Abo
  • IT-Karriere:

Natilus: Startup entwickelt Transportdrohne in Flugzeuggröße

Luftfracht ohne Pilot: Das US-Unternehmen Natilus will Frachtdrohnen für Interkontinentalflüge bauen, die so groß sind wie Verkehrsflugzeuge. Ein Test mit einem kleineren Prototypen der Drohne soll im Sommer stattfinden.

Artikel veröffentlicht am ,
Unbemanntes Transportflugzeug: Testflug nach Hawaii
Unbemanntes Transportflugzeug: Testflug nach Hawaii (Bild: Natilus)

Eine Lieferdrohne für interkontinentale Lieferungen: Das US-Startup Natilus will ein unbemanntes Luftfahrzeug (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) von der Größe eines Verkehrsflugzeugs bauen. Es soll Fracht schnell und günstig über große Strecken transportieren.

Stellenmarkt
  1. Finanzbehörde - Personalabteilung Freie und Hansestadt Hamburg, Hamburg
  2. BWI GmbH, München, Meckenheim

Die Transportdrohne soll in etwa so groß sein wie eine Boeing 777 - das Großraum-Langstreckenflugzeug ist gut 63 Meter lang und hat eine Spannweite von knapp 61 Metern. Angetrieben wird das UAV von Turboprop- und Turbofan-Triebwerken, die mit herkömmlichem Treibstoff betrieben werden. Das unbemannte Flugzeug soll in 20.000 Fuß, knapp 6.100 Metern Höhe fliegen. Die Transportkapazität soll bei 200.000 englischen Pfund, knapp 91 Tonnen, liegen. Es ist als Flugschiff konzipiert, startet und landet also im Wasser.

Die Drohne ist günstiger als ein Transportflugzeug

Das UAV soll Fracht schneller als ein Schiff, aber deutlich günstiger als ein herkömmliches Flugzeug transportieren. Die neue Drohne würde für die Strecke von Los Angeles nach Shanghai laut Natilus 30 Stunden benötigen. Der Transport der knapp 91 Tonnen Fracht soll 130.000 US-Dollar kosten. Mit dem Schiff kostet der Transport zwar nur 61.000 US-Dollar, dafür ist die Fracht aber 504 Stunden, also drei Wochen, unterwegs. Schneller geht es mit Luftfracht: Eine Boeing 747 schafft die Strecke über den Pazifik in elf Stunden, aber für den doppelten Preis der Drohne, also 260.000 US-Dollar.

Das Unternehmen baue bereits einen kleine Prototypen des UAV, der weitgehend fertig sei, berichtet das US-Wirtschaftsmagazin Fast Company. Das gut 9 Meter lange UAV soll mit einer Ladung von rund 318 Kilogramm an Bord in 30 Stunden von Los Angeles nach Hawaii fliegen. Der Test ist bereits von der US-Luftaufsichtsbehörde Federal Aviation Administration (FAA) genehmigt und für diesen Sommer geplant.

Der erste Prototyp in Originalgröße soll 2020 einsatzbereit sein.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 274,00€
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

Master68 28. Mär 2017

Sicher, aber ein UAV irgendwo auf dem Wasser zu landen und dann langsam in einen Hafen zu...


Folgen Sie uns
       


Pedelec HNF-Nicolai SD1 Urban ausprobiert

Wir sind das Pedelec eine Woche lang zur Probe gefahren und waren besonders vom Motor angetan.

Pedelec HNF-Nicolai SD1 Urban ausprobiert Video aufrufen
Google Maps in Berlin: Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird
Google Maps in Berlin
Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird

Kartendienste sind für Touristen wie auch Ortskundige längst eine willkommene Hilfe. Doch manchmal gibt es größere Fehler. In Berlin werden beispielsweise einige Kleinprofil-Linien falsch gerendert. Dabei werden betriebliche Besonderheiten dargestellt.
Von Andreas Sebayang

  1. Kartendienst Qwant startet Tracking-freie Alternative zu Google Maps
  2. Nahverkehr Google verbessert Öffi-Navigation in Maps
  3. Google Maps-Nutzer können öffentliche Veranstaltungen erstellen

Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
Ricoh GR III im Test
Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
Ein Test von Andreas Donath

  1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
  2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

FPM-Sicherheitslücke: Daten exfiltrieren mit Facebooks HHVM
FPM-Sicherheitslücke
Daten exfiltrieren mit Facebooks HHVM

Server für den sogenannten FastCGI Process Manager (FPM) können, wenn sie übers Internet erreichbar sind, unbefugten Zugriff auf Dateien eines Systems geben. Das betrifft vor allem HHVM von Facebook, bei PHP sind die Risiken geringer.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. HHVM Facebooks PHP-Alternative erscheint ohne PHP

    •  /