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Nano-Trench: Vodafone setzt bei Glasfaser auf spezielle Partnerschaften

Vodafone will 175.000 Haushalte in Landkreisen und Kommunen ausbauen und braucht dafür Partner. Der Glasfaserausbau in Gewerbegebieten wird nach Darstellung des Unternehmens häufig von Vodafone allein vorangetrieben.

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Nano-Trenching trencht los.
Nano-Trenching trencht los. (Bild: Vodafone Deutschland)

Vodafone setzt bei seiner Vermarktung von Glasfaser-Anschlüssen in 175.000 Haushalten auf Kooperationen mit Landkreisen, Kommunen und Unternehmen wie die Deutschen Glasfaser, Nano-Trench oder Primevest Capital Partners. Das sagte Vodafone-Sprecher Thorsten Georg Höpken Golem.de auf Anfrage.

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Primevest Capital Partners ist laut früheren Angaben ein weiteres Unternehmen, das sich um Finanzierung und Bau der Glasfasernetze kümmert, während Vodafone Betrieb und Vermarktung übernimmt. Hier begannen bereits die Planung und der Bau mehrerer Glasfasernetze in Hoppegarten und Berlin.

Das Unternehmen Nano-Trench aus Österreich hat ein spezielles Trenching-Verfahren: Hierbei wird laut Vodafone das Kabel mit einem Stufenschnitt 8 bis 12 Zentimeter tief in die Asphaltdecke verlegt, ohne diese zu durchtrennen und damit "die Tragfähigkeit zu beeinträchtigen". Der Städte- und Gemeindetag NRW formulierte im März 2018, beim Trenching könne es zu einer erheblichen Schädigung der Straßeninfrastruktur kommen, was sich wiederum wertmindernd auf die Straße auswirke. "Durch die vielen kleinen Risse in der Straßenoberfläche kann die Struktur der Straße zerstört werden, was zu einer schnellen Verschlechterung führt. Dies wiederum führt zu einer Erhöhung der Straßenwartungsarbeiten." Auch bei späteren Reparaturarbeiten der Straße müsse man um das Glasfaserkabel herumarbeiten.

"In jedem unserer Glasfaser-Projekte sind wir als Vodafone die Betreiber des Netzes", sagte Höpken. "Wir mieten demnach keine 'letzte Meile' an. Unterschiede kann es insbesondere beim geförderten Ausbau dabei geben, ob wir auch Eigentümer/Besitzer des Netzes sind. Im Fall von Betreibermodellen oder Ausbau-Kooperationen - zum Beispiel mit der Deutschen Glasfaser - ist der Partner in der Regel der Besitzer des Netzes. Wir pachten dann die Netzinfrastruktur und übernehmen Betrieb und Vermarktung. Das ist ebenfalls ein gängiges Modell bei Projekten mit Kommunen und Landkreisen." Der Glasfaserausbau in Gewerbegebieten werde häufig von Vodafone "alleine gestemmt". Dann sei Vodafone Eigentümer und Betreiber des Netzes.

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Messier 10. Jan 2020

Eine Runde Mitleid für die arme Telekom? Wenn ein DOCSIS-Glasfaseranschluss für viel...

senf.dazu 10. Jan 2020

Die Straßenquerungen in unserem Dorf wurden beim DG FTTH Ausbau in eigentlich etwa der...


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