Nanopi R5C: 6 x 6 cm reichen für 4 GByte RAM und zwei Ethernet-Ports

Der Hersteller Friendlyelec bringt einen neuen winzigen Mini-PC heraus. Die Hardware des Nanopi R5C(öffnet im neuen Fenster) passt in einen Quader mit 58 x 58 x 1,6 mm Seitenlänge. Das System ist kleiner als etwa ein Raspberry Pi 4 Model B. Auf dem Board wird ein Rockchip RK3568B2 verbaut, der bei solchen Bastelrechnern beliebt ist. Dem Chip stehen vier ARM-Cortex-A55-Kerne zur Verfügung.
Zusätzlich dazu passen auf die Platine 4 GByte LPDDR4-Arbeitsspeicher und zusätzliche 32 GByte eMMC-Flashspeicher. Auf der Rückseite ist zudem Platz für eine M.2-Steckkarte. Der passende M.2-E-Key-Port unterstützt etwa entsprechende WLAN-Module. Außerdem kann hier seitlich eine Micro-SD-Karte hineingesteckt werden.
HDMI und zwei Ethernet-Ports
Durch seine geringe Größe sind hier allerdings keine GPIO-Pins oder andere Schnittstellen vorhanden. Dafür können Kunden auf zwei RJ45-Ports zugreifen. Die liefern jeweils 2,5-GBit-Ethernet. Einer der beiden Ports ist zudem als WAN-Anschluss spezifiziert. Der Mini-PC könnte so etwa als IoT-Gerät oder als Verbindungsstück zwischen internen und externen Netzwerken eingesetzt werden. Weiterhin sind ein HDMI-2.0-Port, USB-C und zwei USB-A-3.2-Gen1-Buchsen vorhanden. Der USB-C-Port ist allerdings nur für die Energieübertragung gedacht.







Das Ganze steckt der Hersteller in ein passiv gekühltes Gehäuse, dessen Deckel gleichzeitig als Heatsink genutzt wird. Das System sollte so lautlos arbeiten können. An den Gehäuseseiten können zudem externe Antennen für besseren WLAN-Empfang installiert werden.
Friendlyelec verkauft den Nanopi R5C(öffnet im neuen Fenster) mit 1 GByte RAM für 50 US-Dollar. Die Version mit 4 GByte RAM kostet 10 US-Dollar mehr. Auf die 60 US-Dollar sollten allerdings Versandkosten und die Mehrwertsteuer gerechnet werden. Zudem kann die Lieferung aus China mehrere Wochen dauern.



