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Golem Plus Artikel
NAS im Eigenbau:
Maßanfertigung statt vorkonfektionierter Fertigsysteme

NAS -Geräte von Synology oder Qnap sind beliebt, nerven passionierte Admins aber mit ihren GUIs und ihrem überbordenden Funktionsumfang. Wer sich das nicht antun will, baut einen per Ansible automatisierbaren Ersatz.
/ Martin Loschwitz
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Eine Maßanfertigung ist aufwendiger als Ware von der Stange zu kaufen. Im Fall des NAS kann es sich aber durchaus lohnen. (Bild: Pixabay)
Eine Maßanfertigung ist aufwendiger als Ware von der Stange zu kaufen. Im Fall des NAS kann es sich aber durchaus lohnen. Bild: Pixabay

Aus dem heutigen IT-Alltag sind NAS-Systeme längst nicht mehr wegzudenken. Network Attached Storage, so die ausgeschriebene Form der Abkürzung, bestechen durch mehrere Vorteile. Admins bekommen hier seitens des Anbieters ein für den vorgesehenen Einsatz weitgehend perfektioniertes Stück Hardware an die Hand.

Mainboard, RAM und CPU brauchen nicht sonderlich viel Leistung und Platz. Entsprechend kompakt fallen die Geräte aus: Selbst ein ausgewachsenes NAS von Qnap oder eine Diskstation von Synology finden problemlos im Büro Platz. Wer lieber ins Rechenzentrum ausweicht, bekommt dafür sogar 19-Zoll-Geräte. Etwas anders liegen die Dinge, wenn der Einsatzzweck nicht dem vom Anbieter skizzierten Szenario entspricht. Wir zeigen, welche Optionen es in Sachen Hard- und Software gibt und wie sich ein NAS im Eigenbau auf Basis von Debian GNU/Linux 12 Bookworm sinnvoll umsetzen lässt.

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