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National Air and Space Museum: Der X-Wing-Jäger aus Star Wars kommt ins Museum

Das National Air and Space Museum in den USA wird den X-Wing aus Star Wars in Originalgröße ausstellen. Er wurde auch beim Dreh genutzt.
/ Oliver Nickel
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Zurzeit wird das von Lucasfilm geliehene Modell aufbereitet. (Bild: National Air and Space Museum)
Zurzeit wird das von Lucasfilm geliehene Modell aufbereitet. Bild: National Air and Space Museum

Der 4. Mai drehte sich bei vielen Unternehmen und Einrichtungen um Star Wars und dessen Einfluss auf unsere moderne Popkultur. Wie tief dieser Einfluss reicht, zeigt eine Ankündigung des Smithsonian National Air and Space Museum in der US-Hautpstadt Washington D.C. Das Museum wird ab 2022 ein Modell des X-Wing-Sternenjägers ausstellen(öffnet im neuen Fenster). Es handelt sich dabei um ein Originalstück aus dem Kinofilm Star Wars: Episode IX, welches dem Smithsonian von Lucasfilm geliehen wurde.

Das bedeutet auch: Hier ist nicht der Originaljäger T-65B X-Wing(öffnet im neuen Fenster) aus der Urtrilogie zu sehen, sondern das für die neue Trilogie abgeänderte Modell T-70 X-Wing(öffnet im neuen Fenster). Dieses ist durch das stromlinienförmigere Design und eine weniger kantige Nase zu erkennen. Der Widerstandspilot Poe Dameron, gespielt von Oscar Isaac, ist mit genau diesem Jäger in den neuen Filmen zu sehen. Selbst die orange Lackierung und Abnutzungserscheinungen sind noch vorhanden.

Das Modell selbst wurde größtenteils aus Holz gefertigt und misst eine Flügelspannweite von 11,3 Metern. Die Filmcrew konnte es als starre Kulisse in Szenen verwenden, in denen X-Wing-Jäger etwa im Hangar oder auf Landeplätzen geparkt wurden. Zugleich war es eine praktische visuelle Vorlage für Actionszenen auf Planetenoberflächen und im Weltall, wo X-Wings, Tie-Fighter und andere Raumschiffe computeranimiert zu sehen sind.

Kleine Modelle und Stop Motion bei Star Wars

In der Urtrilogie ab 1977 nutzte Lucasfilm auch kleinere Modelle von Schiffen und nahm diese mit Kamerafahrten auf. So entstanden ikonische Szenen wie der Trench Run auf den Todesstern oder der imperiale Angriff auf den Eisplaneten Hoth. Bei Letzterem wurde unter anderem auch mit Stop-Motion-Technik gearbeitet, bei der Modelle Bild für Bild ein kleines Stück manuell bewegt werden.

Derzeit wird der T-70 X-Wing noch restauriert und aufbereitet. Ab 2022 steht er dann außerhalb des Albert-Einstein-Planetariums, das ein Teil des Museums ist. Es wird das erste dort ausgestellte Star-Wars-Modell seit 1997 sein. Der Eintritt in das Museum ist kostenlos.

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