Grand Chip Investment (FGC) den deutschen Chipanlagenhersteller Aixtron nicht übernehmen. Das hat US-Präsident Barack Obama entschieden.

Stellenmarkt
  1. Data Scientist für Recommender Systems (w/m/d) in der Abteilung Basis- und Metadatensysteme
    SWR Südwestrundfunk Anstalt des öffentlichen Rechts, Stuttgart
  2. Information Security Analyst*innen (m/w/d)
    Technische Universität Braunschweig, Braunschweig
Detailsuche

FGC wollte Aixtron für 670 Millionen Euro kaufen. Aixtron ist in Herzogenrath bei Aachen ansässig. Das Unternehmen hat aber einen weiteren Sitz im US-Bundesstaat Kalifornien. Deshalb hat die US-Regierung ein Mitspracherecht bei der Transaktion. Die deutschen Behörden hatten das Geschäft zunächst genehmigt, dann aber die Unbedenklichkeitserklärung zurückgezogen, um erneut zu prüfen, ob deutsche Interessen beeinträchtigt seien.

CFIUS prüfte US-Sicherheitsinteressen

Obama folgt mit seiner Entscheidung einer Empfehlung des Committee on Foreign Investment in the United States (CFIUS). Das Komitee untersuche "das Übernahmeangebot der Grand Chip Investment GmbH (GCI) unter dem Gesichtspunkt US-nationaler Sicherheitsinteressen", teilte Aixtron im November mit.

Das chinesische Unternehmen würde Kenntnisse über die Herstellung des Halbleiters Galliumnitrid bekommen. Das CFIUS hat Bedenken wegen einer möglichen militärischen Nutzung der Aixtron-Technik.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Abdiel 05. Dez 2016

<°)))>< Aber fair teilen bitte...

DasBoeseBlub 05. Dez 2016

Dreist wie DerSkeptiker einfach an mrgenie zweifelt, wo der Name doch eindeutig geistige...

Anonymer Nutzer 05. Dez 2016

Eben. Interessant wird dann schlussendlich werden wer die Patente / das KnowHow bekommt...

DrWatson 04. Dez 2016

Wir reden hier von einer Firma, die seit Jahren Verluste schreibt. Also: Wer profitiert...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
e.Go Life getestet
Abgesang auf ein schwer erfüllbares Versprechen

Der e.Go Life aus Aachen sollte Elektromobilität erschwinglich machen. Doch nach 1.500 ausgelieferten Exemplaren ist nun Schluss. Was nachvollziehbar ist.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

e.Go Life getestet: Abgesang auf ein schwer erfüllbares Versprechen
Artikel
  1. Unbound: Neues Need for Speed verbindet Gaspedal mit Graffiti
    Unbound
    Neues Need for Speed verbindet Gaspedal mit Graffiti

    Veröffentlichung im Dezember 2022 nur für PC und die neuen Konsolen: Electronic Arts hat ein sehr buntes Need for Speed vorgestellt.

  2. Google: Pixel 7 und 7 Pro kosten so viel wie die Vorgänger
    Google
    Pixel 7 und 7 Pro kosten so viel wie die Vorgänger

    Googles Pixel-7-Smartphones kommen mit neuem Tensor-Chip, ansonsten ist die Hardware vertraut. Neuigkeiten gibt es bei der Software.

  3. Lochstreifenleser selbst gebaut: Lochstreifen für das 21. Jahrhundert
    Lochstreifenleser selbst gebaut
    Lochstreifen für das 21. Jahrhundert

    Früher wurden Daten auf Lochstreifen gespeichert - lesen kann man sie heute nicht mehr so leicht. Es sei denn, man verwendet Jürgen Müllers Lesegerät auf Arduino-Basis.
    Von Tobias Költzsch

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 jetzt bestellbar • MindStar (Gigabyte RTX 3090 Ti 1.099€, RTX 3070 539€) • Alternate (Team Group DDR4/DDR5-RAM u. SSD) • Günstig wie nie: MSI Curved 27" WQHD 165Hz 289€, Philips LED TV 55" Ambilight 549€, Inno3D RTX 3090 Ti 1.199€ • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /