Abo
  • Services:
Anzeige
Die NASA hat von der ISS per Laser ein Video auf die Erde gesendet.
Die NASA hat von der ISS per Laser ein Video auf die Erde gesendet. (Bild: NASA)

Nasa: ISS schickt Video per Laser auf die Erde

Die Nasa hat im Rahmen ihres OPALS-Projektes ein knapp 30 Sekunden langes Video per Laser von der ISS auf die Erde übertragen. OPALS ermöglicht deutlich höhere Datenraten und schnellere Übertragungszeiten als bisherige Technologien.

Anzeige

Per Laser hat die Nasa ein knapp 30-sekündiges Video von der Raumstation ISS auf die Erde übertragen. Das Gesamtpaket aus mehreren "Hello World" betitelten Videos erreichte die Empfangsstation im Table-Mountain-Observatorium in Kalifornien in nur 2 Minuten und 28 Sekunden. Pro einzelnes Video benötigte die Laser-Technologie dabei nur 3,5 Sekunden Übertragungszeit. Laut Nasa hätte die Übertragung auf traditionellem Weg per Radiowellen zehn Minuten gedauert.

Das sogenannte OPALS-System (Optical Payload for Lasercomm Science) arbeitet mit einem starken Laserstrahl, auf dem die zu übertragenden Daten von der ISS an die Erde gesendet werden. Um das Ziel in Kalifornien zu treffen, wird zunächst von dort aus ein Leitstrahl an die ISS geschickt. Die Raumstation dabei zu treffen vergleicht die Nasa damit, mit einem Laserpointer ein menschliches Haar in neun Metern Entfernung anzuvisieren und weiter anzustrahlen, während die Zielperson sich bewegt. Die ISS bewegt sich mit über 28.000 km/h um die Erde.

Spitzengeschwindigkeiten von 50 Mbit/s

Der Leitstrahl wird von dem OPALS-Modul auf der ISS erfasst, anschließend wird mit einem 1.550-Nanometer-Laser mit einer Leistung von 2,5 Watt ein Strahl mitsamt der Daten zurückgeschickt. Die Übertragung erreicht dabei eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 50 Mbit/s.

Das OPALS-Modul ist am 20. April 2014 mit der Raumfähre Dragon von SpaceX auf der ISS eingetroffen. Die Nasa möchte mit dem Projekt Möglichkeiten der Datenübertragung für künftige Missionen im All erforschen. "Die ISS für die Untersuchung der Verbesserung von Kommunikationsraten mit Raumschiffen außerhalb des niedrigen Erdorbits zu verwenden, ist ein weiteres Beispiel dafür, wie die Station als Sprungbrett für die menschliche Erforschung des Alls dient", erklärt ISS Division Director Sam Scimemi.

Projekt läuft noch bis Ende Juli 2014

"Wir freuen uns darauf, in den kommenden Monaten weiter mit OPALS experimentieren zu können", sagt der verantwortliche Mission Manager des Jet Propulsion Laboratory, Matt Abrahamson. "Wir hoffen, dass unsere Ergebnisse dazu führen, dass optische Übertragungen bei künftigen Missionen in den Tiefenraum genutzt werden können." Das OPALS-Projekt soll noch bis Ende Juli 2014 laufen.


eye home zur Startseite
neocron 10. Jun 2014

ich glaube du hast da etwas missverstanden ... es ging darum, ob er tatsaechlich nichts...

cynicer 09. Jun 2014

"Live" vom Mars bedeutet allerdings immernoch eine durchschnittliche Latenz von 45...

hubie 09. Jun 2014

Selten so ein Schmarn gelesen... @GutesMann

Anonymer Nutzer 09. Jun 2014

Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter!

triplekiller 08. Jun 2014

Es gibt ja diese Lümmel, die Laserpointer auf Piloten richten, vermutlich, damit der...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Lemgo
  2. Daimler AG, Stuttgart
  3. Dr. August Oetker KG, Bielefeld
  4. ADAC IT Service GmbH, München


Anzeige
Top-Angebote
  1. 20,99€ + 5€ Versand (für Prime-Mitglieder)
  2. 8,58€ (ohne Prime bzw. unter 29€ Einkauf + 3€ Versand)
  3. 39,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Ronny Verhelst

    Tele-Columbus-Chef geht nach Hause

  2. Alphabet

    Google Gewinn geht wegen EU-Strafe zurück

  3. Microsoft

    Nächste Hololens nutzt Deep-Learning-Kerne

  4. Schwerin

    Livestream-Mitschnitt des Stadtrats kostet 250.000 Euro

  5. Linux-Distributionen

    Mehr als 90 Prozent der Debian-Pakete reproduzierbar

  6. Porsche Design

    Huaweis Porsche-Smartwatch kostet 800 Euro

  7. Smartphone

    Neues Huawei Y6 für 150 Euro bei Aldi erhältlich

  8. Nahverkehr

    18 jähriger E-Ticket-Hacker in Ungarn festgenommen

  9. Bundesinnenministerium

    Neues Online-Bürgerportal kostet 500 Millionen Euro

  10. Linux-Kernel

    Android O filtert Apps großzügig mit Seccomp



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
IETF Webpackage: Wie das Offline-Internet auf SD-Karte kommen könnte
IETF Webpackage
Wie das Offline-Internet auf SD-Karte kommen könnte
  1. IETF Netzwerker wollen Quic-Pakete tracken
  2. IETF DNS wird sicher, aber erst später
  3. IETF Wie TLS abgehört werden könnte

Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test: 240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test
240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
  1. LG 43UD79-B LG bringt Monitor mit 42,5-Zoll-Panel für vier Signalquellen
  2. SW271 Benq bringt HDR-Display mit 10-Bit-Panel
  3. Gaming-Bildschirme Freesync-Displays von Iiyama und Viewsonic

Moto Z2 Play im Test: Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
Moto Z2 Play im Test
Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
  1. Modulares Smartphone Moto Z2 Play kostet mit Lautsprecher-Mod 520 Euro
  2. Lenovo Hochleistungs-Akku-Mod für Moto Z
  3. Moto Z Schiebetastatur-Mod hat Finanzierungsziel erreicht

  1. Re: Steuergelder = Quellcode offenlegen

    piratentölpel | 00:31

  2. Re: Erfahrungsgemäß ist bei den Surface Laptops

    dEEkAy | 00:31

  3. Re: DSLRs?

    Flexy | 00:22

  4. Re: Es ist echt verblüfffend.....

    Patman | 00:12

  5. Re: Reichtum ist parasitär

    piratentölpel | 00:05


  1. 23:54

  2. 22:48

  3. 16:37

  4. 16:20

  5. 15:50

  6. 15:35

  7. 14:30

  8. 14:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel