Abo
  • Services:

Namensmissbrauch: Schadsoftware sperrt Rechner im Namen des BSI und der GVU

Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) warnt vor einer Schadsoftware. Diese sperrt Rechner und tut so, als wäre dies wegen einer Urheberrechtsverletzung und im Namen der GVU und des BSI geschehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Betrügerische Software missbraucht den Namen der GVU.
Betrügerische Software missbraucht den Namen der GVU. (Bild: GVU)

Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e. V. (GVU) distanziert sich von der missbräuchlichen Nutzung ihres Namens durch eine Schadsoftware. Diese sperrt offenbar einen Rechner mit der Begründung des Schwarzkopierens und verlangt für einen Entsperrcode eine Strafzahlung von 50 Euro.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Rheinbach
  2. Getriebebau NORD GmbH & Co. KG, Bargteheide bei Hamburg

Die GVU hat von dem Bildschirm eines offenbar verseuchten Rechners ein Foto gemacht. Dort wird vorgegeben, dass auf dem Rechner sogenannte Raubkopien gefunden wurden. Versehen mit den Logos der GVU und des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik und diversen mit Paragrafen unterlegten Erklärungen wird der Sachverhalt erklärt. Außerdem wird die eigene IP-Adresse angezeigt.

  • Geperrter Rechner (Foto: GVU)
Geperrter Rechner (Foto: GVU)

Das alles dürfte aufgrund der guten Aufmachung Anwender durchaus erschrecken und viele sich schuldig fühlende zu einer Zahlung der angeblichen Mahngebühr in Höhe von 50 Euro bewegen. Das sollte keinesfalls gemacht werden. Bezahlt werden soll mit einer Paysafe-Card, und um die Betrügerei zu vereinfachen, gibt es Hinweise, wo diese Karten gekauft werden können.

In der Warnung rät die GVU "allen Betroffenen dringend, Anzeige bei der nächsten Polizeidienststelle zu stellen. Nach Anzeigenerstellung empfiehlt die Organisation, die Festplatte auszubauen, an einen funktionsfähigen Rechner mit einem guten Virenschutzprogramm anzuschließen und einen Virenscan durchzuführen."



Anzeige
Top-Angebote
  1. 18,99€ (nur für Prime-Kunden)
  2. 99,00€ (bei otto.de)
  3. 54,99€
  4. GRATIS

Der Held vom... 21. Mär 2012

Das geht noch schneller: Hirn benutzen --> gar nicht erst betroffen sein. Die meiste...

Der Held vom... 21. Mär 2012

Das ist großartig. Die Rede ist von Desktop-Betriebssystemen für den Endanwender...

S-Talker 20. Mär 2012

...und nun folgt Schadensbegrenzung. ;)

forenuser 20. Mär 2012

Es ginge aber auch... Es ist traurig... ...dass Deutschland durch kriminelle Bürger so...

DirkSchulze 20. Mär 2012

Wer den Kanal Sempervideo auf Youtube abonniert hat weis das diese Masche schon uralt...


Folgen Sie uns
       


Sony Xperia L3 - Hands on (MWC 2019)

Sony hat das Xperia L3 auf dem MWC 2019 in Barcelona vorgestellt. Das Einsteiger-Smartphone mit Dual-Kamera steckt in einem schmalen 2:1-Gehäuse. Es hat den Fingerabdrucksensor wieder auf der rechten Seite. Das Smartphone erscheint Anfang März 2019 zum Preis von 200 Euro.

Sony Xperia L3 - Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Gesetzesinitiative des Bundesrates: Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet
Gesetzesinitiative des Bundesrates
Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet

Eine Gesetzesinitiative des Bundesrates soll den Betrieb von Handelsplattformen im Darknet unter Strafe stellen, wenn sie Illegales fördern. Das war auch bisher schon strafbar, das Gesetz könnte jedoch vor allem der Überwachung dienen, kritisieren Juristen.
Von Moritz Tremmel

  1. Security Onionshare 2 ermöglicht einfachen Dateiaustausch per Tor
  2. Tor-Netzwerk Britischer Kleinstprovider testet Tor-SIM-Karte
  3. Tor-Netzwerk Sicherheitslücke für Tor Browser 7 veröffentlicht

Security: Vernetzte Autos sicher machen
Security
Vernetzte Autos sicher machen

Moderne Autos sind rollende Computer mit drahtloser Internetverbindung. Je mehr davon auf der Straße herumfahren, desto interessanter werden sie für Hacker. Was tun Hersteller, um Daten der Insassen und Fahrfunktionen zu schützen?
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Alarmsysteme Sicherheitslücke ermöglicht Übernahme von Autos
  2. Netzwerkanalyse Wireshark 3.0 nutzt Paketsniffer von Nmap
  3. Sicherheit Wie sich "Passwort zurücksetzen" missbrauchen lässt

Geforce GTX 1660 im Test: Für 230 Euro eine faire Sache
Geforce GTX 1660 im Test
Für 230 Euro eine faire Sache

Die Geforce GTX 1660 - ohne Ti am Ende - rechnet so flott wie AMDs Radeon RX 590 und kostet in etwa das Gleiche. Der klare Vorteil der Nvidia-Grafikkarte ist die drastisch geringere Leistungsaufnahme.

  1. EC2 G4 AWS nutzt Nvidias Tesla T4 für Inferencing-Cloud
  2. Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro
  3. Nvidia Turing OBS unterstützt Encoder der Geforce RTX

    •  /