• IT-Karriere:
  • Services:

NAND: SK Hynix baut Flash-Fab für 2 Milliarden US-Dollar

Der Speicherhersteller SK Hynix investiert viel Geld in eine neue Fertigungsanlage. Die Fab in Cheongju, Südkorea, soll NAND-Flash-Speicher produzieren. Obendrein wird ein DRAM-Werk für 800 Millionen US-Dollar aufgerüstet.

Artikel veröffentlicht am ,
Wafer mit Flash-Chips, allerdings von Toshiba statt von SK Hynix
Wafer mit Flash-Chips, allerdings von Toshiba statt von SK Hynix (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

SK Hynix hat angekündigt, eine weitere Halbleiterfertigungsstätte in Südkorea zu bauen. Die Fab, kurz für Semiconductor Fabrication Plant, soll in der Stadt Cheongju errichtet werden und kostet 2,2 Billionen Won, was derzeit etwa 2 Milliarden US-Dollar entspricht. Gedacht ist die Anlage für die Produktion von NAND-Flash-Speicher, bei dem SK Hynix verglichen mit den Marktführern Samsung, Flash Forward und IMFT zeitlich bisher hinten liegt.

Stellenmarkt
  1. Techniker Krankenkasse, Hamburg
  2. über duerenhoff GmbH, Hannover

Sung Wook Park, CEO von SK Hynix, zufolge wird der Hersteller in den kommenden Monaten mit dem Bau beginnen. Im August 2017 sollen die Reinräume fertiggestellt werden und die Fab an sich möchte SK Hynix im Juni 2019 abgeschlossen haben. Das Halbleiterwerk wurde im Sommer 2015 als eines von zwei neuen bekanntgegeben, insgesamt plant der Hersteller, satte 31 Billionen Won (26 Milliarden US-Dollar) zu investieren.

  • SK Hynix kündigt den 3D-Flash v4 an. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Er ist effizienter ... (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • ... und ermöglicht eine höhere Chip-Ausbeute. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
SK Hynix kündigt den 3D-Flash v4 an. (Foto: Marc Sauter/Golem.de)

Abzüglich der neuen Fab nahe Cheongju wären noch 24 Milliarden US-Dollar für eine Fab übrig - was uns exorbitant erscheint. Das laut SK Hynix größte Halbleiterwerk der Welt, der M14-Komplex für DRAM nahe Seoul, kostete enorme 12 Milliarden US-Dollar und wurde vor anderthalb Jahren eingeweiht.

Mehr Reinraumfläche für die Arbeitsspeicherproduktion

Die Fertigung von DRAM soll ebenfalls ausgebaut werden, daher investieren die Südkoeaner 800 Millionen US-Dollar in die Aufrüstung der schon existierenden Fab bei Wuxi. Von dort stammt derzeit die Hälfte aller DRAM-Dies, zwischen Juli 2017 und April 2019 soll die Reinraumfläche erweitert werden.

SK Hynix möchte obendrein das M14-Werk umbauen, um dort zusätzlich zu Arbeitsspeicher den aktuellen 3D-NAND v4 zu fertigen. Ein Chip davon fasst 256 GBit und nutzt drei Bit pro Speicherzelle (TLC). Konkurrent Samsung produziert derweil bereits den V-NAND v4 mit 512 GBit pro TLC-Die.

Nach Samsung Semiconductor, Flash Forward (Toshiba und Western Digital, früher Sandisk) sowie IMFT (Intel & Micron Flash Technologies) ist SK Hynix der weltweit viertgrößte Hersteller von NAND-Flash-Speicher.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 1,07€
  2. 4,98€
  3. 21,49€
  4. (-73%) 15,99€

Neuro-Chef 26. Dez 2016

Von steigenden Qualitätsansprüchen ist in der üblichen Bloatware aber auch gar nichts zu...

ms (Golem.de) 23. Dez 2016

Samsung hat Z-NAND, Flash Forward hat ReRAM und IMFT hat 3D Xpoint ... aber Produkte mit...


Folgen Sie uns
       


Hallo Magenta und Alexa auf dem Smart Speaker der Telekom

Wetter, Allgemeinwissen, sächsische Aussprache - wir haben den Magenta-Assistenten gegen Alexa antreten lassen.

Hallo Magenta und Alexa auf dem Smart Speaker der Telekom Video aufrufen
In eigener Sache: Aktiv werden für Golem.de
In eigener Sache
Aktiv werden für Golem.de

Keine Werbung, kein unerwünschtes Tracking - kein Problem! Wer Golem.de-Inhalte pur nutzen möchte, hat neben dem Abo Golem pur jetzt eine weitere Möglichkeit, Golem.de zu unterstützen.

  1. Golem Akademie Von wegen rechtsfreier Raum!
  2. In eigener Sache Wie sich Unternehmen und Behörden für ITler attraktiv machen
  3. In eigener Sache Unser Kubernetes-Workshop kommt auf Touren

Handelskrieg: Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche
Handelskrieg
Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche

"Bitterkeit essen" heißt es in China, wenn schlechte Zeiten überstanden werden müssen. Doch so schlimm wie Donald Trump es darstellt, wird der Handelskrieg mit den USA für Chinas Technikbranche wohl nicht werden.
Eine Analyse von Finn Mayer-Kuckuk

  1. Smarter Türöffner Nello One soll weiter nutzbar sein
  2. Bonaverde Berliner Kaffee-Startup meldet Insolvenz an
  3. Unitymedia Vodafone plant großen Stellenabbau in Deutschland

Raumfahrt: Mehr Geld für die Raumfahrt reicht nicht aus
Raumfahrt
Mehr Geld für die Raumfahrt reicht nicht aus

Eine mögliche leichte Senkung des deutschen Beitrags zur Esa bringt nicht die Raumfahrt in Gefahr. Deren heutige Probleme sind Resultat von Fehlentscheidungen, die hohe Kosten und Ausgaben nach sich ziehen. Zuerst braucht es Reformen statt noch mehr Geld.
Ein IMHO von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Space Rider Neuer Anlauf für eine eigene europäische Raumfähre
  2. Vega Raketenabsturz lässt Fragen offen

    •  /