NAS-Festplatten: WD Red als schnelle Pro-Version oder mit 6 TByte

Neben der Serie WD Red bietet Western Digital nun die Reihe Red Pro an. Die neuen Sata-Festplatten arbeiten mit höherer Drehzahl und sind für NAS-Systeme mit 16 Laufwerken empfohlen. Die bisherige Serie WD Red gibt es weiterhin, nun auch mit 5 und 6 TByte.

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Die neuen WD Red mit 5 und 6 TByte
Die neuen WD Red mit 5 und 6 TByte (Bild: Western Digital)

Western Digital hat seine NAS-Festplatten namens WD Red um eine neue Modellreihe erweitert. Statt mit bisher rund 5.400 U/Min bei den WD Red arbeiten die WD Red Pro mit 7.200 U/Min. Zudem sind sie für den Einsatz in NAS-Systemen mit bis zu 16 Bays freigegeben. Bei den bisherigen WD Red war der Betrieb nur mit bis zu 5 Laufwerken in einem NAS empfohlen. Derartige Festplatten verfügen über spezielle Mechanik - hier nur bei den WD Red Pro - und Firmware, um die sich gegenseitig verstärkenden Vibrationen von vielen nahe aneinander laufenden Festplatten ausgleichen zu können. Die dadurch nötigen Neupositionierungen der Köpfe vollziehen sie schneller als PC-Laufwerke, so dass sich im Betrieb unter hoher Last kaum Leistungseinbußen ergeben sollen.

  • Die neuen WD Red mit 5 und 6 TByte (Bilder: WD)
  • Die größte WD Red Pro mit 4 TByte (Bilder: WD)
  • Für NAS, die leer ab 500 US-Dollar kosten, empfiehlt WD die Red Pro. (Bilder: WD)
  • Die Red Pro benötigt etwas mehr Energie als die Red. (Bilder: WD)
  • Ausstattung der neuen Serie WD Red Pro (Bilder: WD)
  • Ausstattung der Serie WD Red (Bilder: WD)
  • WD Red und Red Pro im Vergleich (Bilder: WD)
WD Red und Red Pro im Vergleich (Bilder: WD)
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Mit der neuen Version Nasware 3.0, wie WD die Firmware für die Red-Festplatten nennt, wurden diese Mechanismen so verbessert, dass sowohl der Betrieb mit höheren Drehzahlen als auch mit mehr Laufwerken möglich ist. Dafür fassen bei den WD Red Pro die einzelnen Magnetscheiben (Platters) wie bei den bisherigen Red nur 800 GByte, so dass sich bei fünf Scheiben insgesamt weiterhin 4 TByte als Maximalkapazität ergeben. Die neue Serie Red Pro trägt die Namenserweiterung FFSX, die Laufwerke mit 2, 3 und 4 TByte heißen folglich WD2001FFSX, WD3001FFSX und WD4001FFSX. Die Preisempfehlungen inklusive Mehrwertsteuer betragen laut Western Digital 149, 179 und 239 Euro. Ein 1-TByte-Modell gibt es nicht.

Das ist weiterhin bei der Serie WD Red vorhanden, auch deren Kürzel bleibt mit EFRX gleich. Dabei gibt es nun die beiden neuen Festplatten WD50EFRX und WD60EFRX mit 5 und 6 TByte Kapazität für 239 und 289 Euro. Die erhöhte Kapazität lässt sich Western Digital teuer bezahlen, denn die 6-TByte-Festplatte kostet gegenüber dem bisherigen 4-TByte-Modell fast das Doppelte, bietet aber nur 50 Prozent mehr Platz.

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  • Die größte WD Red Pro mit 4 TByte (Bilder: WD)
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  • Ausstattung der neuen Serie WD Red Pro (Bilder: WD)
  • Ausstattung der Serie WD Red (Bilder: WD)
  • WD Red und Red Pro im Vergleich (Bilder: WD)
Die Red Pro benötigt etwas mehr Energie als die Red. (Bilder: WD)

Zudem werden auch die anderen Modelle mit 1 bis 4 TByte neu aufgelegt, denn die Laufwerke arbeiten nun mit Platters von 1,2 TByte. Wie man die bisherige WD Red und die neuen Versionen im Handel unterscheiden soll, hat WD noch nicht mitgeteilt. Der Typenaufkleber der neuen Laufwerke weist aber auf Nasware 3.0 hin; zumindest beim Kauf im stationären Handel kann man sich daran orientieren. Zudem ist die Position der Scheiben auf dem Gehäuse nun durch einen schwarzen Kreis angedeutet.

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Die neuen Reds zu erkennen ist auch deswegen nützlich, weil die Festplatten in den kleineren Versionen etwas sparsamer sein dürften. Von 1 bis 4 TByte ist jeweils eine Platter weniger nötig, auch das 4 TByte-Modell kommt nun mit vier statt bisher fünf Scheiben aus. Durch die neue Nasware 3.0 ist zudem der Betrieb in Geräten mit acht statt bisher fünf Bays zugelassen. Ein Update der älteren Red auf die neue Fimware ist laut Western Digital nicht möglich. Alle neuen Red- und Red-Pro-Laufwerke werden bereits an den Handel ausgeliefert und sollen kurzfristig verfügbar sein. Für die WD Red gibt es weiterhin drei Jahre Garantie, für die Red Pro fünf Jahre. Wie das Unternehmen Golem.de sagte, sollen bald 5- und 6-TByte-Versionen der Serie WD Green für Desktop-PCs folgen.

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TuX12 03. Dez 2014

Da das Ergebnis schon beim Verglich ext4 vs. NTFS sehr eindeutig ausfällt, werde ich...

AveN 08. Okt 2014

Pipi in die Augen =)

Himmerlarschund... 22. Jul 2014

Ich fand die Idee vom selbsternannten Profi, der sich die geilsten und schnellsten...

Michael H. 22. Jul 2014

In meinem alten Betrieb (Arbeitsspeicherhersteller), haben wir auf SSDs der eigenen...

elgooG 22. Jul 2014

Gleich 5 bestellen. ^^



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