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Nahverkehr: Google verbessert Öffi-Navigation in Maps

Wer mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln unterwegs ist, legt manchmal Wert auf eine genaue Auskunft zum Zeitplan. Google Maps zeigt künftig mehr Informationen zu Verspätungen von Bussen sowie deren Gründe an. Zudem gibt es genauere Angaben zur Auslastung von Bus und Bahn.
/ Tobias Költzsch
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Unter anderem in Tokio gibt es künftig Informationen zur Auslastung der öffentlichen Verkehrsmittel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Unter anderem in Tokio gibt es künftig Informationen zur Auslastung der öffentlichen Verkehrsmittel. Bild: Tobias Költzsch/Golem.de

Google Maps für Android und iOS bekommt neue Funktionen(öffnet im neuen Fenster) im Bereich der öffentlichen Nahverkehrsmittel. Nutzer werden künftig besser über Verspätungen von Bussen informiert, und zwar auch dann, wenn die lokalen Verkehrsunternehmen derartige Daten nicht zur Verfügung stellen.

Dafür verwendet Google Maschinenlernen: Das Modell kombiniert Vorhersagen zum Verkehrsfluss mit Daten zu den jeweiligen Busrouten und Wartezeiten an Haltestellen. Am Beispiel Sydney zeigt das Unternehmen, dass der normale Verkehr zwar einer der Gründe für mögliche Verspätungen ist, lange Stopps aber ebenfalls dazu beitragen.

Eine detaillierte Erklärung zum Modell hat Google in einem Beitrag seines KI-Blogs(öffnet im neuen Fenster) bereitgestellt. Die eigenen Berechnungen zu Busverspätungen sollen am 28. Juni 2019 weltweit in 200 Städten implementiert werden, eine genaue Liste stellt Google nicht bereit.

Informationen zur Auslastung von Bus und Bahn

Außerdem führt Google eine Vorhersage zur Auslastung von Verkehrsmitteln ein. Basierend auf vergangenen Fahrten zur gleichen Zeit erstellt Googles Algorithmus eine Vorhersage, wie voll der Bus oder die Bahn sein wird. Darauf basierend sollen Nutzer entscheiden können, ob sie vielleicht lieber den nächsten Zug nehmen.

Die Daten zur Auslastung von Verkehrsmitteln erhält Google eigenen Angaben zufolge(öffnet im neuen Fenster) direkt von den Maps-Nutzern. Nach einer Fahrt kann es vorkommen, dass Fahrgäste in Maps gefragt werden, wie voll der Zug oder Bus war. Aus diesen Daten versucht Google dann, Empfehlungen für künftige Fahrten zu geben – für alle Nutzer.


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