Abo
  • Services:

Nano Dimension: Leiterplatten drucken

Nano Dimension entwickelt einen Drucker nach dem Tintenstrahlerprinzip, der mehrlagige Leiterplatten drucken kann. Interessenten müssen sich aber noch ein wenig gedulden.

Artikel veröffentlicht am ,
Nano Dimension
Nano Dimension (Bild: Nano Dimension)

Für das schnelle Prototyping auch mehrlagiger Leiterplatten hat Nano Dimension einen speziellen Drucker vorgestellt. Er arbeitet nach dem Sinterprinzip, bei dem schichtweise kleine Partikel in einer Dispersion mit Hilfe von Druckköpfen positioniert und dann gehärtet werden. Durch die abwechselnde Verwendung elektrisch leitfähiger silberbasierter Tintenpartikel und isolierender Tintenpartikel sollen sich so mehrlagige Leiterplatten drucken lassen. Die Anzahl der Lagen ist nicht begrenzt.

Stellenmarkt
  1. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg vor der Höhe
  2. Coroplast Fritz Müller GmbH & Co. KG, Wuppertal

Laut dem Hersteller sollen im Gerber-Format gespeicherte Platinenlayouts direkt gedruckt werden können.

  • Nano Dimension(Bild: Nano Dimension)
  • Nano Dimension(Bild: Nano Dimension)
Nano Dimension(Bild: Nano Dimension)

Die Dauer des Druckprozesses ist abhängig von der Anzahl der Lagen, der Komplexität des Layouts und der Größe der Leiterplatte. Gedruckte Leiterplatten sollen sich wie konventionelle Leiterplatten weiterverarbeiten lassen. Es soll keine Unterschiede in der Belastungsfähigkeit und in der Temperaturempfindlichkeit geben.

Ob der Druck einer Leiterplatte umweltfreundlicher wird als das Ätzen, lässt der Hersteller derzeit offen. Laut Nano Dimension schneiden die Tinten und die gedruckten Leiterplatten im Vergleich nicht schlechter ab. Mit der Drucktechnik soll sich aber die Menge chemischer Abfälle reduzieren lassen.

Die zugrundeliegende Technik wurde an der Hebrew University entwickelt und an Nano Dimension lizenziert. Das Unternehmen erhielt im Oktober 2014 Geld vom israelischen Wirtschaftsministerium, um die Drucktechnik in ein Produkt zu überführen.

Vorbestellungen ab Oktober 2015

Einen konkreten Preis hat der Hersteller noch nicht genannt, sagt aber zumindest, dass der Drucker wohl für Heimanwender zu teuer wird. Vorbestellungen sollen voraussichtlich ab Oktober 2015 möglich sein, der reguläre Verkaufsstart wird für den März 2016 angestrebt. Das erste Modell soll eine Druckfläche von 20 x 20 cm bieten.

HP hat vor kurzem ebenfalls einen Drucker vorgestellt, der mit einer ähnlichen Tintenstrahl-Drucktechnik wie der Nano Dimension arbeiten soll. Das Gerät zielt aber auf den klassischen 3D-Druck ab. Mit Ausnahme einer Beschreibung der Technik und einem geplanten Verkaufsbeginn 2016 hält sich HP mit weiteren Informationen aber noch zurück.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 482,99€ inkl. Versand (aktuell günstigste GTX 1080)
  2. und Assassins Creed Odyssey, Strange Brigade und Star Control Origins kostenlos dazu erhalten

Pwnie2012 04. Nov 2014

Wie macht er vias? Ein Loch in der isolationsschicht lassen und mit silber füllen?

Anonymer Nutzer 03. Nov 2014

Kann man die Tinte nicht einfach irgendwie mit handelsüblicher Fotoemulsion präparieren...

Moe479 03. Nov 2014

und käsereiben geht damit bestimmt auch!


Folgen Sie uns
       


The Crew 2 - Fazit

The Crew 2 bietet zum Teil wahnwitzige Neuerungen, stolpert im Test aber trotzdem über alte Fehler.

The Crew 2 - Fazit Video aufrufen
OLKB Planck im Test: Winzig, gerade, programmierbar - gut!
OLKB Planck im Test
Winzig, gerade, programmierbar - gut!

Wem 60-Prozent-Tastaturen wie die Vortex Poker 3 noch zu groß sind, der kann es mal mit 40 Prozent versuchen: Mit der voll programmierbaren Planck müssen wir anders als erwartet keine Abstriche machen - aber eine Umgewöhnung und die Einarbeitung in die Programmierung sind erforderlich.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Alte gegen neue Model M Wenn die Knickfedern wohlig klackern
  2. Kailh KS-Switch im Test Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
  3. Apple-Patentantrag Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören

Foam: Geodaten auf der Blockchain
Foam
Geodaten auf der Blockchain

Sinnvolle Blockchain-Anwendungen sind noch immer rar. Das Unternehmen Foam aus Brooklyn will Location Services auf die Blockchain bringen und setzt dabei auf ein Lora-Netzwerk statt auf GPS.
Von Dirk Koller


    Stromversorgung: Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos
    Stromversorgung
    Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos

    Die massenhafte Verbreitung von Elektroautos stellt das Stromnetz vor neue Herausforderungen. Doch verschiedenen Untersuchungen zufolge sind diese längst nicht so gravierend, wie von Kritikern befürchtet.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

    1. Elektroautos Bundesrechnungshof hält Kaufprämie für unwirksam
    2. Ladekabel Startup Ubitricity gewinnt Klimaschutzpreis in New York
    3. TU Graz Der Roboter als E-Tankwart

      •  /