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NAND und DRAM: Samsung scheint künstlich Flash-Preise hoch zu halten

Lieber die Vormachtstellung ausnutzen statt zu investieren. Der US-Nachrichtendienst Bloomberg befürchtet, dass Samsung die Preise für Flash-Speicher hoch halten will, nachdem das Unternehmen Erwartungen für 2019 nach unten korrigiert hat. Eine Alternative wäre es, zu investieren und einen Vorsprung zu den zwei verbliebenen Konkurrenten aufzubauen.

Artikel veröffentlicht am ,
Flash-Speicher bleibt teuer, wenn es nach Samsung geht.
Flash-Speicher bleibt teuer, wenn es nach Samsung geht. (Bild: Pixabay.com/CC0 1.0)

Samsung scheint sich in der derzeitigen Oligopolsituation wohlzufühlen und will offenbar die Produktion von Flash-Speicher weniger schnell als bisher angenommen voranbringen. Das berichtet der US-Nachrichtendienst Bloomberg mit Bezug auf ungenannte Quellen. Das habe zur Folge, dass Preise für DRAM- und NAND-Flash weiter hoch bleiben.

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Bloomberg bezieht sich auf die Aussage des südkoreanischen Herstellers, dass der Markt für DRAM nur noch um weniger als 20 Prozent und der Anteil an NAND-Flash nur noch um 30 Prozent im Jahr 2019 steigen werde. Bisher vertrat Samsung die Annahme, dass die Bereiche um 20 beziehungsweise 40 Prozent wachsen. NAND-Flash wird beispielsweise in M.2- oder SATA-SSDs verwendet, kommt aber in sehr großen Mengen auch in mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets zum Einsatz.

Drei große Mitstreiter

"Es verbleiben nur drei große Wettbewerber, und die haben die Macht, die Versorgung zu kontrollieren", sagte ein Manager bei der Investmentfirma KTB Asset Management. Neben Samsung sind damit das ebenfalls südkoreanische Unternehmen SK Hynix und der US-amerikanische Konkurrent Micron gemeint.

Bloomberg-Analystin Anthea Lai sagt: "Wenn Samsung sein DRAM-Wachstum einschränkt, zeigt es, dass das Unternehmen mit der oligopolen Marktstruktur zufrieden ist. Das Unternehmen zieht es vor, den Nachschub knapp und die Preise hoch zu halten, statt mehr Marktanteile zu übernehmen und geringere Preise zu riskieren. Deshalb ist die Chance größer, dass DRAM-Preise hoch bleiben".

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Aktienwerte des Unternehmens um 7,3 Prozent gefallen, nachdem es 2017 ein Hoch vorzeigen konnte. Konkurrent Micron konnte im Vergleich um 4,8 Prozent zulegen. Vielleicht ist es für Samsung also doch langsam an der Zeit, zu handeln.

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Anonymer Nutzer 24. Sep 2018

ja, die Preise bei Samsung-SSDs sind schon sehr stabil.... https://www.heise.de...

qq1 23. Sep 2018

13 cent pro gigabyte. manchmal 10 cent. meckern kann ich nicht mehr, pc fährt schnell...

neocron 23. Sep 2018

welchen schaden meinst du bitte?

Silberfan 23. Sep 2018

Was Unterscheidet Flash von DRAM ? -Beide werden in Chip Form gefertigt ( DIL,DIP,PLCC...

neocron 23. Sep 2018

kuenstlich bedeutet ersteinmal "nicht natuerlich". was "absichtlich manipuliert" sein...


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