Naples: AMDs 32-Kern-CPU kommt in Microsofts Project Olympus

AMD kann im Serverbereich einen großen Erfolg vermelden. Die High-End-CPU Naples, basierend auf der Zen-Architektur, kann Kernstück in Microsofts Open-Hardware-Projekt Olympus werden. Mit bis zu 32 Kernen verspricht der Prozessor, eine starke Konkurrenz zu Intels Xeons zu werden.

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AMDs kommender Server-Prozessor wird in Olympus-Systeme eingebaut.
AMDs kommender Server-Prozessor wird in Olympus-Systeme eingebaut. (Bild: AMD)

AMDs vielversprechender High-End-Prozessor Naples wird Teil von Project Olympus. Damit kann der Prozessor in absehbarer Zeit in Systemen, die auf dem Open-Hardware-Projekt aufbauen, eingesetzt werden.

Bekanntgemacht wurde die Ankündigung passend zum gerade in Santa Clara, Kalifornien, stattfindenden Open Compute Project Summit. Viele Details verraten die Partner AMD und Microsoft bisher aber nicht, es ist zunächst nur eine Vorankündigung. Naples selbst basiert auf der Zen-Architektur, die im Desktopbereich in Form des Ryzen 7 1800X bereits ihre Leistungsfähigkeit bewies. In der Serverversion Naples ist Zen ungleich schneller. Konfigurationen bis zu 32 Kernen je Prozessor sind möglich. Das Limit je Olympus-Chassis müsste damit bei 64 Kernen liegen, da Naples nur eine Zwei-Sockel-Architektur unterstützt.

Für Olympus ist das kein Problem, da das Mainboard-Layout der Spezifikation ohnehin nur zwei Sockel vorsieht.

Aufgrund des offenen Aufbaus der Olympus-Plattform wäre prinzipiell eine in den vergangenen Jahren selten gewordene Server-Hardware-Kombination möglich. Denn Nvidias per NVLink angebundene Tesla-P100-Einheiten sind ebenfalls Teil von Project Olympus geworden.

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