NAS-System TVS-675: Qnap verkauft NAS mit sechs Schächten und chinesischer CPU

Das TVS-675 von Qnap verwendet eine Achtkern-CPU von Zhaoxin. Außerdem passen darin sechs Laufwerke und bis zu 64 GByte Arbeitsspeicher.

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Im TVS-675 steckt ein Prozessor von Zhaoxin.
Im TVS-675 steckt ein Prozessor von Zhaoxin. (Bild: Qnap/Montage: Golem.de)

Qnap bringt ein NAS-System mit chinesischem 64-Bit-Prozessor und sechs Laufwerksschächten auf den Markt. Das TVS-675 verwendet den Zhaoxin Kaixian KX-U6580 mit acht Kernen. Die mit Via-Lizenz gefertigten x86-Chips schneiden in Golem.de-Tests in etwa so gut ab wie Intels-Gemini Lake-SoCs, die in NAS-Systemen häufiger eingesetzt werden.

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Das Qnap-NAS integriert sechs Laufwerksschächte für 3,5-Zoll-SATA-Platten. Es sollen aber auch 2,5-Zoll-Laufwerke darin verbaut werden können, etwa SATA-SSDs. Dazu kommen zwei M.2-Slots für NVMe-SSDs. Das NAS wird über zwei dedizierte 2,5-GBit-Ethernet-Anschlüsse an ein Netzwerk angebunden. Qnap verkauft optionale Adapter mit 5 oder 10 GBit Ethernet.

Viele RAID-Möglichkeiten

Dem Zhaoxin-Prozessor stehen 8 GByte Arbeitsspeicher und 5 GByte eMMC-Flash-Speicher zur Verfügung. Das NAS hat zwei SODIMM-Slots, so dass maximal 64 GByte DDR4-RAM im Dual Channel nachgerüstet werden können. Mit sechs Bays sind diverse RAID-Konfigurationen möglich, neben RAID 1, JBOD und RAID 0 etwa auch RAID 10, 01, 5, 6 und weitere.

An der Rückseite des Gehäuses können drei USB-A-Ports (zwei 3.2 Gen 2, einer 3.2 Gen1) und HDMI 2.0b genutzt werden. Dort sind auch Lüftungsauslässe für insgesamt drei 80-mm-Kühler zu sehen. Das Betriebsgeräusch könnte also gerade in leisen Umgebungen zu hören sein. Das vorinstallierte QTS-Betriebssytem unterstützt standardmäßig auch ein Webinterface. Per HDMI ist es ist aber möglich, das Gerät auch lokal mit angeschlossenem Bildschirm zu konfigurieren.

  • Qnap TVS 675 (Bild: Qnap)
  • Qnap TVS 675 (Bild: Qnap)
  • Qnap TVS 675 (Bild: Qnap)
Qnap TVS 675 (Bild: Qnap)
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Qnap verkauft das TVS-675 auch in Deutschland zu Preisen ab 1.000 Euro ohne Mehrwertsteuer. Mit knapp 1.200 Euro sollte daher gerechnet werden. Dazu kommt weiteres Geld für Festplatten oder SSDs, da diese nicht im Lieferumfang enthalten sind.

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