Abo
  • Services:

Natilus: Startup entwickelt Transportdrohne in Flugzeuggröße

Luftfracht ohne Pilot: Das US-Unternehmen Natilus will Frachtdrohnen für Interkontinentalflüge bauen, die so groß sind wie Verkehrsflugzeuge. Ein Test mit einem kleineren Prototypen der Drohne soll im Sommer stattfinden.

Artikel veröffentlicht am ,
Unbemanntes Transportflugzeug: Testflug nach Hawaii
Unbemanntes Transportflugzeug: Testflug nach Hawaii (Bild: Natilus)

Eine Lieferdrohne für interkontinentale Lieferungen: Das US-Startup Natilus will ein unbemanntes Luftfahrzeug (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) von der Größe eines Verkehrsflugzeugs bauen. Es soll Fracht schnell und günstig über große Strecken transportieren.

Stellenmarkt
  1. Bühler Motor Aviation GmbH, Uhldingen-Mühlhofen bei Konstanz
  2. FC Basel 1893 AG, Basel (Schweiz)

Die Transportdrohne soll in etwa so groß sein wie eine Boeing 777 - das Großraum-Langstreckenflugzeug ist gut 63 Meter lang und hat eine Spannweite von knapp 61 Metern. Angetrieben wird das UAV von Turboprop- und Turbofan-Triebwerken, die mit herkömmlichem Treibstoff betrieben werden. Das unbemannte Flugzeug soll in 20.000 Fuß, knapp 6.100 Metern Höhe fliegen. Die Transportkapazität soll bei 200.000 englischen Pfund, knapp 91 Tonnen, liegen. Es ist als Flugschiff konzipiert, startet und landet also im Wasser.

Die Drohne ist günstiger als ein Transportflugzeug

Das UAV soll Fracht schneller als ein Schiff, aber deutlich günstiger als ein herkömmliches Flugzeug transportieren. Die neue Drohne würde für die Strecke von Los Angeles nach Shanghai laut Natilus 30 Stunden benötigen. Der Transport der knapp 91 Tonnen Fracht soll 130.000 US-Dollar kosten. Mit dem Schiff kostet der Transport zwar nur 61.000 US-Dollar, dafür ist die Fracht aber 504 Stunden, also drei Wochen, unterwegs. Schneller geht es mit Luftfracht: Eine Boeing 747 schafft die Strecke über den Pazifik in elf Stunden, aber für den doppelten Preis der Drohne, also 260.000 US-Dollar.

Das Unternehmen baue bereits einen kleine Prototypen des UAV, der weitgehend fertig sei, berichtet das US-Wirtschaftsmagazin Fast Company. Das gut 9 Meter lange UAV soll mit einer Ladung von rund 318 Kilogramm an Bord in 30 Stunden von Los Angeles nach Hawaii fliegen. Der Test ist bereits von der US-Luftaufsichtsbehörde Federal Aviation Administration (FAA) genehmigt und für diesen Sommer geplant.

Der erste Prototyp in Originalgröße soll 2020 einsatzbereit sein.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 295,99€ (Vergleichspreis 335€) - Aktuell günstigste 2-TB-SSD!
  2. (u. a. SimCity 4 Deluxe Edition für 2,19€ und The Witcher 3 Wild Hunt für 13,49€)
  3. 35,99€
  4. 219,90€ + Versand (Vergleichspreis ca. 245€)

Master68 28. Mär 2017

Sicher, aber ein UAV irgendwo auf dem Wasser zu landen und dann langsam in einen Hafen zu...


Folgen Sie uns
       


Rebble Pebble - Test

Pünktlich zur Abschaltung der Pebble-Server hat das Rebble-Projekt seine Alternative gestartet. Der Rebble-Server bringt Funktionen wie den Appstore und die Wetteranzeige in der Timeline zurück. Ganz perfekt ist der Ersatz aber noch nicht.

Rebble Pebble - Test Video aufrufen
iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
iPhone Xs, Xs Max und Xr
Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
Von Tobias Költzsch

  1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
  2. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten
  3. XMM 7560 Intel startet Serienfertigung für iPhone-Modem

Apple: iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht
Apple
iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht

Apple verdoppelt das iPhone X. Das Modell iPhone Xs mit 5,8 Zoll großem Display ist der Nachfolger des iPhone X und das iPhone Xs Max ist ein Plus-Modell mit 6,5 Zoll großem Display. Die Gehäuse sind sogar salzwasserfest und überstehen auch Bäder in anderen Flüssigkeiten.

  1. Apple iPhone 3GS wird in Südkorea wieder verkauft
  2. Drosselung beim iPhone Apple zahlt Kunden Geld für Akkutausch zurück
  3. NFC Yubikeys arbeiten ab sofort mit dem iPhone zusammen

Network Slicing: 5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?
Network Slicing
5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?

Ein Digitalexperte warnt vor einem "deutlichen Spannungsverhältnis" zwischen der technischen Basis des kommenden Mobilfunkstandards 5G und dem Prinzip des offenen Internets. Die Bundesnetzagentur gibt dagegen vorläufig Entwarnung.
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. T-Mobile US Deutsche Telekom gibt 3,5 Milliarden US-Dollar für 5G aus
  2. Ericsson Swisscom errichtet standardisiertes 5G-Netz in Burgdorf
  3. Masterplan Digitalisierung Niedersachsen will flächendeckende Glasfaserinfrastruktur

    •  /