Nasses Smartphone: Apple warnt vor iPhone-Trocknung mit Reis

Manch einer kennt von früher noch den Trick, ein nass gewordenes Smartphone in einem Beutel Reis zu trocknen. Apple warnt davor und gibt andere Tipps.

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Nicht Apples Wahl bei nassen Smartphones: ein Beutel Reis
Nicht Apples Wahl bei nassen Smartphones: ein Beutel Reis (Bild: Pixabay/Pixabay-Lizenz)

Apple hat in einem Hilfedokument davor gewarnt, ein nass gewordenes iPhone in einem Beutel Reis zu trocknen, wie Macworld entdeckt hat. Das Vorgehen dürfte vielen Smartphone-Besitzern bekannt sein, der Tipp geistert seit vielen Jahren durchs Internet.

Die Idee dahinter ist, dass der Reis die Feuchtigkeit im Smartphone aufnehmen soll. Beim Trockenvorgang mit Reis können Apple zufolge kleine Reispartikel das iPhone beschädigen. Apple zufolge sind andere Maßnahmen aber sinnvoller – vor allem vor dem Hintergrund, dass das Innere moderner iPhones nach IP68 vor Wasser geschützt ist.

Problematisch ist bei einem nass gewordenen halbwegs modernen iPhone also eher der Ladeanschluss, in dem sich Wasser befinden kann. Wird ein iPhone in diesem Zustand mit einem Ladekabel und Ladeadapter verbunden, kann es beschädigt werden. Daher werden Nutzer in einem solchen Fall von iOS durch einen entsprechenden Hinweis gewarnt.

Kein Reis, kein Fön, keine Druckluft

Apple zufolge sollen Nutzer die Feuchtigkeit statt mit Reis, heißer Luft oder Druckluft oder auch einem Q-Tip lieber mit Geduld beseitigen. Apple empfiehlt, ein betroffenes iPhone leicht mit dem Ladeanschluss nach unten in die Hand zu klopfen, um überschüssiges Wasser zu entfernen. Anschließend sollte das Gerät für mindestens 30 Minuten an einen gut belüfteten Ort gelegt werden.

Erscheint dann beim Ladeversuch immer noch ein Warnhinweis, soll das iPhone für einen Tag weiter zum Trocknen hingelegt werden. Sollte es dann immer noch nicht aufladen, können Nutzer versuchen, den Ladeadapter aus- und wieder einzustöpseln. Sollte das iPhone dann immer noch nicht laden, dürfte auch ein Bad in Reis nicht mehr helfen – dann liegt womöglich ein größerer Schaden vor.

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