NASA: Satellit Landsat 9 schickt erste Bilder der Erde

Die NASA veröffentlicht die ersten Bilder des Erdbeobachtungssatelliten Landsat 9. Dieser war am 27. September in den Weltraum aufgebrochen.

Artikel veröffentlicht am , Patrick Klapetz
Die ersten Daten von Landsat 9 von der australischen Kimberley-Küste in Westaustralien.
Die ersten Daten von Landsat 9 von der australischen Kimberley-Küste in Westaustralien. (Bild: NASA's Goddard Space Flight Center, U.S. Geological Survey)

Die Erdbeobachtungssatelliten der Landsat-Reihe untersuchen die Erde seit fast 50 Jahren vom Weltraum aus. Am 27. September brach der neueste Satellit Landsat 9 in den Orbit auf. Die ersten Fotos von der Erde wurden am 31. Oktober aus einer Höhe von 705 Kilometern aufgenommen, aber erst jetzt veröffentlicht.

Bei Landsat 9 handelt es sich um eine gemeinsame Mission der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA und dem Geologischem Dienst der USA (U.S. Geological Survey, kurz USGS), die sich momentan in ihrer 100-tägigen Testphase befindet, heißt es bei der Raumfahrtbehörde. Während dieser Zeit sollen die Systeme und Untersysteme des Satelliten getestet werden und die Kalibrierung verschiedener Instrumente erfolgen. Im Januar soll der Satellit dann komplett an das USGS übergeben werden.

Die komplette Erde abdecken

Gemeinsam mit dem noch betriebenen Landsat 8 Satelliten sollen dann täglich um die 1.500 Bilder von der Erdoberfläche entstehen. Dabei soll der gesamte Globus alle acht Tage komplett abgedeckt werden. Die Satellitendaten sollen es den Menschen ermöglichen, lebenswichtige und natürliche Ressourcen zur Bewirtschaftung besser zu nutzen und die Auswirkungen des Klimawandels besser zu verstehen und nachverfolgen zu können.

  • Der weiße Sand von Pensacola Beach hebt sich auf diesem Landsat 9-Bild des Florida Panhandle in den Vereinigten Staaten ab, während Panama City unter einigen popcornähnlichen Wolken zu sehen ist.
  • In diesem Landsat-9-Bild von Detroit (Michigan) und Windsor (Ontario) werden Sedimente im Eriesee und im St. Clair-See aufgewirbelt. Die Großen Seen dienen als Süßwasserquelle, Erholungsgebiet, Transportweg und Lebensraum für den oberen und mittleren Westen der USA, und die Wasserqualität hat weiterhin hohe Priorität.
  • Im Westen der USA, z. B. in der Navajo Nation, wie auf diesem Landsat 9-Bild zu sehen, helfen Landsat- und andere Satellitendaten den Menschen bei der Überwachung der Gesundheit der Pflanzen und bei der Bewässerungssteuerung.
  • Die Stadt Kathmandu in Nepal, die auf diesem Landsat 9-Bild unten links zu sehen ist, liegt in einem Tal südlich des Himalaya-Gebirges zwischen Nepal und China. Gletscher und die durch Gletscherschmelzwasser entstandenen Seen sind in der oberen Bildmitte zu sehen.
Der weiße Sand von Pensacola Beach hebt sich auf diesem Landsat 9-Bild des Florida Panhandle in den Vereinigten Staaten ab, während Panama City unter einigen popcornähnlichen Wolken zu sehen ist.

Mit den verbauten Geräten zur Messung von Wellenlängen und Wärmestrahlung soll Landsat 9 wichtige Informationen zur Abholzung von Wäldern, der Gefahr von Waldbränden sowie dem Rückgang von Gletschern, aber auch der Ausbreitung von Städten liefern. Außerdem sollen Informationen zur Gesundheit von Nutzpflanzen, Wasserqualität und die Nutzung von Bewässerungsanlagen geliefert werden.

Die Landsat-Daten sind der Öffentlichkeit frei über die Website des USGS zugänglich. Sobald Landsat 9 komplett an das USGS übergeben wurde, werden auch seine Daten auf der Webseite zu finden sein.

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